Jesper Munk

14. Apr

Jesper Munk

Nachholtermin

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

Seit seinem umjubelten Bluestage-Konzert in der Kulturfabrik sind drei Jahre vergangen. Gereift und noch gefestigter in Stimme und Ausdruck präsentiert der Münchner Vollblutmusiker und Wahlberliner Jesper Munk einen Sound irgendwo zwischen retrospektivem und zukunftsweisendem Blues.

Intensiv, echt, kraftvoll: Der charismatische Sänger und Gitarrist lotet seit jeher musikalische Universen aus – ein Prozess, den er im Jahre 2016 mit seiner „Working Title Tour“ live dokumentierte und in Folge mit seinem letzten Album „Claim“, das bei Warner erschien, so eindrucks- wie seelenvoll belegte. Seitdem erweitert er sein Spektrum als Sänger, Songwriter und Gitarrist stets und stetig und formt eigenwillige Songs zwischen Rock, PostPunk, Glam, Folk und Soul, ohne dabei seine Leidenschaft für den archaischen Blues der 1930er- und 1940er-Jahre aus den Augen zu verlieren – zusammengehalten durch Jespers außergewöhnliche, unverkennbare Reibeisenstimme. Denn wenn man Jesper Munk zum ersten Mal singen hört, erweckt der Verstand das Bild eines altgedienten Lebenskünstlers, der seine Zeit mit Whiskey und Tabak verbringt, die Gitarre auf dem Rücken und einem permanenten Glimmstengel im Mundwinkel. Auch wenn der Glimmstengel wirklich sein Markenzeichen ist – so ist Deutsch-Däne erst 25 Jahre alt und erinnert mehr an den jungen David Bowie als an Tom Waits – auch wenn er den Pfaden von Jack White, Gary Clark Jr. Und The Black Keys folgt. Gekonnt mischt er auch gern reife Eigenkompositionen mit Coverversionen von Clint Eastwood, Little Walter, Etta James und Willie Nelson zu einer emotionalen Melange aus Blues, Folk und Soul und probiert sich auch in anderen Formationen – u.a. jüngst mit der Soul-Sängerin Lary. Zu uns kommt er in klassischer Triobesetzung. Und das ist gut so. Jesper Munk – am Besten pur!

www.jespermunk.de