GRENZen erLEBEN

17. Jan

GRENZen erLEBEN

Ausstellung der Initiative Psychische Gesundheit

Di, 18.00 Uhr, Kulturfabrik
Eintritt frei

mehr

Was fühlt und erlebt jemand, der an Depression oder Schizophrenie leidet? Um diese Frage zu beantworten hat die „Initiative Psychische Gesundheit“ die Erlebnis-Austellung „GRENZen erLEBEN“ nach Roth geholt.

Die Ausstellung ermöglicht in bisher einmaliger Weise das Eintauchen in die Erfahrungswelt von Menschen mit Depression und Schizophrenie und kann dazu beitragen, die Angst beim Umgang mit Betroffenen zu reduzieren. Abseits der gängigen Multiplikatoren, wie Bücher, Vorträge und Filme, informiert und entmystifiziert die Erlebnisausstellung GRENZen erLEBEN durch Selbsterfahrung und durch aktive Auseinandersetzung und ist damit eine vollkommen andere Form der Information und Aufklärung zum Thema psychische Erkrankung. 
Die „Initiative Psychische Gesundheit“ des Gesundheitsamts, der GesundheitsregionPlus, des Sozialpsychiatrischer Dienstes des AWO Kreisverbandes Roth-Schwabach e.V. und der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen Roth-Schwabach (kiss) kann dank der Förderung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Leitstelle Prävention Gesund.Leben.Bayern den Eintritt in die Ausstellung kostenfrei anbieten.

Öffnungszeiten: 18. bis 20. Januar 13 -18 Uhr, 21. Januar 8 bis 18 Uhr

Rother Poetry Slam

19. Jan

Rother Poetry Slam

Literatur - Performance - Comedy

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Nur AK 6 €, erm. 4 €

mehr

Genau sieben Minuten haben die Poeten von heute Zeit, um mit ihren vorbereiteten oder improvisierten Texten und einer möglichst ausdrucksstarken Performance das Publikum zu überzeugen. 

Poeten aus Nah und Fern treten unter der Moderation von Michael Jakob auf die Bühne, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Jeder, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Auch Hobby- und Profi-Poeten aus der Region sind herzlich willkommen! Wer mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich jederzeit unter 0160 94196597 anmelden. Für diese und alle kommenden Ausgaben sind noch einzelne Startplätze frei. Weitere Infos: www.frankenslam.de, www.michaeljakob.de  

 

Nächste Termine: 19. Januar, 23. März 2017

www.michaeljakob.de

Soirée im Café

21. Jan

Soirée im Café

"Frisch gestrichen"

Sa, 21.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 11,50 € / AK 13 €/ erm. 8 €

mehr

Bezaubernde Musik von hochkarätigen Musikern bei Kerzenschein, kleinen Leckereien und einem Glas Wein – das ist das Erfolgsrezept der SOIRÉE im Café-Reihe.

Die Orchesterschule der Stadt Roth bietet seit diesem Schuljahr auch im Streicherunterricht Angebote in den Fächern Geige, Cello und Kontrabass. Aus diesem Anlass hat Walter Greschl für die erste Soiree im neuen Jahr zusammen mit den Dozenten der Schule und ihren Gästen ein bunt gemischtes Programm von der Klassik bis zur Moderne zusammengestellt. Aber aufgepasst: Dieses Soirée-Café findet ausnahmsweise an einem Samstag statt! 

Das Esterhazy-Quartett Nürnberg

Das Quartett nennt sich nach der ungarischen Fürstenfamilie Esterházy, bei der Joseph Haydn 30 Jahre seines Lebens als Kapellmeister engagiert war. Es tritt regelmäßig im fränkischen Raum, aber auch im Ausland auf, so z.B. in Italien und Frankreich. 2015 wurde das Quartett in Nürnbergs Partnerstadt Shenzhen in China eingeladen.

Violine 1:  Nan Hong Kim­Herberth
Geb. in Südkorea, studierte bei Prof. Valerie Rubin (Diplom), Prof. Ulf Klausenitzer (Konzertdiplom), Prof. Anne Röhrig (Master of Music, Alte Musik), Musikpädagogik (Diplom) an der Musikhochschule Nürnberg. Wichtige Erfahrungen sammelte sie auch durch Orchesterpraktika bei den Nürnberger Symphonikern und im Landestheater Niederbayern sowie 2011 bis 2012 als erste Geigerin im Landestheater Coburg. Sie ist freiberuflich in verschiedenen Orchestern und Ensembles tätig. Seit 2012 unterrichtet sie in der Volkshochschule Roth bzw. Stadtorchester Roth. 

Violine 2: Vera Lorenz
Geb. in Suhl, studierte bei Prof. Willi Horvath in Nürnberg und Prof. Rudolf Köckert in München. Sie ist die Gründerin des Esterhazy-Quartetts und als freischaffende Musikerin in verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern tätig.

Viola: Wolfrun Brandt-Hackl
Geb. in Hagen, wuchs in einer Musikerfamilie auf. Im Alter von 4 Jahren bekam sie ihren ersten Violinunterricht. Sie war Mitglied diverser Jugendorchester, u.a. der Jungen Deutschen Philharmonie. 1999 begann sie ihr Studium im Fach Viola an der Hochschule für Musik bei Prof. Dr. Hans Kohlhase. Nach ihrem Diplomabschluss im Jahr 2003 erhielt sie einen Zeitvertrag bei den Nürnberger Symphonikern. Sie ist freiberuflich in verschiedenen Orchestern und Ensembles tätig.

Violoncello: Konstanze Friedrich
Geb. 1980 und aufgewachsen in Schwerin, schloss ihr Violoncellostudium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin als Diplom Orchestermusikerin ab. Nach Engagements u.a. bei den Stuttgarter Philharmonikern und den Bremer Philharmonikern kam sie 2008 nach Nürnberg und war bis 2013 bei den Nürnberger Symphonikern angestellt. Sie trat außerdem regelmäßig als Kammermusikerin auf, beispielsweise im Ensemble Pegnitzschäfer-Klangkonzepte, mit dem Esterhazy-Quartett, dem Elisenquartett oder dem Salonorchester Babari. 

Helmut Schleich

22. Jan

Helmut Schleich

"Ehrlich"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 € / AK 24 € / erm. 17 €

mehr

„Ehrlichkeit ist ein Minenfeld – und weit und breit kein Räumkommando in Sicht“, sagt Helmut Schleich und hat Recht.

Obwohl…so ganz stimmt das auch wieder nicht. In seinem Programm „Ehrlich“ räumt der Münchner Kabarettist nämlich ordentlich auf: mit lieb gewonnenen Vorurteilen, gefährlichen Halbwahrheiten und bequemer Ahnungslosigkeit. Messerscharfes Politkabarett am Puls der Zeit eben.
In seinem sechsten Soloprogramm präsentiert Helmut Schleich top-exklusiv und absolut ehrlich seine pointiert-satirischen Einblicke in eine Politik, die den Vertrauensmissbrauch zur Staatsräson erhoben hat. Er fühlt den mächtigen Vertrauensvampiren zwischen Bayern, Berlin und Brüssel schonungslos auf die Zähne. Dass dabei der ein oder andere faule Zahn gezogen wird, versteht sich von selbst.
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit altbekannten Figuren wie Heinrich von Horchen: Angriffslustig wie noch nie referiert der streitbare Methusalem über die Demokratie in der EU und die Kulturgeschichte der Spionage. Oder auf den großen Vorsitzenden Franz Josef Strauß, der posthum mit der bayerischen Selbstherrlichkeit abrechnet und unerhörte Einsichten in seine Gefühlswelt preisgibt…
Daneben schickt Helmut Schleich aber auch neue Charaktere aufs Parkett, die zielsicher ihre zugespitzten Bosheiten verbreiten: Da wirbt beispielsweise ein hochanständiger Spekulant um Ihr Vertrauen und ein weltläufiger Stammtischbruder für seine einfache Sicht auf die komplizierte Welt. Und was hat es mit der ominösen „Bestie von Dodlbach“ auf sich? Lassen Sie sich überraschen!
Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Dem Fernseh- und Radiopublikum ist er nicht nur als genialer Strauß-Parodist ans Herz gewachsen, sondern vor allem als Gastgeber seiner eigenen Polit-Kabarettsendung „SchleichFernsehen“. Egal ob auf der Bühne, im Hörfunk oder TV – Helmut Schleich nimmt seine Zuschauer mit auf abenteuerliche Reisen in die Tiefen der deutschen Befindlichkeit und führt ihnen ganz nebenbei die ergötzlichen Absurditäten des Alltags vor Augen. Seine Soloprogramme gelten als Meilensteine des Typenkabaretts und wurden unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013 und dem Bayerischen Kabarettpreis 2015 ausgezeichnet.

www.helmut-schleich.de

Egersdörfer & Gankino Circus

03. Feb

Egersdörfer & Gankino Circus

in "Die Rückkehr des Buckligen - Geschichten aus 1001 Nacht"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 €/ AK 23 €

mehr

Egersdörfer hat unlängst die Geschichten aus 1001 Nacht für sich entdeckt und ist mehr als begeistert. Seitdem trägt er Turban und Kaftan, hat sich einen langen Bart wachsen lassen und ist wie besessen von den alten orientalischen Märchen. Von seiner Frau verlangt er, dass sie ihn nur noch mit Scheherazade anspricht, und beteuert ihr wie ein Wahnsinniger, dass er um sein Leben erzählen müsse.

Erschwerend kommt dazu, dass der haarige Geschichtenerzähler ein glühender Fan der Kapelle Gankino Circus aus Dietenhofen ist. Mit Tränen in den Augen hört er am liebsten deren eigenwillige Kirchweihlieder und genießt es mit diebischer Freude, wenn sich die vier virtuosen Franken besoffen vor Spielfreude in der musikalischen Ferne herumtreiben. 
Wie ein Geist aus der Flasche hat er die Musikanten verzaubert und zwingt sie, ihn bei seinen Geschichten vom Orient bis ins ferne China mit Leib, Seele und einer Vielzahl an Instrumenten zu begleiten. Staunen Sie mit offenem Mund über Erzählungen von leidenschaftlicher Liebe, abgehackten Gliedmaßen, Suff und Völlerei. Hören Sie dazu Musik, die satt und glücklich macht. 

Mit: Maximilian Eder, Matthias Egersdörfer, Simon Schorndanner, Johannes Sens, Ralf Wieland

Technik: Marcus Scholz

Text und Regie: Claudia Schulz

www.egersdoerfer.com

Gernot Hassknecht

09. Feb

Gernot Hassknecht

„Hassknecht live - Jetzt wird's persönlich“

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 23,10 € / AK 25

mehr

Deutschlands beliebtester Choleriker nach Horst Seehofer ist zurück: Gernot Hassknecht. Aber nicht als sanftmütiger, zurückhaltender Entertainer. Nein, in seinem zweiten Solo-Programm nimmt er es stellvertretend für sein Publikum persönlich.

In „Gernot Hassknecht – Jetzt wird’s persönlich!“ wird alles bunter, schriller und größer. Naja, im Grunde wird die Kultfigur aus der ‚heute show’ einfach nur Schuheinlagen tragen – als Service für die hinteren Reihen. Aber er wird mehr denn je gebraucht, gerade im Wahljahr 2017: Was läuft schief in unserem Land? Wer zum Henker hat die Rechten aufgefordert sich von ihren Stammtischen zu erheben und auf die Straße zu gehen? Wer hat sich noch gleich das G8-Abitur ausgedacht und warum ist man bitte als gesetzlich Versicherter heutzutage im Grunde dem Tode geweiht? Und gibt es eigentlich die SPD noch?
Auch diesmal widmet sich Gernot Hassknecht also den großen Themen unserer Zeit: Schauen Sie ihren Kindern morgens beim Frühstück tief in die Augen und sagen Sie: „Wir möchten, dass du es einmal besser hast als wir!“. Machen Sie das mal und, jetzt kommt der schwierige Teil, versuchen Sie, dabei nicht zu lachen.
Und wissen Sie noch, wie viele Zinsen es 1980 auf ein stinknormales Sparbuch gab? Na? ... Fünf Prozent! Auf's Sparbuch! Erzählen Sie das bloß nicht Ihren Kindern, die liefern Sie sofort ins Heim für Demenzkranke ein. „Was der Papa da wieder faselt... fünf Prozent ohne Risiko... der hat doch nur noch Honig im Kopf...“
„Jetzt wird’s persönlich!“ - das ist der persönlichste und politischste Hassknecht aller Zeiten. Also Bühne frei für 163 Zentimeter geballte, cholerische Kompetenz – Hassknecht ist zurück! Und er kommt persönlich. 

www.hajoheist.de

Poems on the Rocks

10. Feb

Poems on the Rocks

"Rock 'n' Lyrics"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19 € / AK 21 €

mehr

POEMS ON THE ROCKS nehmen uns mit auf eine poetische Zeitreise durch die Geschichte des Rock von den 60ern bis weit ins Millennium. Das Besondere daran: eingewebte Lyrik verschmilzt mit bekannten Songs - untermalt von Videokunst.

Wir meinen, sie in- und auswendig zu kennen, die uns vertrauten Rockklassiker vergangener Tage. Wir "trällern" ganze Textpassagen unserer Helden wie David Bowie, Pink Floyd, John Lennon, Peter Gabriel, Bob Dylan und vieler anderer mit, wenn wir sie im Alltag hören. Aber Hand auf's Herz: Kennen wir die Inhalte der englischen Texte und das, was sie uns sagen wollen wirklich? Was dieses Musik- und Lyrikprojekt so einzigartig und unverwechselbar macht ist wie die Band in Groove und Professionalität den musikalischen Teppich des Originals mit Sänger Jörg Krauss knüpft und wie Schauspieler Jo Jung den "spirit" der Songs einfängt, ihn in deutscher Poesie raffiniert in die Musik hineinwebt, sodass eine neue Textur durch die Verschmelzung von Wort und Musik entsteht, komplettiert durch die songbezogene Videokunst im Hintergrund. Die ausgewählten Hits handeln vom kleinen Mann, seinen Ängsten, seinem Mut, seiner Aufrichtigkeit, von Geld, Lug und Betrug, von Bürgerrechten und Rassismus. Es geht in ihnen darum wie wir Menschen uns gegenseitig und unsere Erde behandeln, um Sehnsucht nach Frieden und vor allem - um Liebe.

Chiemgauer Volkstheater

17. Feb

Chiemgauer Volkstheater

"Mei bester Freind"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat I: VVK 24,10 € / AK 26 € Kat II: VVK 21,80 € / AK 23 €

mehr

In der Komödie von Bernd Helfrich spielt Kathi Leitner die temperamentvolle und unternehmungslustige Mutter eines Hypochonders.

Bauer  Sepp ist ein Hypochonder. Für ihn sind Apothekerzeitungen wichtiger als die Tagespresse. Als der Hausarzt von Brumms, Dr. Kirschenhofer zu einer Routineuntersuchung bei Sepp’s Mutter, Oma Geli, vorbeischaut, belauscht Sepp ein Telefonat und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Er denkt, sein letztes Stündlein hat geschlagen. Jetzt muß alles schnell geklärt werden. Sein bester Freund, der Gastwirt und Metzger Willi Strobl,  muß ihm versprechen, sich um Haus und Hof und vor allem, sich um seine Kutschpferde zu kümmern. Seine Frau Anna hat ihren Jugendfreund, Freddy Berger, einen gutaussehenden Berufsreiter, übers Wochenende eingeladen. Aus der anfänglichen Eifersucht von Sepp, entwickelt sich ein Plan...  Balthasar Kramer, ein Bestatter kommt auf den Hof, nur wegen wem, eigentlich?
Oma Geli ist noch ziemlich rüstig, allerdings mit Dr. Kirschenhofer zum  wichtigen Auswärtsspiel ihres Lieblingsvereins, RW Hirsching, mit dem Motorrad unterwegs. Für den Fall seines Ablebens hat Sepp alles bis ins kleinste Detail geplant. Ja, und dann kommen Dr. Kirschenhofer und Oma Geli von der Motorradtour zurück und die Geschichte nimmt einen ganz anderen Verlauf...

Es spielen:
Sepp Brumm, Landwirt - Andreas Kern
Anna, seine Frau - Michaela Heigenhauser
Angelika Brumm, seine Mutter - Kathi Leitner
Willi Strobl, Postwirt und Metzgermeister - Markus Neumaier
Freddy Berger, Berufsreiter - Florian Kiml
Dr. Otto Kirschenhofer, Landarzt - Bernd Helfrich
Baltasar Kramer, Bestatter - Flo Bauer

www.chiemgauer-volkstheater.de

Lizzy Aumeier

04. Mär

Lizzy Aumeier

"Ja, ich will"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60/ AK 23 €

mehr

Es lohnt sich nicht mehr Geld zu sparen - und aus den aktuellen Scheidungszahlen zu schließen, lohnt es sich auch nicht mehr zu heiraten, oder Kinder in die Welt zu setzen. Lizzy Aumeiers bizarre Gedankenwelt entführt Sie auf eine witzige und turbulente Reise, von der ersten Verliebtheit bis hin zum Witwentum.

Musikalisch abgerundet von Svetlana Klimova an der Violine und am Klavier, sowie Lizzy Aumeier am Kontrabass.

www.lizzy-aumeier.de

Sabine Asgodom

08. Mär

Sabine Asgodom

"Eigenlob stimmt"

Mi, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 €/ AK 21 €

mehr

Sie ist Deutschlands "Selbstvermarktungs-Expertin" Nr. 1 - und dementsprechend wie geschaffen für einen Vortrag am Internationalen Frauentag: Sabine Asgodom.

Produkte und Dienstleistungen ähneln sich immer mehr. Deshalb kommt es immer mehr auf die Menschen an, die eine Marke vertreten: Ihre Persönlichkeit, ihren Auftritt, ihre Kommunikations-fähigkeit, ihre Überzeugungskraft. Es gibt eine bewährte Strategie, um auf sich, seine Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfolge und Ideen aufmerksam zu machen: Sabine Asgodom hat bereits 1996 den Begriff Selbst-PR geprägt. Selbstbewusste Mitarbeiter brauchen das Wissen um ihre Talente - das Know-how, ihre Stärken und Erfolge sichtbar zu machen, die Fähigkeit, auf sich aufmerksam zu machen, um Projekte und Ideen durchzusetzen und eine hervorragende Kommunikation, um dies alles intern und extern zu signalisieren.
In diesem humorvollen Vortrag werden Sie mit den Grundlagen des überzeugenden Selbst-Marketings bekannt gemacht:
1. Positionieren – was kann ich
2. Profilieren – was macht mich besonders
3. Präsentieren – wie werde ich sichtbar
4. Profitieren – wie schaffe ich Erfolge

Eine Veranstaltung von Kulturfabrik und Gleichstellungsstelle des Landratsamtes zusammen mit dem Frauenforum.

Bereits ab 18.30 Uhr lädt der ZONTA Club Fränkisches Seenland zum "Come together"

http://www.asgodom.de/

Michael Fitz solo

10. Mär

Michael Fitz solo

"Liedermaching"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 €/ AK 23 €

mehr

Der leidenschaftliche Gitarrist, Sänger und Erzähler begeistert seit Jahren mit seinen Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor.

Es ist noch längst nicht alles gesagt, was gesagt werden muss. In seinen inzwischen sechs erfolgreichen Soloprogrammen hat Michael Fitz seine ganz eigene Nische gefunden. Mit den Jahren hat er viel erlebt, vieles aufgelesen, gesammelt und spontan umgesetzt. Er ist manchem so ernsthaft wie humorvoll auf den Grund gegangen, bis hinein in die letzte und oft ganz einfache Wahrheit. All das steckt in seinen so tief- wie hintersinnigen Songs Einige der alten Perlen sind auch im neuen Programm wieder enthalten und dürfen dort noch einmal glänzen. Souverän wechselt Michael Fitz zwischen bayerischen und hochdeutschen Texten. Er bleibt sich treu und erfindet sich dabei trotzdem laufend neu. Das tut er mit großem Vergnügen und viel Lebensfreude. Humor ist für ihn vor allem die Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können. Wiederfinden kann sich jede/r in diesem Panoptikum der kleinen und großen menschlichen und vor allem männlichen Gefühle und Befindlichke

http://www.michaelfitz.de/ Foto: Karin Zeidler

Irish Spring 2017

16. Mär

Irish Spring 2017

Festival of Irish Folk Music

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,20 € / AK 25 €

mehr

Seit der Premiere im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Festival schon längst vom Geheimtipp zum wichtigsten jährlichen keltischen Frühlings-Folk-Festival auf Tournee entwickelt und gehört heute für viele Musik-Fans zum Frühling wie die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur.

Mittlerweile gastiert die Musiker-Karawane jedes Jahr in über 30 Städten, anders war der ungebrochenen Begeisterung des Publikums für das besondere Festival nicht beizukommen. Mit Nähe, Natürlichkeit und Feinheit stehen der Irish Folk und seine artverwandten Ableger einmal mehr vor einer Renaissance beim deutschen Publikum und in der Beliebtheit wieder ganz oben - eine klare Antwort auf zunehmende Kommerzialisierung und überproduzierte Mega-Events im Konzertgeschehe. Beim Irish Spring sitzt man selbst in den größeren Hallen den Musikern noch nahe und ist beteiligt. Das Festival mit seinem heißen Draht direkt in die keltische Musik-Szene ist ein Garant dafür,  den Besuchern neben Bewährtem auch aufregende andere Strömungen sowie neue Entwicklungen zu präsentieren. Es sind außergewöhnlich strahlende musikalische Frühlingsboten auf dem Festival zu erleben, dessen Programm jedes Jahr sorgfältig und abwechslungsreich zusammengestellt wird.
2017 wird Irish Spring mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Heimatland des Irish Folk blicken. Der 17. Jahrgang stellt Künstler in den Mittelpunkt, die sich dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne verschrieben haben. Sie lernen aus dem Schatz des Vergangenen und formen das Kommende. Faszinierend, wie viele junge Musiker dem Folk wieder eine Zukunft geben. Sie bezaubern mit Jigs, Reels und Hornpipes, den typischen Tanzrhythmen, die man aus dem Irish Folk kennt und liebt. Dazu klingen die gesungenen Balladen, traditionell genauso wie im sich immer wieder erneuernden irisch geprägten Folk-Pop Gewand. Neben dem Gesang stehen 2017 Instrumente wie Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), keltische Harfe, Geige (Fiddle), Knopf-Akkordeon, Gitarre sowie Holz- und Blechflöte im Fokus. Alle drei Musik-Gruppen sind in dieser Kombination das erste Mal in Deutschland zu erleben und haben ihre aktuellen CDs im Reisegepäck.

Eddie Sheehan & Cormac Doyle - Irish Songs
David Munnelly Trio - Dance Tunes
Connla - Modern Tradition from the North
Andrew Vickers - Funky Step Dance
Festival Finale Session

http://www.irishspring.de/

Ringsgwandl & Band

17. Mär

Ringsgwandl & Band

"WOANDERS" - Saubere Musik und dreckige Geschichten

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,60 € / AK 30 €

mehr

"Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock'n 'Roll, ein bayerisches Genie. Ein Mann wie ein Leuchtturm, Geheimtip der Verirrten. Der Oberarzt als Punk, verhauter Rock'n'Roller und intellektueller Robin Hood" - so treffend beschreibt die Wochenzeitung DIE ZEIT Georg Ringsgwandl.

Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumbüro, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist noch immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: es trägt dich in eine andere Welt. Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Es gibt alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte aber auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigem in Komplizenschaft mit drei kriminell guten Musikern. Daniel Stelter, einem der paar besten Gitarristen des deutschsprachigen Raums, Christian Diener am E- und Kontrabass sowie Tommy Baldu am Getrommel. 

Präsentiert von Bayern2

http://www.ringsgwandl.com/

Wladimir Kaminer

18. Mär

Wladimir Kaminer

"Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 € / AK 21 €

mehr

Mit einem neuen Buch über seine Mutter begibt sich Erfolgsautor Wladimir Kaminer im Winter 2016/17 erneut auf Lesereise und macht dabei erstmalig in der Kulturfabrik Station.

Er ist erfolgreicher Buchautor, feinsinniger Familienvater, regelmäßiger TV-Host, internationaler DJ und Frauenschwarm, war Club- und Labelbetreiber sowie Theaterdramaturg. Die Rede ist von Deutschlands Lieblingsrussen Wladimir Kaminer (WK). Nun ist es an der Zeit, dass eine, am Erfolg nicht ganz unbeteiligte Person, ein wenig Aufmerksamkeit bekommt. Diese Frau hat es längst verdient, dass ein Buch über sie geschrieben wird! Sie ist absolut furchtlos in Bezug auf schlechtes Essen oder nächtelanges Busreisen, spricht angeblich fließend Englisch, hat Maschinenbau und Festigkeitslehre in der Sowjetunion gelehrt und fährt gerne sowie billig in den Urlaub – und sie hat schon nahezu jede berühmte Treppe in Europa nicht bestiegen, aber fotografiert und samt Stufenanzahl in einem eigens dafür angelegten Album erfasst. Einzig dunkle Wälder und das Erklimmen der besagten Treppen selber machen ihr Angst ... Ihr Zuhause wird bestimmt von 120 TV-Kanälen, ihrer Katze und einem sprechendem Staubsauger. 

Wladimir Kaminers Geschichten entstehen beim Kauf mehrerer Handtaschen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ebenso wie in einem 700- PS-starken Lamborghini oder im ICE auf einer seiner unzähligen Fahrten in Metropolen und Provinzen. Wenn jemand pointiert den deutschen Alltag niederschreiben kann, dann ist es Kaminer. In seiner ihm eigenen Art, bringt er Leser, Kritiker und Publikum zum Schmunzeln, Nachdenken und immer wieder zum Lachen. Seine Kür ist der Liveauftritt. Wer Wladimir Kaminer noch nicht live auf der Bühne gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Er ist ein grandioser Entertainer und bestreitet jeden Abend anders, da das Publikum seine Show stets mitbestimmt.

http://www.wladimirkaminer.de/

Theater Die Bühne

19. Mär

Theater Die Bühne

"Humor am laufenden Band"

So, 11.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / TK 21 € (Vorverkauf startet demnächst)

mehr

In Kooperation mit der Kulturfabrik präsentiert das THEATER DIE BÜHNE 2017 drei brandneue Produktionen. Den Anfang macht eine Matinee, die sich ganz dem großen Ephraim Kishon widmet.

Ephraim Kishon ist einer der beliebtesten Satiriker der Welt. In seinen Kurzgeschichten schildert er kenntnisreich, sowie mit Liebe und Ironie Geschichten aus dem Theaterleben. Man nennt ihn ein mit Pointen gewaschenes Schlitzohr mit schier unerreichbarem Einfallsreichtum. Selbst über seinen eigenen Tod konnte der Satiriker lachen: „Ich bedauere nur dass ich an meiner Beerdigung nicht teilnehmen kann. Man wird schöne Sachen über mich sagen: schade , dass ich das verpasse.“

Unter der Regie von Werner Hoffmann, der auch für das Konzept verantwortlich zeichnet, wechseln vergnügliche Situationen Schlag auf Schlag mit Melodien, die jeder kennt. Der Inhalt des Kishon-Programmes dreht sich rund um das Theater mit hinreißenden, humorvollen Anekdoten. Verbunden mit unvergänglichen Melodien wie "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern", "Heut ist der schönste Tag", "Guten Tag, liebes Glück", "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen", "Wir machen Musik" uvm.

Die Liste der Mitwirkenden ist beeindruckend:  Pius Maria Cüppers, Josephine Köhler,  Michaela Domes und Hannes Seebauer (allesamt Staatsschauspiel Nürnberg), Rainer Kretschmann (BR), Tajana Raj (Oper Stuttgart), Helen Jordan (Chanson) und Christian Reuter (Staatsoper Nürnberg) am Flügel.

Wer wieder einmal herzhaft lachen will, der ist am richtigen Platz. 

  

Rother Poetry Slam

23. Mär

Rother Poetry Slam

Literatur - Performance - Comedy

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Nur AK 6 €, erm. 4 €

mehr

Genau sieben Minuten haben die Poeten von heute Zeit, um mit ihren vorbereiteten oder improvisierten Texten und einer möglichst ausdrucksstarken Performance das Publikum zu überzeugen. 

Poeten aus Nah und Fern treten unter der Moderation von Michael Jakob auf die Bühne, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Jeder, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Auch Hobby- und Profi-Poeten aus der Region sind herzlich willkommen! Wer mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich jederzeit unter 0160 94196597 anmelden. Für diese und alle kommenden Ausgaben sind noch einzelne Startplätze frei. Weitere Infos: www.frankenslam.de, www.michaeljakob.de  

 

Nächste Termine: 19. Januar, 23. März 2017

www.michaeljakob.de

Tedeschi Trucks Band

25. Mär

Tedeschi Trucks Band

Eröffnung der 26. Rother Bluestage

Sa, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Roth
Stehplatz VVK 59,40 € / AK 62 € Sitzplatz VVK 64,90 € / AK 67 € Kein ZAC-Rabatt

mehr

Sie wird immer größer, die Tedeschi Trucks Band – sowohl, was die Zahl ihrer Mitglieder, als auch die ihre Anhänger betrifft. Wie passend, dass auch die stilistische Bandbreite zwischen fantasievollem Memphis Soul, Electric Rhythm & Blues, Country, Rock und klassischem Songwriting praktisch keine Grenzen kennt.

Das Frühjahr 2017 ist für die Kulturfabrik Roth und damit auch die Rother Bluestage ein Grund für doppelte Freude: Zum einen feiern wir unseren 25. Geburtstag – und zum anderen ist die 26. Festivalauflage die 25. unter Kufa-Leitung. Folglich wollten und können wir uns und unserem Publikum mit der Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks (Allman Brothers) ein ganz besonderes Geschenk machen. Dass das erste Bluestage-Konzert der 12-köpfigen Formation, die als eine der virtuosesten und meistrespektierten Gruppen der Welt gilt, in der Mehrzweckhalle stattfinden wird, versteht sich im Hinblick auf die Bandmitgliederzahl und die Größe ihres begeisterten Publikums von selbst. 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 haben TTB drei Alben veröffentlicht, für ihr Debütalbum Revelator erhielten sie einen GRAMMY, der Rolling Stone feierte es als ein “Meisterwerk”. Auf dem 2016er Album Let Me Get By beleuchtet die Band mit ihrem unaufdringlichen Stil und beeindruckender Anmut Themen wie Unabhängigkeit, Liebe und Erlösung. Das Album wurde im bandeigenen Studio Swamp Raga in Jacksonville, Florida, aufgenommen, ist ein fesselnder und selbstsicherer Beleg für ihre künstlerische Weiterentwicklung und steckt darüber hinaus voller Premieren: Nicht nur ist es das erste TTB-Album, das Trucks selbst produziert hat und das erste, für das er und Tedeschi alle Songs innerhalb der TTB-Familie geschrieben haben, es ist außerdem Derek Trucks’ erstes Album seit der Auflösung der Allman Brothers, deren Mitglied Trucks 15 Jahre lang gewesen war. “Das höre ich diesem Album an”, betont Trucks. “Das Gefühl, dass wir jetzt alles, was wir haben. in diese Band investieren und es keine Nebenschauplätze gibt. Alle sind hundertprozentig für die Band da.” Das Besondere an diesen Songs ist das Gemeinschaftsgefühl – jedes Bandmitglied leistet seinen Beitrag zu dem vielschichtigen und abwechslungsreichen Sound des Albums. 
Ob im Studio oder auf der Bühne: TTB sind voller Energie und Überraschungsmomente und mit Let Me Get By hat ein weiteres, aufregendes Kapitel in der ereignisreichen Geschichte der Band begonnen. Wir können es kaum noch erwarten…

Tourneeveranstalter: Shooter Promotions
Präsentiert von: Rocks, Kulturnews, Musix, Guitar

 

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

http://tedeschitrucksband.com/

Mungo Jerry

29. Mär

Mungo Jerry

Tour 2017

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 26 € / AK 28 € / ZAC 21 €

mehr

Das Feeling der 70er Jahre ohne den einprägsamen Sound von MUNGO JERRY? Undenkbar! 2016 brachte die Band im Rahmen ihrer „45 Anniversary Tour In the Summertime“ zurück auf die Bühne. Wir sind bereit für einen Nachschlag.

Der Song, der am häufigsten mit Mungo Jerry und seinem Schöpfer Ray Dorset in Verbindung gebracht wird, ist der weltweite Hit “In the Summertime” – einer der meist gespielten Songs aller Zeiten, mit mittlerweile mehr als 30 Millionen Verkäufen. Rock, Blues, Boogie und Skiffle prägen den unverkennbaren Sound von Mungo Jerry.  In den 70er und 80er Jahren machte sich die Band nicht nur durch Singleerfolge einen Namen, vielmehr überzeugte sie auch durch großartige Liveshows und Festivals, bei denen sie sich die Bühne u.a. mit Jimi Hendrix, Elton John, Rod Stewart, Genesis und Status Quo teilten.
Auf “In the summertime” folgten viele weitere Hitsingles, wie "Lady Rose", “Baby Jump“, “Alright,Alright“, “Michty Man“, “You Don´t Have To Be In The Army To Fight In The War“ oder "Hello Nadine". In den Folgejahren experimentierten Mungo Jerry mit unterschiedlichen Rock- und auch Elektronik-Sounds, ohne dabei die Skiffle- und Blues-Wurzeln vollends zu verleugnen.
In den Achtzigern betätigte sich Dorset mit Erfolg als Produzent für andere Künstler, seine Komposition "Feels Like I'm In Love" feierte in der Disco-Interpretation von Kelly Marie europaweite Erfolge. Doch die Idee MUNGO JERRY stirbt nicht. Ray veröffentlichte unter verschiedenen Namen wie MUNGO JERRY Bluesband weiterhin stilistisch unterschiedlich angelegte Alben, dokumentiert auch in der Zusammenarbeit mit der FLEETWEOOD MAC Legende Peter Green. Das 2011 veröffentlichte "Cool Jesus" besinnt sich musikalisch stark auf die Anfänge der Band. 2016 wurde schließlich eine Doppel CD veröffentlicht, die das Gesamtwerk dieser Band betrachtet.
In erster Linie stehen Mungo Jerry für handgemachte Musik, die geschickt Elemente verschiedenster Musikstile verbindet. Die eingängig, aber nicht oberflächlich konzipierten Songs erhalten insbesondere aufgrund Dorsets Stimme und seinem Mundharmonikaspiel den unverwechselbare Mungo Jerry-Sound.

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

http://www.mungojerry.com/

Pristine

30. Mär

Pristine

"Reboot"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,90 € / AK 27 € / ZAC 20 €

mehr

Tromsø, im Norden Norwegen und der Blues. Ein Widerspruch? Mitnichten. Pristine ist genauso ungezähmt und wild wie die Natur in ihrem Heimatland – allen voran Heidi Solheim, die mit wilden, roten Haaren und ihrer gesanglichen Power alle vom Hocker reißen wird.

Pristine, das sind fünf junge Musiker aus Norwegen, die sich um die alleinige Songschreiberin und Bandchefin Heidi geschart und sich dem psychedelischen Blues-Rock verschrieben haben. Im vergangenen Jahr als Vorband der BluesPills eroberten sie die Herzen des Publikums im Sturm, sodass es der Hauptact nicht leicht hatte. Jetzt dürfen sie sich ganz alleine austoben und die Bühne der KUFA rocken. Seit 2005 veröffentlichte Heidi 11 Platten, mit ihrer Band Pristine kam im vergangenen Jahr mit „Reboot“ das dritte heraus. Das Programm lebt neben seinem Songwriting von einem ungewöhnlichen Sound voller Leidenschaft und Energie, fernab jeglichen Produktionsfirlefanz‘. Dafür sorgen Espen Elverum Jakobsen [guit], Åsmund Wilter Eriksson [b], Kim Karlsen [dr], Anders Oskal [org, keys] and Benjamin Mørk.

 

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

http://www.pristinemusicproduction.com/

Ruby Turner / Ami Warning

31. Mär

Ruby Turner / Ami Warning

“All that I am” / “Seasons” - Doppelkonzert

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

mehr

Newcomer trifft auf R&B-Queen: Ruby Turner bringt mit ihrer Erfahrung aus einer jahrzehntelangen Karriere geballte Live-Präsenz auf die Bühne, die junge Deutsche Ami Warning stellt dem ihre außergewöhnliche Intensivität gegenüber.

Ruby Turner ist zweifellos eine der bekanntesten R&B-Sängerinnen Großbritanniens. Ihre musikalische Karriere begann die Sängerin mit jamaikanischen Wurzeln bei Alexis Korner, seitdem arbeitete sie mit vielen internationalen Stars zusammen, darunter Steve Winwood, Mick Jagger und Jools Holland (mit dem sie vor ihrem Bluestage-Konzert auf ausgedehnte Europa-Tournee geht). So ist Ruby unter anderem auf den Hit-Alben „Labor of Love“ von UB40 und „From Luxury to Heartache“ von Culture Club zu hören. 1986 erschien ihr Debütalbum „Women Hold Up Half the Sky“, die Single „It’s Gonna Be Alright“ aus dem Album „Paradise“ schaffte es 1990 sogar auf Platz 1 der US-R&B-Charts. Daneben agiert Ruby Turner auch als Songwriterin für andere Künstler, sowie als Schauspielerin (u. a. in der britischen Komödie „Tatsächlich…Liebe“). Klassiker wie „I´d rather go blind“, “If you´re ready” und “Stay with me baby” finden sich nach wie vor in ihrem Live-Repertoire. 

Eine ganz besondere Ehrung wurde ihr übrigens 2012 zuteil, als Ruby Turner zusammen mit Jools Holland beim 60. Thron-Jubiläum der Queen neben Paul McCartney, Elton John, Robbie Williams, Kylie Minogue, Tom Jones, Shirley Bassey, Annie Lennox, Cliff Richard und vielen mehr vor dem Buckingham Palace auf der Bühne stand. 
Die Bühne der Rother Kulturfabrik ist zwar etwas kleiner, aber unser Publikum dafür mindestens genauso begeisterungsfähig.

Den ersten Teil des Abends bestreitet eine blutjunge Deutsche: Ami Warnings Stimme ist etwas Besonderes; weil sie so vieles gleichzeitig ist: sie klingt rau und sanft, stark und zerbrechlich. Wenn man Ami begegnet, sieht man zunächst ein junges Mädchen, das gerade die Welt entdeckt. Hört man dann ihre Songs, spürt man eine kraftvolle Tiefe, die manch einer sein ganzes Leben lang nicht erreicht. Bei ihrer Performance erlebt man eine junge Frau, die sich mitteilt, weil sie es muss. Diese Dringlichkeit spürt man: Amis Musik hat keinen Moment lang etwas Unverbindliches. Ein Genre? Nicht nötig. Die Besetzung ihrer kleinen Band – Gitarre, Bass, Schlagzeug – zwingt sie nicht, sich festzunageln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Part of me“ 2014 wurde Ami von den Feuilletons als eine der vielversprechendsten Newcomerinnen Deutschlands gehandelt. In den vergangenen zwei Jahren ist sie weiter gereift, beim Hören des neuen Albums „Seasons“ spürt man, dass Ami an einem anderen Punkt ihres Lebens angekommen ist. Die neuen Songs sind oft intensiv tanzbar, mit hypnotischen Beats, bei denen man nicht stillhalten kann. Dem gegenüber stehen soulige Balladen und entspannte Stücke mit leichter Reggae-Lässigkeit. „Seasons“ ist rund, es zeigt die Gefühle, die jeder kennt. Ami singt aus dem Herzen, mehr denn je.

 

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

www.rubyturner.com

www.ami-music.de

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

01. Apr

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

"Memphis Days Tour"/"Stand Up 'n Dance Tour" - Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

mehr

Zwei Männer, zwei Hammer-Stimmen; und dazu zwei sensationelle Bands: Heute treffen die Stars von morgen der deutschen Bluesszene aufeinander. Wellbad, das ist aufs Wesentliche reduzierter Blues, der dadurch wild und ungebändigt daher kommt. Jimmy Cornett steht für power- und druckvollen Southern-Bluesrock aus der Biker-Szene.

Wellbad kommt von Welbat. So heißt Bandleader, Sänger und Gitarrist Daniel Welbat, der mit seinen Mannen Simon Andresen [keys], Stefan Reich [b], Lennard Eggers [guit], Basti Meyer [dr] und special guest Joachim Refardt [trumpet, keys] die German Blues Challenge gewann und am größten Blueswettbewerb in Memphis teilnahm. Großartigen Kritiken zu ihrer zweiten CD und diverse Primetime-TV Auftritten (ARD, ZDF, NDR, WDR, 3sat) gingen dem voraus. Sein Markenzeichen: eine markante Kratzstimme so staubtrocken wie der Boden im Death Valley. Die Atmosphäre seiner Songs erinnert an Filmszenen von Jim Jarmusch oder Quentin Tarantino. Der 27-jährige Hamburger Sänger ist im normalen Leben noch als Filmmusikkomponist und Synchronsprecher tätig und mischt derzeit die Szene auf, ist live ein leidenschaftliches Powerpaket und hinterlässt, wo er auch hin kommt, beeindruckte Kritiker und begeistertes Publikum. Jüngst spielte die Band im legendären Sun Studio (B.B. King, Elvis Presley) ihre neuen Songs für ihre „Memphis Days Tour“ ein.

 

Man sollte sich nicht auf die falsche Fährte locken lassen: Nein - Jimmy Cornett & The Deadmen machen keinen Rockabilly! Ihre Songs und Texte sind so vielschichtig wie das Leben und doch gibt es einen gemeinsamen Nenner: Es ist der Blues- und Southern Rock, der Sänger Jimmy und seine Deadmen kennzeichnet. Geboren in den 80ern im Nirgendwo des Weserberglandes, ließ er sich schon in jungen Jahren von Legenden wie Richie Havens, John Lee Hooker, Chuck Berry, Elvis oder Johnny Cash beeinflussen. Inzwischen hat er in sämtlichen Clubs der Republik, auf Biker- und Harley-Treffs und im legendären Viper Room in Los Angeles gespielt. Und wirklich! Seine Stimme, die manchmal an Elvis erinnert, und seine Musik transportieren das Freiheitsgefühl der Bikerszene wie keine andere Band. Rassige Riffs, knorrige Grooves, druckvoll, temporeich gespielt von und mit Kontrabassisten Frank Jäger und Leadgitarrist Dennis Adamus. Ein atemloser Beat, der den Puls in die Höhe treibt und körperlich spürbar ist. Ihr jüngstes, drittes Album kommt im Laufe 2017 heraus, für die jetzige Tour lassen Jimmy und Mannen schon mal einen Kracher raus: Dr. Jekyll & Mr. Hide. Wow!

 

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

www.wellbad.de

www.jimmy-cornett.de

Bettye LaVette

02. Apr

Bettye LaVette

"And still I rise" - Abschlusskonzert

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 36,30 € / AK 39 € / ZAC 29,30 €

mehr

Von ihren Fans wird sie „Lady des Soul“ genannt - sie selbst sieht sich einfach nur als jemand, der Rhythm ’n` Blues singt. „Das ist, was ich bin, Baby!“, sagt Bettye LaVette. Wir laden zum großen Finale mit einer echten „Grande Dame“!

Bettye LaVette, 70 Jahre jung, ungemein zierlich und dabei mit einer Power für drei gesegnet, besitzt eine der ausdrucksstärksten und emotionalsten Stimmen im Soul, die wie guter Wein mit den Jahren immer noch besser geworden ist. Nach vielen Höhen und Tiefen in ihrer 54-jährigen Karriere wurde sie für ihre jüngsten Alben gefeiert und mit Preisen überhäuft. Nach zwei Grammy-nominierten Alben - durch ihre fantastische 2010er CD „Interpretations“ wurden auch wir auf sie aufmerksam - meldete sich sie sich Anfang 2015 mit dem von Joe Henry produzierten Album „Worthy“ zurück und wurde für einen weiteren Grammy nominiert. Darauf interpretierte sie kongenial Songs bekannter Größen wie Mick Jagger, Keith Richards, Bob Dylan, John Lennon oder Paul McCartney.

Bettyes Stimme beinhaltet das ganze Spektrum von sanft bis wild. Stolz und Verzweiflung liegen nahe beieinander, überlagern sich zuweilen. Ihr raues Organ, dessen bitterer Grundton im weiblichen Soulgesang einzigartig ist, gerät in Glut, bricht dazwischen unvermittelt ab, als hätte das harte Leben Kerben in ihren Stimmbändern hinterlassen.

Die Sängerin aus der Automobil-Metropole Detroit greift auf ein reiches Repertoire aus Blues- und Soul-Songs zurück. Ihre nähere Heimatregion und der dort entstandene Motown-Sound der 1960er waren sicher der passende Platz für die Wiege einer zukünftigen Soul-Diva. Jedoch folgt sie, wie etwa mit „Nights In White Satin“, nicht nur ihrer persönlichen Vorliebe für Soul & Blues, sie findet auch Platz für Covers von Stücken von Pink Floyd („wish you were here“) oder Led Zeppelin („all of my love“ entstand nach Robert Plants Einladung, ihn 2010 auf seiner Tour zu supporten). Kein Wunder, dass „Worthy“-Produzent Joe Henry über sie sagte: "In jedem Song findet Bettye den Faden, mit dem sie ihn zunächst auftrennen kann. Dann näht sie alles wieder zusammen, bis die Geschichte jedes Songs auf wundersame Weise auch ihre eigene erzählt. `Worthy´ ist die herausragende Errungenschaft einer einzigartig talentierten Künstlerin."
Eine große Stunde schlug der Sängerin 2009, als sie gemeinsam mit John Bon Jovi zu Barack Obamas Amtseinführung die Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung „a change is gonna come“ vor mehr als 400.000 Menschen sang.
Die Zeiten ändern sich leider auch zum Schlechten – doch Bettye LaVette bleibt standhaft und proklamiert: „And still I rise“. Wir fühlen uns geehrt, mit dieser großartigen Persönlichkeit unser Festival beschließen zu dürfen.

„Bettye LaVette now rivals Aretha Franklin as this generation´s most vital soul singer.“ (The New York Times)

"Like all voices, mine has changed over the years. I'd like to think that the change has to do with wisdom. I'm far more selective about what songs I'll sing. If I can't re-sculpt them and, in many instances actually reinvent them to be part of my story, I can't make them come to life." (Bettye LaVette)

 

UM WARTEZEITEN BEI DER EINLASSKONTROLLE ZU VERMEIDEN, MÖCHTEN WIR SIE AUFFORDERN, AUF DAS MITBRINGEN VON RUCKSÄCKEN UND GRÖSSEREN TASCHEN ZU VERZICHTEN!

http://www.bettyelavette.com/

Axel Hacke

27. Apr

Axel Hacke

"Tage, die ich mit Gott verbrachte"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,90 €/ AK 20 €

mehr

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind.

In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

www.axelhacke.de

Frankenslam XI

28. Apr

Frankenslam XI

10 Jahre fränkische Meisterschaften im Poetry Slam

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 8,70 € / AK 9 € Ermäßigt VVK 6,50 € / AK 7 €

mehr

Wer hätte das gedacht? Die Region Franken hat zusammen mit Hamburg die größte Poetry Slam-Dichte weltweit!

Von den 60 etabliertesten Poetry Slams in Deutschland, liegen neun auf fränkischem Boden. Doch nicht nur das: Bereits 2007 fand aufgrund einer Initiative von Michael Jakob die erste fränkische Poetry Slam Meisterschaft im Künstlerhaus Nürnberg statt und gilt damit als älteste Regionalmeisterschaft Deutschlands. Zehn Jahre danach kommt der Frankenslam nach Roth, wo bereits seit über sechs Jahren erfolgreich Poetry Slams in der Kulturfabrik stattfinden. Erstmals gibt es damit in Roth einen Dichterwettstreit mit Karten-VVK, der noch dazu überregionale Beachtung finden wird. Einem würdigem Jubiläum steht nichts im Wege und die 450 Plätze werden schnell vergriffen sein, fand doch die letztjährige Meisterschaft im Opernhaus Nürnberg statt, das Wochen vorher ausverkauft war und 1030 Zuschauer*innen eine grandiose Literatur-Show bot!
Wer nimmt am FRANKENSLAM XI teil? Wie jedes Jahr werden die besten Slammer*innen Frankens über die lokalen Poetry Slams nominiert und fordern Titelverteidiger Thomas Schmidt (Schwabach) heraus. Über Vorrunde und Finale wird durch eine siebenköpfige Publikumsjury die oder der neue Meister*in gekürt. Moderiert wird der Abend von der Slam-Ikone Michael Jakob höchstpersönlich. 

Alle Infos (Rahmenprogramm, Line-up und Regularien sind immer aktuell auf folgenden Seiten einsehbar: www.frankenslam.de und www.facebook.com/frankenslam

 

 

https://slamfranken.wordpress.com/

Akkordeonale 2017

03. Mai

Akkordeonale 2017

Internationales Akkordeon-Festival

Mi, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 € / AK 24 €

mehr

Bei der Akkordeonale 2017 treffen bayerische Bandoneon-Grooves auf temperamentvollen Jazz aus La France, alte russische Volksweisen mit junger Seele begegnen den melodiösen Rhythmen Madagaskars, begleitet von atmosphärischem Folk aus Schottland mit Geige, Harfe und Gesang.

Das Ganze wird zusammengewebt mit niederländischer Klangästhetik und einer Moderation, bei der man sich glatt ein eigenes Kabarett-Programm wünscht.

Das sind die Zutaten, die sich Servais Haanen, Schöpfer und Anstifter des Festivals, für die 9. Akkordeonale ausgedacht hat. So entfaltet sich auch in diesem Jahr der besondere Charme des Akkordeons im prallen musikalischen Reichtum von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, klassisch und jazzig. 

Im Mittelpunkt der Akkordeonale steht die Begegnung zwischen den Musikern im lebendigen Wechsel von Soli und Ensemblestücken. Das ist eine Herausforderung, denn so verschieden die kulturellen Hintergründe (und Persönlichkeiten), so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musiker: der eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich innerhalb seiner Kultur erlernt. Die einzige wirklich gemeinsame Sprache ist die Musik. So entsteht ein sehr lebendiger Austausch auf der Bühne. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust am gemeinsamen Konzert lassen die Musiker wie von selbst zu einer Einheit werden. Im Zusammenspiel verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten und etwas Neues, bis jetzt noch nicht Gehörtes, entsteht. Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!  Ein Ereignis der besonderen Art!

Stefan Straubinger (Deutschland) 
Stefan Straubinger hat die bayerische Volksmusik praktisch mit der Muttermilch aufgesogen. Nach einem Architekturstudium hat er sein Diplom an den Nagel gehängt um Musiker zu werden. Er beschäftigt sich mit den verschiedensten Stilrichtungen – mit traditioneller Musik aus Bayern, Österreich, dem Balkan und dem Orient als auch mit Schrammelmusik, Bordun-, Mittelalter- und Renaissancemusik, Funk, Rock, Latin und Jazz. Stefans Hauptinstrument ist das Bandoneon, doch darüber hinaus ist er Multi-Instrumentalist und spielt u.a. Drehleier, Tenorhorn, Steirische  Harmonika  und seine große Leidenschaft – die Maultrommel. Bei so geballter Vielfalt verwundert es nicht, dass er bei Musiksessions immer der letzte ist, der geht.

Alevtina Nikitina (Russland)
Alevtina Nikitina kommt aus dem Nordwesten Russlands, aus der Stadt Pskov an der Grenze zu Estland. Akkordeon spielt sie seit ihrem achten Lebensjahr und Musik war ihr so wichtig, dass sie ihre Liebe zum Beruf gemacht hat. Alevtina hat ihr Studium in Sankt Petersburg am Rimsky-Korsakov Konservatorium erst 2014 abgeschlossen, aber bereits an vielen nationalen und internationalen Akkordeonwettbewerben teilgenommen, wo sie diverse erste Preise abräumte. Ihr Instrument ist das Bajan, die osteuropäische Variante des chromatischen Knopfakkordeons. Alevtina spielt viele Stile, aber am meisten liebt sie die Russische Volksmusik und Klassik.

Laurent Derache (Frankreich)
Mit sieben Jahren hat der Franzose Laurent Derache einmal bei der Organisation eines Akkordeonkonzerts mitgeholfen. Daraufhin schlug sein Vater ihm vor, dieses Instrument zu lernen und Laurent hat nie mehr damit aufgehört. Seine Ausbildung als Akkordeonist / Musiker führte ihn durch zahlreiche Konservatorien und Akademien. Neben Akkordeon studierte er Jazz, Harmonielehre, Improvisation und Komposition und es gab Zeiten, an denen sein Pensum bei acht Stunden Spielen am Tag lag. Er begleitete diverse Chansoniers, spielt viel für Theater und in den verschiedensten Ensembles, aber seine große Liebe gehört seinem eigenen Laurent Derache Trio. Seine musikalischen Inspirationen fand er u.a. bei Keith Jarrett, Chick Corea, Miles Davis, Dire Straits, Supertramp aber auch bei Bach und Ravel.

Rinah Rakotovao (Madagaskar)
Nirinambinintsoa( Rinah) Rakotovao kommt aus Madagaskar. Seine ersten Instrumente waren der Kabôsy, eine kastenförmige Gitarre, und Perkussion. Erst mit 23 Jahren entdeckte Rinah das Akkordeon für sich, ein Instrument, das von den französischen Besatzern eingeschleppt wurde und viele traditionelle madagassische Instrumente verdrängte. Die Musik aber nicht! Mittlerweile  ist auch das Akkordeon auf Madagaskar vom Aussterben bedroht, da es nur noch wenige bespielbare Instrumenten gibt (teils 100 Jahre alt) und kein Geld, um neue zu kaufen. Als Autodidakt spielt Rinah die traditionelle Betsileo  (Musik mit Ursprung in Südostasien) und madagassische Volksmusik (ein Mischmasch aus allem, was mal auf der Insel vorbeigeschaut hat).

Servais Haanen (Niederlande)

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWelten-Festival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

Begleitmusikerinnen:

Twelfth Day  (Schottland) 

Das Duo Twelfth Day sind die Geigerin Catriona Price und die Harfenistin Esther Swift aus Schottland. Ihr Gesang klingt wie ein ätherisches Stimmgemälde.

Catriona und Esther komponieren gemeinsam, wobei sie ihre Inspiration aus traditionellem Folk, klassischen Elementen, Pop und Minimal- Music schöpfen und eine Musik kreieren, die außerhalb bekannter Genres steht. Innovativer, atmosphärischer Folk. Catriona und Esther sind unzertrennlich!

http://www.akkordeonale.de/

Konstantin Wecker

23. Mai

Konstantin Wecker

"Solo am Flügel"

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 47,30 € / AK 49 € (nummeriert)

mehr

Sein Konzert im Jahr 1994 markierte einen großen Meilenstein in der Geschichte der jungen Kulturfabrik. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums kehrt der großartige Konstantin Wecker erstmalig nach Roth zurück.

"Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen." Dies ist und bleibt der Wunsch des Liedermachers Konstantin Wecker. Die Gäste seines Solo-Programms erleben einen
Abend, der geprägt sein wird von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und
immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Es bei Konstantin Wecker zu finden, ist nicht schwer. Der Münchner setzt sich kraft- und gefühlvoll für eine Welt ohne Waffen und Grenzen ein. Neben Stücken wie "Der alte Kaiser" und "Genug ist nicht genug", die längst einen Stammplatz in der deutschen Liedermacherszene haben, präsentiert der bekennende Pazifist allein am Flügel auch neue Songs wie
"Der Krieg", "An meine Kinder" und "Heiliger Tanz", die auf seiner CD "Ohne Warum" zu hören sind.

Tourneeveranstalter: Meistersinger Konzerte GmbH

www.wecker.de

Günter Grünwald

21. Jun

Günter Grünwald

"Deppenmagnet"

Mi, 20.00 Uhr,
VVK 26 € / AK 27 € / erm. 20 €

mehr

Ist das Kabarett? Ist das Comedy? Ist das ein Einbauschrank? Am Ende des Tages ist Günter Grünwalds neues Programm eine Mischung aus allem.

Für eine adäquate Ankündigung des neuen Grünwald-Programms "Deppenmagnet" wird es wohl das Beste sein, den Autor selbst zu Wort kommen zu lassen:

"Ich fühle mich dem Kabarett ebenso verpflichtet wie dem absurden Theater eines Jacques Sacques, der im Jahre 1924, um der Enge seines südserbischen Heimatkaffs Popovic zu entfliehen, in seinem nordserbischen Wahlheimatkaff Czschischzpczc Theaterstücke ersann, die zwar von der Politik gehasst, dafür aber von der Bevölkerung verabscheut wurden. Im Prinzip wollte den Dreck keine alte Sau sehen. Na gut, wenn ich mir es recht überlege fühle ich mich dem absurden Theater eines Jacques Sacques dann doch nicht verpflichtet. Aber dem Kabarett! Und der Comedy! Und dem Einbauschrank! Denn nur in dieser Trinität kann man Dinge von bleibendem Wert erschaffen. Falls Sie der Infotext zu meinem Programm “Deppenmagnet“ verwirrt - verzagen Sie nicht, kaufen Sie eine Eintrittskarte und dann setzen Sie sich ganz vorne hin und lassen sich verzaubern von 2 Stunden Kabarett, Comedy und Einbauschrank."

www.guenter-gruenwald.de

Hagen Rether

25. Jun

Hagen Rether

"Liebe"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat 1 27,10 € / AK 29 € Kat 2 22,70 € / AK 24 €

mehr

25 Jahre wird die Kulturfabrik im Mai 2017 alt - und mit dem allerersten Gastspiel von Hagen Rether in Roth erfüllen wir uns und unserem Publikum einen jahrelangen Herzenswunsch. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist steht für die ganz bitterbösen Wahrheiten, die man hinter dem immer gleich bleibenden Titel seines Erfolgs-Programms "Liebe" nicht vermuten würde.

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. 
Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. 
LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

 

Foto-Copyright: Klaus Reinelt

http://www.hagen-rether.de/

Wolfgang Krebs

23. Sep

Wolfgang Krebs

Die Watschenbaum-Gala

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 € / AK 22 €

mehr

Der Preis, den keiner haben will: der „Watschenbaum“ in Bronze, Silber oder Gold. Wer schießt den größten Bock, verzapft den aberwitzigsten Unsinn, redet das dümmste Zeug?

An diesem Abend werden verschiedene Kandidaten gesammelt und präsentiert - wie bei einer Oscar-Verleihung in festlichem Rahmen. Nachdem alle Kandidaten hinreichend geschmäht wurden, stimmt das Publikum ab, und der Ministerpräsident des ehemaligen Bayern schreitet zur Anti-Laudatio und Überreichung in (geistiger) Abwesenheit.

Wolfgang Krebs, der Meister der geschliffenen Pointe und genialen Perücke, wächst über sich selbst hinaus: Er verdoppelt die Anzahl der Stimmen aus dem vorhergehenden Programm und spricht nun mit 20 verschiedenen Zungen.

Selbstverständlich kommen die gewohnten Figuren aus dem Krebs’schen Universum zu Wort: Seehofer, Stoiber, Söder, der Schorsch Scheberl und der Meggy Montana. Aber darüberhinaus bereichern den Abend weitere Figuren – bekannte und unbekannte, seriöse und unseriöse, reife und unreife.

Sichern Sie sich Ihre Karten für die „Watschenbaum-Gala“! Erfahren Sie, bei wem er umfallen könnte, und entscheiden Sie mit, bei wem er umfallen müsste!

Bis bald im feierlichsten Theater Ihrer Stadt! 

http://wolfgangkrebs.com/

Wolfgang Ambros Duo

18. Nov

Wolfgang Ambros Duo

AMBROS pur! Vol. 5 – das Konzert 2017

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 35,20 € / AK 37 €

mehr

Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, ist unbestritten. Ihn so zu erleben - musikalisch reduziert auf die akustische Gitarre dazu das Spiel von Günter Dzikowski an den Tasteninstrumenten und Roland Vogl am Bass, hat eine besondere Faszination.

Am 13.07.2015 wurde Wolfgang Ambros im Bundeskanzleramt in Wien von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem Großen Ehrenzeichen für seine großen Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Die Renaissance eines der wichtigsten Musikers und Sängers, des großen Johnny Cash, wurde durch die im Grunde nahe liegende Idee ausgelöst, ihn nur mit einer akustischen Gitarre hinzusetzen und ihn einfach spielen zu lassen. Ganz ohne „Unplugged“-Getue: Die Reduktion auf das Wesentliche, die Suche nach der Essenz ihrer Musik hat schon vielen Künstlern gut getan, sofern ihre Musik überhaupt eine Essenz, eine Seele hat.
Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, steht außer Zweifel. Eine kratzbürstige vielleicht, eine große ganz sicher. Die musikalischen Verdienste dieses Mannes sind Legion, kaum jemand hat über urwienerische und österreichische Befindlichkeiten solche Worte gesungen so wie er, so treffend, dass sie als Kommentare zu einer Welt, die in ihrem Kern doch immer gleich bleibt, Jahrzehnte überdauern. Kaum jemand hat die Kombination von Existentiellem (die Liebe, der Tod und der ganze Rest) und Leichtigkeit, vollmundigem Schmäh so hingebracht wie er, denken wir nur, als eines von zahllosen Beispielen, an „Es lebe der Zentralfriedhof“. Und niemand hat sich der Arbeit von so großen Künstlern wie Bob Dylan, Hans Moser, Tom Waits oder Neil Young so angenommen wie er, ohne dabei je Peinlichkeiten zu produzieren oder das schale Gefühl zu hinterlassen, sich auf die Schultern von Riesen zu stellen.
Es ist eine Schatztruhe, die sich knarrend öffnet und die nach und nach ihre Schätze preisgibt, wenn man diesen Wolfgang Ambros, nur mit seiner Stimme, einer Gitarre und den Musikern Günter Dzikowski und Roland Vogl an seiner Seite auf eine Bühne setzt. Dzikowski, langjähriger Musiker der No. 1 vom Wienerwald und Roland Vogl, seit Jahren mit Ambros auf Tour, kennen den umfassenden Ambros-Songkatalog (fast) genauso gut wie ihr Chef, und dennoch ist es auch für die drei Ausführenden eine anregende Entdeckungsreise viele dieser Lieder im intimen Rahmen neu und wieder zu entdecken. „Auch große Nummern wie der 'Zentralfriedhof' oder 'Heit drah I mi ham' werden dabei plötzlich wieder ganz unmittelbar greifbar“, erzählt Ambros.
Publikum und Kritik reagierten auf die bisherigen "Ambros pur!"-Abende entsprechend begeistert. Wann hat man sonst auch schon Gelegenheit so nahe dran zu sein an einem Riesen der heimischen Popmusik wie Wolfgang Ambros und seinen Liedern, viele von ihnen längst Volkslieder der anderen Art.

http://www.wolfgangambros.at

Stephan Zinner

16. Dez

Stephan Zinner

“Relativ simpel"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 €/ AK 21 €

mehr

Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenns klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.

Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.
Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.
Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.

http://www.zinners-seite.de/