CLEMENS HEINL

16. Sep

CLEMENS HEINL

Werkschau II 1997-2017

Sa, bis 08. Okt, Kulturfabrik

Vor 20 Jahren bevölkerte ein riesiger Krähenschwarm die Kulturfabrik und eine nackte Dreimeterfrau auf dem Rother Marktplatz erhitzte die Gemüter. Jetzt zeigt der Schöpfer dieser Holzbildwerke, Clemens Heinl, seine zweite große Werkschau.

Clemens Heinl, 1959 in Schwabach geboren, Studium bei Wilhelm Uhlig an der Kunstakademie Nürnberg, schafft figürliche Plastiken, Skulpturen und Reliefs, arbeitet vorrangig in Holz, das nicht selten gefasst ist, dazwischen auch in Bronze oder Kunststoff. Es sind figurative Abbildungen des vermeintlich Selbstverständlichen, von kleinformatig über lebensgroß bis monumental: Menschen, Pflanzen, Tiere, alltägliche Dinge. Unbeschönigt sinnlich erscheinen sie, als verdichteter Ausdruck einer elementaren Echtheit. Heinl geht es um die wahre Seele der Dinge, nicht um Modeerscheinungen. Seine Arbeiten sind voller Leben und feiner Eigentümlichkeit. Heinls Formensprache beschränkt sich auf das Wesentliche. Egal ob Porträtkopf, Relief, Pflanzen- oder Tierdarstellung, allen ist der treffsichere, nicht selten gewitzte Ausdruck gemein. Es kommt ihm nicht auf formtreue Abbildungen der Wirklichkeit an, sondern auf das Binden ureigener Wesenszüge in ihre Form. Heinls Abbildungen beschönigen nicht, es gibt keine geglätteten Oberflächen, sondern nur die nicht-retuschierte Wirklichkeit. Zur Finissage am Sonntag den 8. Oktober spielt das Chamber Blues Trio von und mit Reinhold Engelhardt, Keili Keilhofer und Budde Thiem, deren Köpfe auch als Holz Plastiken innerhalb der NC Brown Blues Band zu sehen sind.

 

 

Eröffnung am Fr, 15. September, 19.30 Uhr

Ausstellung von Sa, 16. September bis So, 8. Oktober

Öffnungszeiten: Di – Fr, 9 – 15 Uhr, donnerstags bis 17 Uhr

Sa/So/Feiertag 14 – 18 Uhr

Finissage So, 8. Oktober, 18 Uhr mit Chamber Blues Trio

Eintritt frei

http://www.clemens-heinl.com