ROTHER POETRY SLAM

29. Sep

ROTHER POETRY SLAM

Literatur - Performance - Comedy

Do, 20.00 Uhr, KulturfabrikFoyer Kulturfabrik
Nur AK 6 € / erm. 4 €

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Genau sieben Minuten haben die Poeten von heute Zeit, um mit ihren vorbereiteten oder improvisierten Texten und einer möglichst ausdrucksstarken Performance das Publikum zu überzeugen.

Poeten aus Nah und Fern treten unter der Moderation von Michael Jakob auf die Bühne, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Jeder, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Auch Hobby- und Profi-Poeten aus der Region sind herzlich willkommen! Wer mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich jederzeit unter 0160 94196597 anmelden. Für diese und alle kommenden Ausgaben sind noch einzelne Startplätze frei. Weitere Infos: www.frankenslam.de, www.michaeljakob.de  

SILK STREET - abgesagt

30. Sep

SILK STREET - abgesagt

Ein Ersatz-Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Karten können bis 4. Oktober an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden.

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Klarer, präziser, natürlich schnörkelloser Gesang ist ihr Markenzeichen: Silke Straub aus Bad Kissingen ist vielen Musikliebhabern als Sängerin seit Jahren ein Begriff. In ihrer Band mit dabei, der Rother Musiker Werner Treiber.

Silke Straubs Kompositionen bestechen durch eine gewisse Leichtigkeit bei gleichzeitig hohem musikalischem Niveau. In ihren sehr persönlichen Texten behandelt sie zwischenmenschliche Themen oder Situationen, mal ernst, mal ironisch oder mit Witz. Manchmal philosophiert sie, beispielsweise über die Langeweile - ein Zustand, der ihrer Meinung nach oft zu negativ besetzt wird. Die Diplom-Musikerin wirkte in zahlreichen Musikprojekten und CD-Produktionen im In- und Ausland mit und ist zudem eine gefragte Gesangspädagogin, u.a. an den Musikhochschulen Nürnberg und Würzburg. 2014 legte Silke ihre erste eigene CD vor, ausschließlich Eigenkompositionen, stilistisch irgendwo zwischen Jazz, Pop und Singer/Songwriter angesiedelt. Ihre Band besteht aus hochkarätigen Musikerinnen und Musikern aus der Metropolregion Nürnberg. Zurücklehnen und genießen

Christian Springer

01. Okt

Christian Springer

"TROTZDEM" - 12. Rother Kabarettherbst

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,80 € / AK 21 €

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Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem! Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend.

„Trotzdem“ heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Aber keine Angst, Sie sind nicht in einem Coaching-Seminar gelandet, sondern im politischen Kabarett. Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht’s ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Er ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män. Auf der Bühne sehen Sie einen satirischen Mutmacher, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarett-Geschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt. Im echten Leben hat er seine Leidenschaft zur Mission gemacht, und versucht den Flüchtlingen im Nahen Osten mit seinem gemeinnützigen Verein Orienthelfer e.V. ein erträglicheres Leben zu schaffen. In seinem Leben als Kabarettist gräbt er sich tief in die Themen ein und ruht nicht, bis im BR- "schlachthof" die Zuschauer oft den Atmen anhalten. Und wenn es ihm zuviel wird, schreibt er dem bayerischen Ministerpräsidenten gleich einen Brief. Achtzig Seiten lang, das Motto: Landesvater, cool down. Dieser Münchner Kabarettist lehnt sich auf gegen die lähmende Ohnmacht. Endlich. Wo es doch so oft heißt : man kann nichts tun. Das stimmt. TROTZDEM! Christian Springer: „Wir werden milliardenfach Hinweise zur Entkalkung der Spülmaschine hinterlassen. Große Visionen: Fehlanzeige.“ – „Unsere Geschichte geht so: Steinzeit, Bronzezeit, Oberlehrer-Zeit.“ 

www.christianspringer.de

Autorengruppe SONDERZEIT

04. Okt

Autorengruppe SONDERZEIT

"Schreiben und Hören"

Di, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
Foyer, Eintritt frei

Ein literarisches Miteinander in Workshop-Atmosphäre - mit diesem Ziel lädt die Autorengruppe Sonderzeit zum Verfassen, Besprechen oder einfach nur zum Zuhören von Texten ein.

THE ROBERT CRAY BAND

06. Okt

THE ROBERT CRAY BAND

LIVE IN CONCERT 2016

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Sitzplätze: VVK 49,50 € / AK 51 € Stehplätze: VVK 43,50 € / AK 45 €

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Im Oktober 2016 kommt der amerikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter Robert Cray wieder nach Deutschland auf Tournee. Im Gepäck hat er sein aktuelles Live-Album „4 Nights of 40 Years Live“ (2 CD + DVD), das im August 2015 auf Mascot Records erschienen ist.

Fünf Grammy Awards, 15 Nominierungen, 20 Studioalben in über 40 Jahren, millionenfach verkaufte Alben und unzählige ausverkaufte Konzerte in der ganzen Welt sprechen für sich. Robert Cray ist einer der größten Gitarristen seiner Generation und hat einen Sound geschaffen, der so tief in der amerikanischen Tradition verwurzelt ist aber dennoch stets frisch wirkt.
Geboren 1953 in Columbus, Georgia hört der junge Cray Gospel & Soul und findet begeistert von dem Sound von Jimi Hendrix und den Popsongs der Beatles zur ersten Gitarre. Auf der Highschool entdeckt er seine Liebe zum Blues, die ihn bis heute nicht mehr loslässt. Beflügelt durch den Erfolg seiner Idole Albert Collins, Buddy Guy, Freddie King und Muddy Waters machte er sich im Alter von 20 Jahren bereits im Nordwesten und Kalifornien einen Namen. 1980 erscheint dann sein erstes Studioalbum „Who’s Been Talking’“. Weltweit Aufsehen erregt er, als sein viertes Album „Strong Persuader“ 1986 mit dem Grammy Award ausgezeichnet wird und auf Heavy Rotation in den größten amerikanischen Rocksendern läuft.
Seit Jimi Hendrix war Robert Cray der erste afroamerikanische Künstler, der in diesem Genre einen so großen Erfolg erlangte. Die Single Smokin’ Gun findet sich weltweit in den Charts wieder. Es folgen zahlreiche Preise wie z.B. der Living Blues Award 1993, die Aufnahme in die Blues Hall of Fame, als bisher jüngster Gitarrist überhaupt und mehrere W. C. Handy Blues Awards.
„Ich glaube „Strong Persuader“ hat einfach einen guten Spirit und viel Energie. Die Leute fordern diese Songs noch immer auf meinen Konzerten. Das Radio und MTV kamen uns damals auch zugute“, so Cray heute. In der Oberliga angekommen, ruhte er sich nie auf seinen Erfolgen aus. Er nahm mit Eric Clapton den Hit Old Love auf, spielte in dem Dokumentarfilm „Hail! Hail! Rock ‘n‘ Roll!“ an der Seite von Chuck Berry & Keith Richards mit und war in dem TV-Special „Break Every Rule“ über Tina Turner zu sehen. Die Robert Cray Band erhielt regelmäßig bei ihren Konzerten Unterstützung von Größen wie den Rolling Stones, Eric Clapton, John Lee Hooker, B.B. King und Bonnie Raitt Im Oktober 2016 können nun seine Fans in Deutschland Robert Cray und seine Stratocaster wieder live erleben mit erdigem, rockigen Blues, soulgetränkten Balladen und seinem zeitlosen Mix aus Funk, Jazz und Rhythm & Blues. Mit seiner bewährten Band aus Les Falconer (Drums), Richard Cousins (Bass) und Dover Weinberg (Keyboards) zelebriert Robert Cray über 40 Jahre Live-Historie mit Klassikern wie Smokin’ GunI Was WarnedRight Next Door (Because Of Me) oder I Guess I Showed Her. Ein Muss!

Tourneeveranstalter: Passerotto Concerts für KBK Konzert- und Künstleragentur GmbH

präsentiert von: Musix, Kulturnews, Classic Rock, Piranha

http://robertcray.com/

Stefan Leonhardsberger

08. Okt

Stefan Leonhardsberger

"Da Billi Jean is ned mei Bua" - 12. Rother Kabarettherbst

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 € / AK 21 €

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Nach dem Riesenerfolg schon 2015 bei uns in der Kulturfabrik, freuen wir uns, Stefan Leonhardsberger erneut begrüßen zu dürfen - mit seinem Liederabend DA BILLI JEAN IS NED MEI BUA, in dem der Vollblutschauspieler, -musiker und -sänger Klassiker der Popmusik von Grund auf neu interpretiert.

 Mühelos und charmant erweckt er die Helden seiner Songs zum Leben, und entführt das Publikum auf die Schauplätze der kleinen und großen Dramen des Alltags. So gibt er in seiner Version von Lana del Reys Summertime Sadness einen jungen Mann, der an der Sommerzeitumstellung zerbricht. Der B‘soffene Tänzer setzt zur Melodie von Tina Turnes Private Dancer allen schüchternen Herren auf der Tanzfläche ein Denkmal. Dazwischen taucht immer wieder der Titelheld Billi Jean auf, dessen bewegte Lebensgeschichte durch den Abend führt.

Seit der Premiere im August 2013 feiert das Programm stetig wachsende Erfolge auf Konzert- und Kleinkunstbühnen wie dem Münchner Schlachthof, dem Musiktheater Linz, dem Metropoltheater München und dem Linzer Posthof. Auftritte in der Deutschen Kabarettbundesliga, der ARD sowie im Vorprogramm von Hannes Ringlstetter und der österreichischen Band WANDA zeigen, dass Stefan Leonhardsberger auch auf der großen medialen Bühne eine ausgezeichnete Figur macht. Unterstützt wird er dabei von seinem kongenialen Bühnenpartner Martin Schmid, der auf der Akustikgitarre virtuos den heißen Kern der Popmusik freilegt. Die Texte des Programms schreibt Leonhardsberger gemeinsam mit dem Autor Paul Klambauer. Sein Song „Grenzgegend“ wurde 2014 mit dem Nachwuchspreis der Bayerischen Literaturstiftung ausgezeichnet.

Fotoclub der vhs Roth

09. Okt

Fotoclub der vhs Roth

Vernissage Jahresausstellung

So, 14.00 Uhr, Kulturfabrik
Ausstellung vom 11. bis 23. Oktober, Di-Fr 9-15 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr Eintritt frei

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Ein Schwerpunkt des fotografischen Schaffens des Fotoclubs Roth war von Beginn an die klassische Schwarz-Weiß-Fotografie. In seiner jährlichen Ausstellung präsentiert der Club Arbeiten von Mitgliedern, freien Fotografen und mitwirkenden Gast-Vereinen. Unter den eingereichten Arbeiten werden die besten drei prämiert. 

 

 

 

 

http://www.fotoclub-roth.de/

Musicals in Concert

15. Okt

Musicals in Concert

Internationale Musical-Gala

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 34,10 € / AK 36 €

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Musicals in Concert präsentiert die Hits der schönsten und beliebtesten Musicals weltweit. Unter dem Motto „That’s Entertainment“ wird eine rasante Show mit Hits aus Starlight Express, König der Löwen, Jersey Boys, Fame, Tanz der Vampire, Saturday Night Fever, Motown, West Side Story, Das Phantom der Oper und vielen anderen internationalen Musicalproduktionen präsentiert.

Ein Wiedersehen mit den Nonnen  aus  Sister Act steht genauso auf dem programm wie die großen Rock- Klassiker aus   „We Will Rock You“. Die Live-Show setzt auf großes Entertainment und unsterbliche Musicalsongs – dargeboten von internationalen Musicalstars und begleitet von der Rainbow-Band, bestehend aus deutschen Spitzenmusikern. Spektakuläre Lichteffekte entführen die Konzertbesucher in die Welt des Showbusiness, weitab von allem Alltäglichen. 

Die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Peter Wölke. 

www.rainbow-shows.de

RINGLSTETTER & ZINNER

16. Okt

RINGLSTETTER & ZINNER

"Zwei Typen, zwei Gitarren, zwei Bücher" - 12. Rother Kabarettherbst

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
22 € / AK 23 €

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Hannes Ringlstetter und Stephan Zinner sind ein echtes Dreamteam - kein Wunder also, dass nach ihrem ersten gemeinsamen Duoprogramm "Überleben in der Wildnis" nun das Nachfolge-Programm an den Start geht.

In ihrem neuen Programm "Zwei Typen, zwei Gitarren, zwei Bücher" werden die beiden Kabarettisten, Schauspieler, Musiker und begnadeten Tänzer nicht nur Singen und Geschichten erzählen, wie sie das schon bei ihrem letzten gemeinsamen Abend „Überleben in der Wildnis“ gemacht haben.  Nein, jetzt hat der Hannes Ringlstetter im dtv-Verlag so eine Art Tourtagebuch mit dem Titel “Paris .New York. Alteiselfing.“ herausgebracht und der Stephan Zinner im Lichtung-Verlag den Kurzgeschichten-Band „Flugmango“ - und natürlich werden sie aus ihren Büchern die Geschichten zum Leben erwecken.

Wer die beiden kennt weiß, dass dies sicherlich bayrisch, lustig, g´scheert, aber auch nachdenklich und hintergründig werden wird. Und wer sie noch nicht kennt, sollte vorbeikommen und sich überraschen lassen. Die Musik wird bestimmt nicht zu kurz kommen. Der Schweiß wird fließen. 

El Mago Masin

21. Okt

El Mago Masin

"Rolle rückwärts" - 12. Rother Kabarettherbst

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 17,20 € / AK 18 €

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Es war ein ganz außergewöhnlicher Abend. Ich glaubte am Anfang nicht, dass der Mann mit den schier endlos langen Rastalocken und seiner Gitarre das wirklich durchzieht.

 Doch er hat es getan. Im neuen Programm „Rolle rückwärts“ agiert el mago masin in seiner reinsten Form: Konsequente Unkonventionalität in Vollendung. Eine Show, die mit der Zugabe beginnt und tatsächlich mit dem Begrüßungslied endet. Ein Besucher im Publikum meinte, so etwas habe er noch nie erlebt.

Inhaltlich wurden feinste masinsche Skurrilitäten serviert, beeindruckend war das Lied über die polnische Hafermastgans. Verspielte Wortkreationen, verspulte Geschichten – erfreulich seltsam. Kaum zu glauben, dass der chronisch Verwirrte den Abend perfekt bis ins Detail rückwärts geplant hatte. Er beginnt am Ende. Sogar diese Ankündigung erscheint als Nachbericht des Programms …

COUPLET AG

22. Okt

COUPLET AG

"Perlen für das Volk" - 12. Rother Kabarettherbst

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,90 € / AK 22 €

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Ihr 20. Bühnenjubiläum feiert die Couplet AG mit neuem Bühnenprogramm: Hochaktuelle und auserlesene Satire-Perlen, aufgefädelt in einer temporeichen, witzig-furiosen Inszenierung von BR-Regisseurin Eva Demmelhuber.

In „Perlen für das Volk“ erwartet das Publikum ein Wiedersehen mit Herrn Dr. Kudernak sowie dem GPS-gesteuerten Landwirtsehepaar Berta & Josef. Aber auch neue Gesichter wie die österreichischen Meet-and-Greet-Fans oder die Glücksfee Penelope sind mit von der Partie. Umzingelt von Kinderwagen-bewaffneten Latte-Macchiato-Müttern, omnipäsenten Schuhbecks und operierfreudigen Ärzten darf das Publikum feststellen: „Und da bin i dahoam!“ 

Als eine der erfolgreichsten Musikkabarettformationen Süddeutschlands hat es die Couplet AG in den letzten Jahren geschafft, dem Volkssänger-Kabarett und dem Couplet zu einem wahren Siegeszug zu verhelfen. In Verbindung mit aktuellen Texten von Grüner und Ideengeber Jürgen Kirner sowie den Neukompositionen von Bernhard Gruber bilden sie ein ideales Transportmittel für beißende Satire und Hinterfotzigkeiten.  

Präsentiert von Bayern 2.

 

 

 

www.couplet-ag.de

"Deutschland. Ein Wandermärchen"

29. Okt

"Deutschland. Ein Wandermärchen"

Anna Magdalena Bössen - Literaturschauspiel

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 16,10 € / AK 17 €

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Bin ich Deutschland? Und wenn ja, was bedeutet das für mich und mein Land? Und wenn nein, wer ist es dann? Sind wir noch das Land der Dichter und Denker? Wieso kenne ich mehr Nachbarländer als deutsche Bundesländer?

Sind mir meine Landsleute eigentlich ähnlich? Wie viel verrückt ist normal? Hat jeder Haushalt einen Föhn?

Diese Fragen hat die Rezitatorin Anna Magdalena Bössen in einen knallgelben Koffer gepackt und sich auf ihr Rad geschwungen! Zwölf Monate bereiste sie ihr Land, legte über 8.000 Kilometer zurück, trat gegen Kost und Logis in Wohnzimmern auf und überschritt regelmäßig Grenzen – im Kopf, im Land und ihre eigenen. Mit Tweedoutfit und Koffer schwingt sie sich nun auf die Bühnen der Republik und berichtet von dieser ungewöhnlichen Reise.

Wie findet man heraus, ob die eigenen Landsleute wie die eigene Familie ticken? Indem man sie besucht. Hunderte von Menschen haben die Rezitatorin eingeladen in ihren Wohnzimmern aufzutreten. Und was dabei herausgekommen ist können Sie jetzt live erleben: Bewegend, humorvoll und lyrisch beschwingt nimmt die Diplom-Gedichte-Sprecherin ihr Publikum mit auf die Reise ins Innere.

Begleitet wird das „Große Literaturschauspiel“ von Dichtern und Denkern aller Epochen: Goethe, Schiller, Hölderlin, Heine, Domin, Jandl, Gernhardt, Tucholsky, Kalèko – sie alle können eine Menge dazu sagen, wer wir sind. Und uns immer wieder auf die Reise schicken: bei unserer Suche nach dem Wir.

Anna Magdalena Bössen rezitiert auswendig und zeigt (musikalisch begleitet) hunderte Fotos von der Reise. Ein Literaturschauspiel mit Reimen, Reisebildern, Hochstimmung und Tiefgang!

 

Anna Magdalena Bössen im Gespräch mit Katrin Heise auf Deutschlandradiokultur:

www.deutschlandradiokultur.de/anna-magdalena-boessen-lyrik-fuer-kost-und-logis.970.de.html

www.ein-wandermaerchen.de

Soirée im Café

04. Nov

Soirée im Café

"Clarinettwork"

Fr, 21.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 11,50 € / AK 13 € / erm. 8 €

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Im Rahmen der vierten Rother Klarinettentage konnte Stadtorchesterleiter Walter Greschl diesmal eine überregionale Größe aus der Klarinettenwelt für das Soirée-Cafe gewinnen.

Professor Felix Löffler wird mit seinen Studenten von der Hochschule für Musik der Gutenberg Universität Mainz einen Abend rund um das Thema „KlarinettenKammermusik“ gestalten. Er wird durch einen Abend anspruchsvoller, vielfältiger und sehr unterhaltsamer Musik aus seiner Klarinettenwerkstatt führen, bei dem seine Studenten auf ihrem Weg zur Profikarriere ihr Können zum Besten geben. Felix Löffler absolvierte sein Studium in Hannover und Amsterdam und war acht Jahre Soloklarinettist bei den Berliner Symphonikern, bevor er 2004 in gleicher Position zur Staatsphilharmonie Nürnberg kam. 2006-2007 war er zugleich Soloklarinettist beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Des Weiteren wirkte er als Soloklarinettist in einer Vielzahl weiterer renommierter Ensembles mit (u.a. Bayerischen Staatsoper Berlin, Radiophilharmonie des NDR Hannover, Württembergisches Staatsorchester Stuttgart, Dresdner Philharmonie). Seit 2005 unterrichtet er mit einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Nürnberg und seit dem Wintersemester 2013 mit einer Professur an der HfM Mainz.

Autorengruppe SONDERZEIT

08. Nov

Autorengruppe SONDERZEIT

"Schreiben und Hören"

Di, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
Foyer, Eintritt frei

Ein literarisches Miteinander in Workshop-Atmosphäre - mit diesem Ziel lädt die Autorengruppe Sonderzeit zum Verfassen, Besprechen oder einfach nur zum Zuhören von Texten ein.

RICK KAVANIAN

10. Nov

RICK KAVANIAN

"Offroad" - 12. Rother Kabarettherbst

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 23,10 € / AK 25 €

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Nach drei erfolgreichen Bühnenprogrammen ist Rick Kavanian mit seinem neuen Programm „OFFROAD“ wieder da.

OFFROAD ist Stand-Up-Comedy im klassischen Sinne. One man, one microphone and absolutely no action! Rick will zurück zu seinen Wurzeln - nur wo sind die? Armenien, Bukarest, New York oder doch München? Persönlich wie nie, einer Zerreisprobe nahe, geht Rick der Frage nach: wer, wann und warum ausgerechnet er? Worum geht es bei OFFROAD? Das spielt keine Rolle? Warum? Weil "Worum geht es" ständig die Hauptrolle in Deutschland spielt, neben "Roter Faden" und "Wo ist der Sinn des Ganzen?" Rick´s Antwort darauf: Da müsste ich mal im Lager nachsehen. Oder war es Dimitri Stoupakis, der das anbot? Was ist mit dem eigentlich? Darf Dimitri mit auf die Bühne oder fallen die Aufführungsrechte

im Jahre 13 nach "Der Schuh des Manitu" an Bully Herbig zurück. Ähnlich geht es Lord Jens Maul? Wohin mit ihm, wenn nicht aufs (T)Raumschiff Bühne, um endlich sein Obst- und Gemüsetourette zu heilen. Jenseits des Mainstreams, quasi gegen den Jetstream, verwirklicht Rick endlich seinen Stagedream: Er wird intim und spricht über die Dinge – ‚Was für Dinge, fragen Sie? Gute Frage!‘ - über die er sonst

nicht sprechen konnte, weil er ständig von Besserwissern, wie seinen Eltern, Pep Guardiola und den Spastelruther Katzen unterbrochen wurde. Diesmal muss Rick endgültig vor Rick die Hosen runterlassen. Es gilt nicht mehr die Ausrede: Schizophrenie - jetzt oder nie! In seinem neuen Programm "OFFROAD" muss Rick den geraden Pfad der Unterhaltung verlassen, um endlich zuRick zu finden. Nicht weil Rick das möchte oder etwa das Publikum sowas erwartet! Nein, Rick ist jetzt 44 und das ist genau die Anzahl an Möglichkeiten, um das Haus vom Nikolaus zu lösen.

http://www.rick-kavanian.de/

Wolfgang Buck & Stefan Kügel

11. Nov

Wolfgang Buck & Stefan Kügel

"Aufs Maul gschaud"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 € / AK 21 €

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Wolfgang Bucks Lieder und Stefan Kügels Schauspielkunst sind bekannt für ihren Humor, ihre in Franken sonst unbekannte Zärtlichkeit und ihre sensible Grobmotorik.

Was passiert, wenn die Songs von Wolfgang Buck auf von Stefan Kügel gelesene Texte aus Martin Luthers sinnlich kraftvoller Bibelübersetzung treffen? Es ergeben sich Kontraste, Widersprüche, neue Sichtweisen und Momente tiefster Menschlichkeit.

Cara

17. Nov

Cara

"Yet we sing"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,30 € / AK 20 € / erm. 15 €

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Cara schreibt mittlerweile seit 13 Jahren Erfolgsgeschichte. Was als „Deutsche Irish-Folk-Band“ begann hat sich zu einer der gefragtesten und modernsten Gruppen des Genres mit überwiegend selbst geschriebenem Material, internationalem Line-Up und internationalem Renommée entwickelt.

Zweimal wurde Cara mit dem Irish Music Award ausgezeichnet, 2010 für "Best New Irish Artist" und 2011 für "Top Group", sieben Mal tourte die Band schon durch die USA, war Top-Act beim Milwaukee Irish Fest 2009 (130.000 Besucher), beim Kansas City Irish Festival 2009 und 2010, und beim Dublin Irish Fest 2014. Auch in Irland ist die Band regelmäßig zu Gast, zuletzt im Oktober 2014 beim Cork Folk Festival, zur Prime Time am Festivalsamstag! Daneben standen und stehen Tourneen und Festivals in Schottland, England, Dänemark, Holland, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland im Tourkalender. Nun legt das deutsch-schottische Quintett mit „Yet We Sing“ sein fünftes Studioalbum vor.
Der Cara-Sound wird geprägt und defniert durch die beiden charismatischen Sängerinnen und Songwriterinnen Gudrun Walther und Kim Edgar. „Yet We Sing“ beschäftigt sich mit den großen Themen des Lebens – Liebe, Tod, Religion, Krieg und Hofnung – und der Zuhörer ist ganz dicht dran. Konsequent haben Cara bei diesem Album weitestgehend auf Overdubs und Gastmusiker verzichtet, um die Live-Energie einzufangen, die der Band begeisterte Fans und ihren Status als eine der besten Folkbands der letzten Dekade beschert hat. Damit liegen Cara voll im Trend der „neuen handgemachten Musik“, die keine Barrieren zwischen ihrer Musik und den Zuhörern braucht und duldet.

http://cara-music.com/index.php/de/

Matuschik & Rohrer

19. Nov

Matuschik & Rohrer

Wir müssen reden! - 12. Rother Kabarettherbst

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 € / AK 21 € / erm. 16 €

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MATTHIAS MATUSCHIK und SUSANNE ROHRER sind der lebende Beweis dafür, dass Männer und Frauen doch zusammenpassen – zumindest 90 Minuten lang auf einer Kabarettbühne.

Unterbrochen wird die fast schon unerträgliche Harmonie lediglich bei Kleinigkeiten wie: Ist eine Histaminunverträglichkeit einer Lactoseintoleranz vorzuziehen oder ist die Agnostik wirklich den Frauen vorbehalten, während Männer – beschnitten oder nicht – dem Einspritzer frönen?

WIR MÜSSEN REDEN, das gilt für die Zwei jetzt also nicht mehr nur im Radio, sondern auch auf der Bühne. Mit Antworten auf Fragen, die Sie sich garantiert noch nie gestellt haben – und wer hier nicht lacht, muss zur Strafe seinen Namen tanzen. 

http://www.matuschik.nu/

"Hermann Hesse tanzt aus der Reihe"

26. Nov

"Hermann Hesse tanzt aus der Reihe"

Musikalische Lesung mit Klaus Brückner und Sunyata Kobayashi

Sa, 20.00 Uhr, Ratsstuben im Schloss Ratibor
VVK 10,80 € / AK 13 €/ erm. 8 €

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Man glaubt es kaum: der philosophierende und introvertierte Dichter hat in einer Handvoll Gedichte sich selbst und uns aus einem satirischen Blickwinkel betrachtet. Wer einen eher allseits bekannten Hesse erwartet wird überrascht sein. Denn hier zeigt sich ein liebenswerter Charakter aus einer anderen Sicht.

Frech, selbstironisch und vor allem ehrlich beschreibt er sich in Lebenssituationen, die uns den Menschen nahe bringen. Hesse zeigt sich als phantasievoller Liebhaber aber auch als trinkfreudiger und ausgelassen Feiernder. Die Gedichte zeigen ihre Stärke gerade in der Beschreibung menschlicher Schwächen. Diese  Menschlichkeit ist es, die den Zuhörern einen neuen Zugang zu Hesse ermöglicht. Ein sehr persönlicher, amüsanter Abend, bei dem es den Menschen Hesse mit seinem Witz neu zu entdecken gilt.
Klaus Brückner, Schauspieler, hat sich lange schon mit Hesse beschäftigt und diese besonderen Gedichte ausgewählt. Durch seinen Vortrag  entwickeln sie ihren besonderen Reiz. 
Der Gitarrist und Komponist Sunyata Kobayashi, alias Mister Suny, unterstreicht mit spielerischen eigenen Kompositionen den leichten Charakter des Abends. Auch eher unbekannt: die Japaner sind große Hesse-Fans. 
Das besondere Schmankerl: Sunyata trägt ein Hessegedicht auf japanisch vor. 

„Andre Dichter trinken auch,
dichten aber nüchtern,
umgekehrt hab ich´s im Brauch,
nüchtern bin ich schüchtern.“

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Roth

Rother Poetry Slam

01. Dez

Rother Poetry Slam

Literatur - Performance - Comedy

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Nur AK 6 €, erm. 4 €

mehr

Genau sieben Minuten haben die Poeten von heute Zeit, um mit ihren vorbereiteten oder improvisierten Texten und einer möglichst ausdrucksstarken Performance das Publikum zu überzeugen. 

Poeten aus Nah und Fern treten unter der Moderation von Michael Jakob auf die Bühne, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Jeder, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Auch Hobby- und Profi-Poeten aus der Region sind herzlich willkommen! Wer mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich jederzeit unter 0160 94196597 anmelden. Für diese und alle kommenden Ausgaben sind noch einzelne Startplätze frei. Weitere Infos: www.frankenslam.de, www.michaeljakob.de  

 

Nächste Termine: 19. Januar, 23. März 2017

Fatih Çevikkollu

02. Dez

Fatih Çevikkollu

Emfatih - 12. Rother Kabarettherbst

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 17,20 € / AK 18 €

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Fatih Çevikkollu ist mit seinem neuen, mittlerweile fünften Solo-Programm wieder in Fatihland unterwegs. Mit Geist und Gefühl ist der Kölner Kabarettist auf Werbetour für eine verloren gegangene Eigenschaft: Mitgefühl – EMFATIH!

Fatih Çevikkollu spielt mit Wahrheit und Fanatismus: Die Einen tragen ein Kopftuch, die Anderen einen geistigen Schleier und so manche Lügenfresse geht morgens spazieren. Sagte man früher: Kümmeltürken, so sind es heute: Topterroristen. Seit ISIS aber wissen wir: Wir haben keinen Plan gegen den Fanatismus. Wir handeln kopflos. Fatih Çevikkollu spielt mit Schmerz und Sehnsüchten: Flüchtlinge schwimmen im Mittelmeer und machen ihre ganz eigenen Grenz–erfahrungen vor der Festung Europa. Members Only. Fatih Çevikkollu spielt mit Form und Inhalt, mit der Paragrafen-Deko des Grundgesetzes der Einen und der DAX-Kurve der Anderen. In einem Land das dem Bier frönt sind Leberwerte allemal wichtiger. EMFATIH: das neue Programm von Fatih Çevikkollu - rasant, relevant, eloquent. Hingehen, hinhören und herausfinden was es mit seinem Motto auf sich hat: „Wer die Wahrheit verhandelt, muss die Anderen zum Lachen bringen, sonst bringen sie ihn um!“

http://www.fatihland.de/

Ottfried Fischer & Die Heimatlosen

04. Dez

Ottfried Fischer & Die Heimatlosen

"Wandogo Filosofi" - 12. Rother Kabarettherbst

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 27,10 € / AK 29 € (nummeriert)

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Wenn die Festplatte den Zugriff verweigert oder die Meta-Ebene in Frage gestellt wird oder wenn wir eine furchtbare Angst verspüren vorm Daheimbleiben, was ist das? Wir nennen es Wandogofilosofie, eine Phänomen der Geisteswissenschaft.

Für das gleichnamige Programm von Ottfried Fischer, haben namhafte Komponisten wie Hummel, Baumann, Knabel, Thalhbauer oder Rich Laughlin  schon unendlich viele Melodien komponiert. 

Die Texte bestehen aus wahrhaft Gedichtetem und gedichtetem Wahren, manchmal ernsthaft, manchmal lustig, eine Labsal des Nachdenkens bestehend aus Ottfried Fischers Gedichten seines grenzenlosen Lebens. Vergessen Sie Volkshochschule und Management-Trainings -  wir operetten die Welt.

Es klingt geheimnisvoll - die Wandogofilosofie, dargeboten von Ottfried Fischer und den Heimatlosen, einer spektakulären Band, die alles auf der Welt spielen könnte, aber sich weigert, es zu tun. So geht es in diesem Programm um einen auf einer Insel gestrandeten Dirigenten und seine vier Musiker. Die Musiker haben ihre Instrumente gerettet und meutern, indem sie sich weigern,  Operette zu spielen. Der Dirigent seinerseits hat 200 Libretti der beliebtesten Operetten seit Bestehen retten können. Das führt zu Konflikten und lässt alle übersehen, dass die Existenz unserer Helden nachhaltig bedroht ist,  es nicht mehr lange weitergeht. Unsere vier Musiker und der Dirigent, die sich auf ein Floß retten konnten, stellen fest, dass der Weltuntergang noch zu erwarten ist und beschließen, der Geschichte folgend, den Tanz auf dem Vulkan zu wagen und das gibt ein sagenhaftes Programm aus den Kompositionen von Hummel, Baumann, Knabel, Thalhbauer und Rich Laughlin, das mit der Erkenntnis endet – „not only fat men dancing“, mit anrührenden bis aufrüttelnden Gedichten, Lesungen, Sketches aus der Feder von Ottfried Fischer und der Einsicht, dass ein Floß nur so lange hält, solange die Stricke zusammenzuhalten. Dieses Programm, mit dem großangelegten Plan ungeschoren davon zu kommen, heißt: „Wir operetten die Welt.“ Was letztlich nur möglich scheint mit der Erweiterung des Horizonts -  „verlass die Heimat um sie zu verstehen, aber sei auch bereit und verrückt genug, notfalls noch einmal zu gehen“. Und dabei wirst du merken: „Nicht nur dein schwimmender Untersatz ist ein Floß, die ganze Welt bis hin zum Festland, alles nur Floß mit eigentlich gut erkennbarem Verfallsdatum.“ Ein Programm zum Weinen und Lachen über die Schönheit des Lebens, die sich in der Lebensfreude eines Ottis-Dance äußert.

http://www.ottfried-fischer.de/

Autorengruppe SONDERZEIT

06. Dez

Autorengruppe SONDERZEIT

"Schreiben und Hören"

Di, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
Foyer, Eintritt frei

Ein literarisches Miteinander in Workshop-Atmosphäre - mit diesem Ziel lädt die Autorengruppe Sonderzeit zum Verfassen, Besprechen oder einfach nur zum Zuhören von Texten ein.

Bluegrass Jamboree!

08. Dez

Bluegrass Jamboree!

Festival of Bluegrass and Americana Music 2016

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,90 € / AK 23 €

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Die Idee, bunte und oft noch wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem regelmäßigen, hochkarätigen abendfüllenden Programm darzustellen, hat hierzulande voll eingeschlagen.

Deshalb wird traditionell im November-Dezember die mittlerweile achte Auflage des „Bluegrass Jamboree! – Festival of Bluegrass and Americana Music“ mit neuen Künstlern im schon legendären "Banjo-Bus“ das Land bereisen. Große Begeisterung und „standing ovations“ prägten die ersten sieben Tourneen dieses in Europa einmaligen Bluegrass-Konzeptes, das jährlich über 5000 Zuschauer begeistert und mit weiter steigenden Zahlen glänzt.
Die Medienbeachtung ist enorm: Highlights waren die Live-Präsentationen des Festivals in Rundfunkprogrammen wie dem WDR und Deutschlandradio Kultur, weltweite vierstündige Live-Übertragungen per Internet und viele begeisterte Kritiken in relevanten Feuilletons. Die European Bluegrass Music Association hat Tourneeorganisator Rainer Zellner übrigens kürzlich als „Personality of the Year“ für seine Verdienste um die Bluegrass Musik ausgezeichnet.

Nicht zu vergessen dabei die unzähligen euphorischen Kommentare der Besucher - viele davon sind aus Neugier gekommen und gleich zu echten Fans geworden. Kein Wunder, kann man doch beim bestens unterhaltenden Jamboree neben etablierten auch kommende Künstler der Szene und auch schon mal die Grammy-Stars von morgen zum ersten Mal hierzulande hautnah erleben (etwa 2009 die Steep Canyon Rangers, 2011 Della Mae). Die große Faszination für Bluegrass geht sicher auch von der umwerfenden Live Energie der Musiker aus, von der Interaktion mit dem Publikum und der handgemachten Musik. Ein Jamboree ist ein Ereignis wie aus der Urzeit der Menschen: zusammen sein, singen, tanzen, lachen, trinken und Geschichten erzählen. Publikum und Musiker inspirieren sich dabei gegenseitig, die Magie erlebt am stärksten wer wirklich Teil dieser besonderen Interaktion ist. Zum Schluss der Show kommen noch einmal alle Musiker auf die Bühne und bedanken sich in gemeinsamer Session vor und mit dem Publikum. 

www.bluegrassjamboree.de

Greenpeace präsentiert: "Naturwunder Erde"

09. Dez

Greenpeace präsentiert: "Naturwunder Erde"

Multimediale Fotoshow von & mit Markus Mauthe

Fr, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
Eintritt frei

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Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner aktuellen multimedialen Fotoshow im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unseres Planeten.

Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen. 

So fängt Mauthe die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti.

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde. Er ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes  Ökosystem.“ Markus Mauthe möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag.

www.greenpeace.de/naturwunder-erde

„Die Schneekönigin – Das Musical“

10. Dez

„Die Schneekönigin – Das Musical“

von Bella Donna Productions

Sa, 15.00 Uhr, Kulturfabrik
Kinder VVK 15 € / TK 16 € Erwachsene VVK 20,50 € / TK 22 €

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Die faszinierende Geschichte der Schneekönigin nach Hans Christian Andersen ist seit 2012 erfolgreich auf Deutschland-Tournee und verzaubert zur Vorweihnachtszeit auch Kinder, Kindgebliebene und Märchenfreunde in der Kulturfabrik.

Eingängige Songs, witzige Dialoge, berührende Szenen, Choreografien zum Nachmachen und effektvolles Lichtdesign beeindrucken in einer liebevollen, geradlinigen Inszenierung, die von jungen Absolventen renommierter Musical-Schulen präsentiert wird. An einem kalten Wintertag, an dem der Schnee besonders dicht fällt, bekommt Kai Besuch von der Schneekönigin. Ihre seelenlose Kälte bemächtigt sich seines Herzens und sie verschleppt ihn in ihr eiskaltes Reich.

Doch die Schneekönigin hat nicht mit der mutigen Gerda gerechnet, die nichts unversucht lässt, um ihren Liebsten Kai zu finden. Eine abenteuerliche, zauberhafte und gefährliche Reise liegt vor ihr, die sie zum verwunschenen Frühlingsgarten, auf das Fest der Sommerprinzessin und in den Herbststürmen in die Hände einer Räuberbande führt, bis sie endlich den eisigen Palast der Schneekönigin erreicht.

Ob es Gerda gelingt, Kai zu retten, erfahren Sie in der immer wieder berührenden Geschichte der Schneekönigin mit eingehender, wunderbarer Musik. Musik und Texte: Laura Niepold und Sebastian Dierkes

www.schneekoenigin-musical.de

http://www.schneekoenigin-musical.de/

Theaterspiel Augsburg

13. Dez

Theaterspiel Augsburg

„LiebeLove and the Sexperts“

Di, 09.00 Uhr, Kulturfabrik
Eintritt 2,50 € pro Schüler

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Kurz nach dem Welt-Aids-Tag zeigen wir zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Kreisjugendring Roth ein Stück über Liebe und Sexualität für Menschen ab 14 Jahren von Beate Albrecht.

Eigentlich ist Lucy gar nicht sein Typ und voll peinlich: Sie trägt eine Brille und ist gut in Biologie. Und eigentlich ist für Robin das Wichtigste, Kicken zu gehen mit seinen Kumpels. Eigentlich… 
Doch was tun, wenn die Hände schwitzen und der Magen kribbelt? Soll das jetzt Liebe sein? Robin und Lucy sind ratlos und überfordert mit ihren Gefühlen füreinander. Zwar kennen sie aus Internet und Film alle möglichen und unmöglichen Sexstellungen, wissen, was Intimzone und Kondome sind und Robin hat auch schon den ein oder anderen Porno gesehen, aber wie dem anderen sagen, dass man ihn liebt? Und wie verhüten, es den Freunden erzählen und mit den eigenen Eltern darüber sprechen? Wenn’s konkret wird, hilft auch das Googeln im Internet nicht mehr. Etwas Unterstützung könnten Lucy und Robin bei ihrer ersten großen Liebe gut gebrauchen. Die beiden Experten in Sachen Liebe und Sexualität Bill the Boy und Lovely Rita lassen sich diese Gelegenheit nicht nehmen und beweisen ihr Können. Bisweilen kann das ganz schön nervig werden. Vor allem, wenn sie sich unaufgefordert einmischen…
Mit LiebeLove and the Sexperts entwerfen wir ein lustvolles Stück über Liebe und Sexualität, thematisieren Geheimnisse, Tabus und vermeintliche Peinlichkeiten. Mit viel Musik und Gesang, Live-Raps und Komik nahe an der Lebenswelt der Jugendlichen konzipiert, betreibt das Stück humor- und lustvoll Aufklärung.

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Mittelfranken-Süd

www.theater-spiel.de

Klangwelten 2016

16. Dez

Klangwelten 2016

Weltmusikfestival - "30 years of excellence"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,20 € /AK 25 €

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Im Jubiläumsjahr gönnt sich das KLANGWELTEN Festival einen Rückblick auf die beliebtesten MusikerInnen der letzten Jahre, von denen viele zu Leuchttürmen der Weltmusik wurden. Karawanenführer Rüdiger Oppermann führ beschwingt, humorvoll und kenntnisreich durch das Programm.

TATA DINDIN

Ein Klangwelten-Star aus Afrika.

Der Spross der legendären Konte/Jobarteh-Familie aus Gambia tritt souverän in die Fußstapfen seines Großvaters Hadji Bai Konte und seines Vaters Malamini Jobarteh, die seine Lehrer waren. Er hat der Kora-Musik seines Landes einen neuen Kick gegeben. In Gambia ist er ein Star der Jugend, hochvirtuos und experimentierfreudig. In Europa hat er einer Vielzahl von Projekten seinen Stempel aufgedrückt, seine Anpassungsfähigkeit und seine starke solistische Bühnenpräsenz gezeigt. Er spielte als Solist, als Duopartner (von Rüdiger Oppermann und Hans Lüdemann), als Bandleader (Salaam Band), als Musiker in Tanztheaterproduktionen (Rigolo) und in André Hellers Afrika!Afrika!-Spektakel. Tata kam zum ersten Mal 1994 durch R. Oppermann zum Internationalen Harfenfestival nach Deutschland. Seitdem ist er eine Art Musikalischer Botschafter Gambias geworden, in der Nachfolge seines Vaters.

KATAJAQ DUO  (Cynthia Pitsiulak / Annie Aningmiuq)

Viel umjubelt war dieses Inuit-Duo aus Kanadas Norden schon zwei mal bei Klangwelten. Der archaische Kehlkopfgesang KATAJAQ hat immer unser Publikum verzaubert: Zwei Frauen stehen sich gegenüber, fassen sich bei den Schultern, beginnen sich zu wiegen, und dann entsteht ein Klang, den man nicht orten oder erklären kann: Sie singen ineinander verschlungene Töne, wir hören Keucher, Wölfe heulen, Eisbären fauchen, Vögel, Geisterstimmen... eine uralte schamanistische Stimmtradition, mit der die Frauen in Kontakt mit der Tier- und Geisterwelt treten Es ist ein keuchender, gutturaler Wechselgesang. Die Lippen bleiben fast bewegungslos. Kanonartig sind die Keucher, Hickser und Melodietöne ineinander verschlungen, ergeben erst in der Kombination den verborgenen Sinn, eine Kunst die man nur zu zweit ausüben kann. Melodielinien entstehen als Produkt der abwechselnd hoch/tief singenden Einzelstimmen. Oftmals geht der Wechselgesang  wie einer Art Wettbewerb so lange, bis eine der Sängerinnen zu Lachen anfängt. Die Worte haben nicht notwendigerweise einen “Sinn”, manchmal sind sie eher Teil eines Rätsels.  Rätselhaft auch die Entstehungsgeschichte dieser Gesangstechnik, hören wir was die Inuit selbst dazu zu sagen haben: “Die Vögel haben uns das Tanzen und Singen beigebracht, wir singen in der Balzhaltung der Wildgänse. Katajaq ist die Sprache der TUNNITUARIT, kleiner Erdgeister, die in verlassenen Iglus leben. Sie können sich auch unter der Erde und im Schnee vorwärtsbewegen, denn sie haben magische Kräfte. Eines Tages entdeckte Tamurasijaaluk und seine Frau Iqaluk eine Gruppe dieser Geister. Sie hatten keine Arme, keine Körper, nur zwei Beine mit drei Zehen, die Backen trugen die Brüste. Als sie entdeckt wurden, verschwanden sie durch die Wand des Iglu. Von aussen belauschten die Menschen ihre Sprache- die Katajaq- Gesänge. So lernten sie diese Kunst.”

Heute leben die Inuit nicht mehr wie ihre Vorväter. Seit vierzig Jahren sind sie zerrissen zwischen Moderne und Eiszeit, zwischen Büchsenessen und Robbenjagd, zwischen TV und Geschichtenerzähler, zwischen karger autarker Lebensweise und Sozialhilfe-gestützter Langeweile, zwischen Schlittenhund und Motorschlitten.  Die Ausübung der traditionellen Tänze und Gesänge, und insbesondere der Katajaq-Gesang, sind wichtig um die kulturelle Identität eines Volkes zu erhalten, das auch von rücksichtsloser Naturausbeutung, Klimawechsel und Entfremdung bedroht ist. Katajaq ist eigentlich keine Konzertmusik, wird aber gerne als musikalisches Aushängeschild der Inuit-Kultur verwendet.

Eine neue Generation von Frauen lernt jetzt von den Alten Damen wie Mary Iqaluk und Nelly Echaluq, die 1990 bei uns waren. So auch Cynthia Pitsiulak und Annie Anningmiuq, die uns schon 2005 erstaunten, die uns vom Ältestenrat in Nunavik (Hudson Bay) geschickt wurden, und dieses Jahr wiederkommen. Die Kulturvermittlung haben sie mittlerweile in Ottawa studiert. Sie treffen sich auch mit anderen arktischen Künstlerinnen, in Grönland, Sibirien, Island und Alaska. Nun gibt es einen kulturellen Austausch. Wir glauben, daß diese Tradition überlebt, und wir tragen dazu bei. Erstaunlich ist eher daß, bedenkt man die Beliebtheit dieser Sängerinnen bei KlangWelten, niemand anders sie jemals nach Deutschland geholt hat. 

JATINDER THAKUR  

Dass Jatinder Thakur ein exzellenter Begleiter ist, hat sich über viele Jahre bestätigt. Und: Seine Soli gehören seit über 30 Jahren zu den Höhepunkten der KlangWelten-Konzerte. Mehrere Sequenzen hören wir erst in der Trommelsprache Taketina und dann als Trommelmusik. Die Finger fliegen. 

Trotz aller Cross-Over-Projekte hat er seinen klassischen glasklaren Spielstil nie verwässert, gespickt mit rhythmischer Finesse, wirbelwind-schneller rechter Hand, und extrem kräftiger Linke, mit der er auch gerne ganze Basslinien spielt.

Der  im Himalaya lebende Meister gilt als einer der besten indischen Tabla-Spieler in Europa. Er hat sich nicht nur in der traditionellen Rolle als Begleiter hochrangiger indischer Solisten einen Namen gemacht, sondern auch im Jazz/WorldMusik-Bereich an vielen bedeutenden Projekten mitgearbeitet. Außerdem ist er ein beliebter Lehrer, und unter seinen Musikerkollegen hoch geschätzt als besonders warmherziger, bescheidener und integrer Mensch.

Er stammt aus Mandi, einer Stadt im Kulu-Valley, im nordindischen Himalaya-Staat Himachal Pradesh. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seinem Vater, dem Musikprofessor Shyam Lal Thakur. Schon im Alter von 15 Jahren erhielt er das Bachelor of Arts Diplom („Sangeet Prabhaker“) und gewann mehrere nationale Wettbewerbe. Später wurde ihm auch das Master of Arts Diplom (M.A.) in Chandigarh verliehen.

1979 übersiedelte er nach Europa. Als Höhepunkt seiner „klassischen“ Ausbildung wurde er 1984 vom legendären Ustad Alla Rakha Khan als Meisterschüler akzeptiert, dem Tablavirtuosen an der Seite Ravi Shankars. In Basel unterrichtet er seit 1985 am Ali Akbar College of Music, einem Institut der Musikhochschule für Klassische Indische Musik .

Viele bedeutende indische Musiker wurden schon auf ihren Konzertreisen durch Europa von Jatinder Thakur begleitet, darunter die verehrte „Grand Dame“ des Gesangs, Lakshmi Shankar, der Flötenvirtuose G.S. Sachdev, der Santurspieler Nandu Muley, und der Sitarspieler Krishna Bhatt. Mit Sachdev war er schon beim ersten KlangWelten-Festival 1987 zu hören.

Europaweit bekannt wurde er aber mit Musikern aus anderen Musikbereichen, vor allem mit Rüdiger Oppermann seit 1982, später auch bei Projekten z.B. mit Dhafer Youssuf, Free Winds, Timna Brauer, Renaud Garcia-Fons, Carlo Rizzo, etc. Bei einer Rückkehr nach Indien zu Jazz-Festivals in New Delhi (1998), Bombay und Sri Lanka (1999) feierte er Triumpfe.

Tablarhythmen werden nicht in Notenschrift festgehalten, sondern in der speziellen, jahrhundertealten Trommelsprache TAKETINNA memoriert. Ihre jetzige Form und Spieltechnik wurde in der Moghul-Zeit entwickelt (16. Jahrhundert), als sich kulturelle Einflüsse aus Persien, Altindien und Zentralasien gegenseitig zu einer neuen kulturellen Blüte befruchteten. 

Indische Rhythmen, TALAS, folgen nicht einer Einteilung in Takte, sondern sind längere Sequenzen, die in verschiedene Untergruppen mathematisch aufgeteilt werden. Oft folgt die Trommelmelodie auch den Akzenten der Hauptmelodie, oder bei gesungenen Stü­cken auch dem Sprachrhythmus. Da bei jeder Änderung der Trommelmelodie die Sequenz länger wird, bis sie wieder an den Anfang zurückkehrt, dauert es manchmal sehr lange bis er wieder auf „Eins“ landet, ein Moment, der bei Kennern der indischen Musik mit lautem Aufatmen, Beifallsbekundungen, Rufen und Zwischenapplaus bedacht wird... Chapeau, Jatinder! 

ENKH JARGAL

Enkh Jargal Dandarvaanchig (Epi) gehört zum innersten Kreis der Klangwelten und hat sich zu einem der besten Pferdegeigen-Virtuosen, hervorragenden Sänger, Improvisator (und zum ersten mongolischen Rapper) entwickelt. Im Creole-Wettbewerb 07 erhielt er einen Sonderpreis. Er spielt die alten Melodien der Hofmusik („Langgesang“) aber auch Volksmusik der Steppenreiter im Galopp-Rhythmus.

Epi stammt aus der Tundra der Nord-Mongolei, nahe der sibirischen Grenze (Altanbulag). Er wurde schon als Kind aus seinem Dorf in die Hauptstadt Ulan Baator geschickt, weil man seine ungewöhnliche musikalische Begabung erkannte. Dort erlernte er zuerst im Musikinternat  und später an der staatlichen Musikhochschule das Nationalinstrument der Mongolei, die Morin Khoor (bei Prof. G. Jamjan). Nebenbei begann er zu singen. Mit dem nationalen Folklore-Ensemble reiste er durch das Land, spielte auf Dorfplätzen, in Gemeindehäusern oder einfach mitten in der Steppe für die Nomanden. Durch seinen familiären Hintergrund (Epis Vater zog sich in die Taiga zurück, um Pferde zu züchten, ein Teil der Familie lebt wieder in Yurten) ist Epi eng verwurzelt mit dem traditionellen und nomadischen Lebensgefühl seines Volkes.

Als musikalischer Leiter der Gruppe Altai Orgil kam er 1995 nach Europa, wo er sofort in der Musikszene Aufmerksamkeit erregte. Er spielte 9 Jahre im Projekt KARAWANE. Beim Schweizer Tanz-Theater RIGOLO lieferte er die Live-Musik für 198 Aufführungen von SANDDORN und  für 48 Aufführungen (2004) von …same water (Titel 7). Er konzertiert in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, z.B. 6 Monate bei der Schweizer Expo 02 , in Frankreich z.B. im Theatre National in Paris, und den USA. Heute  zeigt er sich auch gerne von der jazzigen Seite und vervollkommnet seine Fähigkeiten zu improvisieren im Cross-over-Bereich zwischen Jazz, Ethno und Avantgarde. Sogar den Mongolischen Rap hat er entwickelt! Mit seiner eigenen Interpretation mongolischer Volksmusik schreitet er inzwischen auch auf Solopfaden, seine CD „Hoirr Öngö“ ist dafür ein gutes, vielgelobtes Beispiel. Seine Band Violons Barbares feiert Triumphe.

Der Kehlkopfgesang Kharkhira gilt in der Mongolei als ganz normale Art zu singen. Hierbei werden durch Pressen des Kehlkopfes die Stimmbänder eine Oktave nach unten transponiert. Diese Gesangstechnik wurde im schamanistischen und buddhistischen Ritual perfektioniert, um den magischen Worten mehr Kraft zu verleihen. Die Melodien sind pentatonisch. Wichtig sind die Verzierungen, im mongolischen sagt man „Muster weben“. Der Obertongesang Xöömi hat in der Mongolei seinen Ursprung. Diese Gesangstechnik stellt höchste Anforderungen an die Sänger. Er muss sehr starken Pressdruck ausüben, und das Zusammenspiel von Stimmbandmuskeln, Zwerchfell, Rachen- und Zungenbewegungen perfekt beherrschen. So erklingt plötzlich über einem lange gehaltenen Grundton eine glasklare, flötenartige Melodiestimme. 

Die Pferdekopfgeige MORIN KHOOR  ist das Nationalinstrument der Mongolei. Sie ist fest verbunden mit der Nomadenkultur und man kann sie auch in abgelegensten Steppengegenden in den Gers (Yurten/Zelten) hören.  Auch in der klassischen Hofmusik, die bis in die Zeit Dschingis-Khans zurückgeht, spielt die Morin Khoor eine wichtige Rolle. Anders als bei europäischen Streich­instrumenten werden die Saiten mit der linken Hand nicht von oben, sondern von der Seite her gegriffen.

Das Pferd ist der zentrale Lebensinhalt der Nomaden. Auch die traditionelle Musik galoppiert normalerweise im Pferderhythmus. Nicht nur der Kopf des Instrumentes ist als Pferdekopf geschnitzt, auch die Bogenhaare stammen vom Pferdeschwanz, ja sogar die zwei Saiten, die Bündel von Pferdehaaren sind. 

Mohsen Teher Sadeh / Maryam Hatef
Die neueste Klangwelten-Entdeckung (initiiert vom Tamburi-Mundi-Festival) rundet den Sound des Festivals ab und erzeugt eine neue, bisher noch kaum gehörte Facette der Weltmusik. Meistertrommler Mohsen Teher Sadeh, geboren 1981, ist ein absoluter Meistertrommler der alten iranischen Daf (Trommel-)-Schule. Er spielt seit 1996 in vielzähligen Ensembles und ist auch ein  mitreißender Sänger und Tanbur (Laute)-Spieler. Er spielte u.a. mit Glen Velez, Murat Coskun, Andrea Piccioni, Ramesh Shotam, Noreum Machi und Rüdiger Oppermann. Immer wieder kehrt er in seine Heimatstadt Isfahan zurück, wo er auch ein bedeutender Lehrer ist. Die Musik ist Sufi-inspiriert. Seine Frau, Marayam Hatef, geboren 1983, startete ihre Percussion-Karriere 1999. Sie ist die erste Frau, die Daf in einem iranischen Orchester spielt. Eine beeindruckende und virtuose Persönlichkeit, die alte Tradition mit modernem Leben verbindet. Das Paar reist als musikalische Botschafter der alt-iranischen Kultur um die Welt.

Rüdiger Oppermann

Der deutsche Harfenmeister, Erneuerer des Harfenspiels und internationaler Botschafter der Weltmusik überschreitet seit 40 Jahren erfolgreich die stilistischen Grenzen und hebt den Horizont der Keltischen Harfe auf ein neues Niveau. Er verbindet altirische Bardentechnik mit Ideen der asiatischen und afrikanischen Musik, mit Blues, Minimal Music, Groove, Experimenteller Musik und Jazz.  

Auf jahrelangen Reisen durch Afrika und Asien hat er intensiv die Musik vieler Völker erlernt und ihr Leben mitgelebt. Auf seinen Harfenstil hat das deutlich abgefärbt. Anders als üblich, beschäftigt sich seine Musik weniger mit der Interpretation der vorhandenen Harfenliteratur, sondern mit genauer, intensiver, solistischer  Tonformung, groovigen Rhythmen, ausgefallenen Arrangements und neuen Klängen. Der Harfentüftler und „KlangWelten“-Erfinder ist einer der Drahtzieher der deutschen Harfenszene, welt-reisender Promoter der Harfe, Gründer und Ehrenpräsident der Harfenistenvereinigung „Freundeskreis Harfe“, Preisträger  und Juror mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf 56 veröffentlichten Tonträgern und in über 2000 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe gesetzt für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment.

Auf seinen ausgedehnten  Reisen auf den Spuren der Harfe rund um den Globus hat er – neben einem Schatz an Fotodokumentationen und Feldaufnahmen – auch Europas größte Privatsammlung ethnischer Harfen zusammengetragen.

Als Harfenist ist R. Oppermann Autodidakt, denn es gab 1973, als er die Keltische Harfe entdeckte, in Deutschland weder Unterricht noch Instrumente zu kaufen. Er erhielt als Kind „klassischen“ Unterricht (Klavier/Cello). Dazu verschaffte er sich einen Ausgleich als improvisierender Blueser, später als fahrender Straßenmusikant. Fünfzehn Jahre lang präsentierte er die verschiedenen Stilrichtungen auf unterschiedlichen Instrumenten (afrikanische Musik auf afrikanischen Instrumenten, Improvisationen auf dem Klavier, Straßenmusik mit Drehleier, Irische Musik mit der Harfe). Nach dieser „Lehrzeit“ begann er, nun als ausgereifter Harfensolist, Improvisator und Komponist, die weit auseinander liegenden Welten von improvisierter, durchstrukturierter und ethnischer Musik zu verbinden. Er entwickelte für die Harfe eine spezielle Spiel- und Kompositionstechnik (Ziehmechanik), und begann, mit Musikern aus aller Herren Länder zusammenzuspielen. Er erhielt den German World Music Award 2006, und 2014 das Bundesverdienstkreuz.

Mit der Organisation des KlangWelten-Festivals ist er die Hälfte des Jahres beschäftigt. Soll ich über mich selbst schreiben? Ich denke, eher nicht. Ist doch schon so viel geschrieben worden, und auch überall nachzulesen, z. B. auf meiner Website.  KlangWelten ist für mich eine gute Gelegenheit, immer wieder etwas neues dazuzulernen und tiefer ins Innerste der Musik einzudringen. Wer einmal durch die staubige Steppe und auf schlammigen Lehmstraßen das Dorf eines Musikers gesucht hat, lernt den musikalischen Bordun seines Lebens schon besser kennen. Immer bin ich als Musiker gastlich empfangen worden, so auch bei Oganga, den ich im April gesucht (und gefunden) habe. Ich hatte eine längere Afrikareise mit dem Kameramann/Produzenten Hendrik John unternommen, der derzeit an einer Dokumentation über mich arbeitet. Wir waren auch in abgelegensten Dörfern in Tanzania und Uganda, z. B. bei den Wagogo-Queens zuhause, zu Fuß, mit dem Fahrradtaxi, auf dem Motorrad zu dritt mit Gepäck, oder zu zwanzigst im 9-Sitzer-Minibus. bei Ekoka an der Sudan-Grenze, bei den rasenden Erdxylophonspielern der Busoga und bei den Musikern an der Kongo-Grenze, die schon mal bei Klangwelten in Deutschland waren. Ost/Zentralafrika ist mir immer wieder ein anstrengendes, aber wunderbares Vergnügen. Das Leben groovt dort einfach, und die Leier- und sonstige Musik ist Ausdruck davon. 

Mein Motto bleibt: Wach bleiben! Und der Utopie auf die Beine helfen. 

Karibu! Gute Reise! Es geht weiter. Danke, dass Sie mir auf meiner Weltmusik-Gedankenwanderung bis hier gefolgt sind. 

http://www.klangwelten.com/

Christoph Soldan & Schlesische Kammersolisten

12. Jan

Christoph Soldan & Schlesische Kammersolisten

"Von Vivaldi bis Anatevka" - Neujahrskonzert

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,90 €/ AK 23 € / erm. 17 €

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Umwerfend musikalisch präsentieren sich Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten in bester Neujahrskonzertlaune. Wie bereits in den vergangenen Jahren begeistern die Musiker mit einem großen Repertoire der verschiedensten Stile und Musikgenres.

Christoph Soldan
Der 1964 geborene Pianist studierte bei Prof. Eliza Hansen und Christoph Eschenbach an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer regen, internationalen Konzerttätigkeit gelang durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Der weltberühmte Dirigent äußerte sich über Soldan: „Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“ Seitdem hat Soldan innerhalb zahlreicher Tourneen mit namhaften Orchestern in ganz Europa konzertiert, in Salzburg und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Leipziger Gewandhaus, sowie bei vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.  Von 1996 bis 2006 spielte Christoph Soldan sämtliche Klavierkonzerte Mozarts ein, seit 2007 ist er auch als Dirigent tätig. 2007 eröffnete er zusammen mit seiner Frau ein eigenes Theater in Dörzbach an der Jagst. Die Deutsche Presse beschreibt Soldan als eine Künstlerpersönlichkeit, die sich im Gegensatz zu einer rein technisch-virtuosen Ausrichtung mit der geistigen Dichte und der seelischen Dimension eines Kunstwerkes auseinandersetzt. 

Schlesische Kammersolisten
Das Ensemble vereint die Stimmführer der Schlesischen Kammerphilharmonie aus Kattowitz. Im Juli 1993 zunächst als Quartett gegründet, wurde es später um einen Kontrabass erweitert. Aufgrund des hohen künstlerischen Niveaus avancierte das Quintett in seiner Heimat schnell zum führenden Kammermusikensemble. In der Folge fanden Konzertreisen statt, die das Ensemble auf zahlreiche Festivals in ganz Europa führten, u. a. das Schleswig-Holstein Musik Festival und den MDR Musiksommer. Eine Zusammenarbeit ergab sich seither mit vielen hervorragenden Dirigenten und Solisten wie Krzysztof Penderecki, Yehudi Menuhin und Justus Frantz sowie mit den Orchestern Sinfonia Varsovia, Sinfonietta Cracovia, Menuhin Festival Orchestra, Deutsches Kammerorchester und Philharmonie der Nationen. 

Eine Besonderheit des Quintets ergibt sich aus der Tatsache, dass der Konzertmeister,  Dariusz Zboch, gleichzeitig auch ein großartiger Arrangeur ist. Sein Werk ist ein Zyklus von Bearbeitungen der Goldenen Hits aus den 60er und 70er Jahren von Procol Harum, Queen, Pink Floyd, Elvis Presley, The Beatles, Abba oder Deep Purple. So führt das Ensemble in seinem Repertoire neben den großen Werken der klassischen Musikliteratur auch andere Musikgattungen, die Dank der besonderen Begabung seines Primarius  zur Aufführung gelangen können. Anfang 2017 findet erneut eine Tournee mit Christoph Soldan durch mehrere Länder Europas statt.

http://www.theaterdoerzbach.de/das-theater/christoph-soldan.html

Michael Martin

13. Jan

Michael Martin

"Planet Wüste"

Fr, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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Fünf Jahre war der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. "Planet Wüste" verbindet Fotografie, Geographie und Abenteuer auf einmalige Art und Weise.

Die Erde ist ein Wüstenplanet. Nahezu die Hälfte der Landoberfläche wird von heißen und kalten Wüsten eingenommen. Grandiose Landschaften und verblüffende Anpassungsleistungen von Pflanzen, Tieren und Menschen machen die große Faszination dieser Extremzonen aus. 
Fünf Jahre war der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden.  Auf vierzig für dieses Projekt durchgeführten Reisen und Expeditionen durchquerte er die Weiten des Eises und der Wüsten – mit dem Motorrad, mit Hundeschlitten, auf Kamelen, mit dem Helikopter oder auf Skiern.  
Wie sich die Polarregionen und Wüsten in vier unregelmäßigen Gürteln um den Globus ziehen, so gliedert sich auch das Projekt Planet Wüste: in die Polargebiete jenseits der beiden Polarkreise und in die Wüsten entlang der beiden Wendekreise. In seiner Multivisionsshow nimmt Michael Martin seine Zuschauer mit auf eine faszinierende Bilderreise vom Nordpol bis zum Südpol und umrundet dabei viermal die Erde.

Die spektakuläre Multivisionsshow beginnt in der Arktis am Nordkap und führt über Spitzbergen und Sibirien nach Alaska, Kanada und Grönland bis schließlich zum Nordpol. Die zweite Erdumrundung beginnt in der arabischen Rub al Khali und nimmt ihren Weg über die asiatischen und nordamerikanischen Wüsten bis in die Sahara. Auf der Südhalbkugel stehen unter anderem die Namib und Kalahari sowie die australischen und südamerikanischen Wüsten im Mittelpunkt. Die vierte Erdumrundung führt Michael Martin rund um die Antarktis und schließlich zum Südpol.  
In Planet Wüste zeigt Michael Martin das Phänomen Wüste in einzigartigen, noch nie gezeigten Fotografien. Er stellt dabei die Trockenwüsten unseres Planeten den Kälte- und Eiswüsten der Arktis und Antarktis gegenüber, zieht Parallelen und macht Unterschiede deutlich. So zeigt der Diplom-Geograph nicht nur faszinierende Bilder spektakulärer Landschaften, sondern geht auch der Frage nach, wie Tiere, Pflanzen und Menschen in diesen Extremzonen der Erde überleben können.
Planet Wüste folgt dabei immer einem globalen Ansatz und spannt den großen Bogen nicht nur über die verschiedenen Erdzeitalter hinweg, sondern folgt dem Phänomen Wüste durch das ganze Sonnensystem.
Planet Wüste verbindet Fotografie, Geographie und Abenteuer auf einmalige Art und Weise. Neben der Multivisionsshow erschien im Knesebeck-Verlag der spektakuläre Bildband „Planet-Wüste“. Ferner wird die Tournee begleitet von mehreren Fernsehfilmen und einem Ausstellungszyklus durch deutsche Naturkundemuseen.  

www.michael-martin.de

Helmut Schleich

22. Jan

Helmut Schleich

"Ehrlich"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 € / AK 24 € / erm. 17 €

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„Ehrlichkeit ist ein Minenfeld – und weit und breit kein Räumkommando in Sicht“, sagt Helmut Schleich und hat Recht.

Obwohl…so ganz stimmt das auch wieder nicht. In seinem Programm „Ehrlich“ räumt der Münchner Kabarettist nämlich ordentlich auf: mit lieb gewonnenen Vorurteilen, gefährlichen Halbwahrheiten und bequemer Ahnungslosigkeit. Messerscharfes Politkabarett am Puls der Zeit eben.
In seinem sechsten Soloprogramm präsentiert Helmut Schleich top-exklusiv und absolut ehrlich seine pointiert-satirischen Einblicke in eine Politik, die den Vertrauensmissbrauch zur Staatsräson erhoben hat. Er fühlt den mächtigen Vertrauensvampiren zwischen Bayern, Berlin und Brüssel schonungslos auf die Zähne. Dass dabei der ein oder andere faule Zahn gezogen wird, versteht sich von selbst.
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit altbekannten Figuren wie Heinrich von Horchen: Angriffslustig wie noch nie referiert der streitbare Methusalem über die Demokratie in der EU und die Kulturgeschichte der Spionage. Oder auf den großen Vorsitzenden Franz Josef Strauß, der posthum mit der bayerischen Selbstherrlichkeit abrechnet und unerhörte Einsichten in seine Gefühlswelt preisgibt…
Daneben schickt Helmut Schleich aber auch neue Charaktere aufs Parkett, die zielsicher ihre zugespitzten Bosheiten verbreiten: Da wirbt beispielsweise ein hochanständiger Spekulant um Ihr Vertrauen und ein weltläufiger Stammtischbruder für seine einfache Sicht auf die komplizierte Welt. Und was hat es mit der ominösen „Bestie von Dodlbach“ auf sich? Lassen Sie sich überraschen!
Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Dem Fernseh- und Radiopublikum ist er nicht nur als genialer Strauß-Parodist ans Herz gewachsen, sondern vor allem als Gastgeber seiner eigenen Polit-Kabarettsendung „SchleichFernsehen“. Egal ob auf der Bühne, im Hörfunk oder TV – Helmut Schleich nimmt seine Zuschauer mit auf abenteuerliche Reisen in die Tiefen der deutschen Befindlichkeit und führt ihnen ganz nebenbei die ergötzlichen Absurditäten des Alltags vor Augen. Seine Soloprogramme gelten als Meilensteine des Typenkabaretts und wurden unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013 und dem Bayerischen Kabarettpreis 2015 ausgezeichnet.

www.helmut-schleich.de

Egersdörfer & Gankino Circus

03. Feb

Egersdörfer & Gankino Circus

in "Die Rückkehr des Buckligen - Geschichten aus 1001 Nacht"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 €/ AK 23 €

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Egersdörfer hat unlängst die Geschichten aus 1001 Nacht für sich entdeckt und ist mehr als begeistert. Seitdem trägt er Turban und Kaftan, hat sich einen langen Bart wachsen lassen und ist wie besessen von den alten orientalischen Märchen. Von seiner Frau verlangt er, dass sie ihn nur noch mit Scheherazade anspricht, und beteuert ihr wie ein Wahnsinniger, dass er um sein Leben erzählen müsse.

Erschwerend kommt dazu, dass der haarige Geschichtenerzähler ein glühender Fan der Kapelle Gankino Circus aus Dietenhofen ist. Mit Tränen in den Augen hört er am liebsten deren eigenwillige Kirchweihlieder und genießt es mit diebischer Freude, wenn sich die vier virtuosen Franken besoffen vor Spielfreude in der musikalischen Ferne herumtreiben. 
Wie ein Geist aus der Flasche hat er die Musikanten verzaubert und zwingt sie, ihn bei seinen Geschichten vom Orient bis ins ferne China mit Leib, Seele und einer Vielzahl an Instrumenten zu begleiten. Staunen Sie mit offenem Mund über Erzählungen von leidenschaftlicher Liebe, abgehackten Gliedmaßen, Suff und Völlerei. Hören Sie dazu Musik, die satt und glücklich macht. 

Mit: Maximilian Eder, Matthias Egersdörfer, Simon Schorndanner, Johannes Sens, Ralf Wieland

Technik: Marcus Scholz

Text und Regie: Claudia Schulz

www.egersdoerfer.com

Gernot Hassknecht

09. Feb

Gernot Hassknecht

„Hassknecht live - Jetzt wird's persönlich“

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 23,10 € / AK 25

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Innerhalb kürzester Zeit avancierte er zum Kult-Star der ZDF heute-show: Gernot Hassknecht. Die Fans kennen und lieben ihn als cholerischen Kommentator. Für Viele ist er die Stimme der ungehörten Masse. Er ist DAS Sprachrohr, wenn es darum geht, Frust und Ärger über die Missstände in unserem Land lautstark auf den Punkt zu bringen.

Wortgewaltig und garantiert parteiübergreifend – wenn der 1,63m große Mann sich erst mal eine Meinung gebildet hat, kennt er weder Freund noch Feind. Während sich andere lieber wegducken und noch nach Worten suchen, ist Gernot Hassknecht schon auf Betriebstemperatur. Es gibt nur wenige Menschen, die ihre Meinung unsachlich und trotzdem auf den Punkt bringen können. Eigentlich gibt es außer Gernot Hassknecht gar keinen.
Mit seinem brandneuen Programm "Hassknecht live - Jetzt wird´s persönlich" ist er erstmals auch in Roth zu sehen.

www.hajoheist.de

Chiemgauer Volkstheater

17. Feb

Chiemgauer Volkstheater

"Mei bester Freind"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat I: VVK 24,10 € / AK 26 € Kat II: VVK 21,80 € / AK 23 €

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In der Komödie von Bernd Helfrich spielt Kathi Leitner die temperamentvolle und unternehmungslustige Mutter eines Hypochonders.

Bauer  Sepp ist ein Hypochonder. Für ihn sind Apothekerzeitungen wichtiger als die Tagespresse. Als der Hausarzt von Brumms, Dr. Kirschenhofer zu einer Routineuntersuchung bei Sepp’s Mutter, Oma Geli, vorbeischaut, belauscht Sepp ein Telefonat und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Er denkt, sein letztes Stündlein hat geschlagen. Jetzt muß alles schnell geklärt werden. Sein bester Freund, der Gastwirt und Metzger Willi Strobl,  muß ihm versprechen, sich um Haus und Hof und vor allem, sich um seine Kutschpferde zu kümmern. Seine Frau Anna hat ihren Jugendfreund, Freddy Berger, einen gutaussehenden Berufsreiter, übers Wochenende eingeladen. Aus der anfänglichen Eifersucht von Sepp, entwickelt sich ein Plan...  Balthasar Kramer, ein Bestatter kommt auf den Hof, nur wegen wem, eigentlich?
Oma Geli ist noch ziemlich rüstig, allerdings mit Dr. Kirschenhofer zum  wichtigen Auswärtsspiel ihres Lieblingsvereins, RW Hirsching, mit dem Motorrad unterwegs. Für den Fall seines Ablebens hat Sepp alles bis ins kleinste Detail geplant. Ja, und dann kommen Dr. Kirschenhofer und Oma Geli von der Motorradtour zurück und die Geschichte nimmt einen ganz anderen Verlauf...

Es spielen:
Sepp Brumm, Landwirt - Andreas Kern
Anna, seine Frau - Michaela Heigenhauser
Angelika Brumm, seine Mutter - Kathi Leitner
Willi Strobl, Postwirt und Metzgermeister - Markus Neumaier
Freddy Berger, Berufsreiter - Florian Kiml
Dr. Otto Kirschenhofer, Landarzt - Bernd Helfrich
Baltasar Kramer, Bestatter - Flo Bauer

www.chiemgauer-volkstheater.de

Lizzy Aumeier

04. Mär

Lizzy Aumeier

"Ja, ich will"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60/ AK 23 €

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Es lohnt sich nicht mehr Geld zu sparen - und aus den aktuellen Scheidungszahlen zu schließen, lohnt es sich auch nicht mehr zu heiraten, oder Kinder in die Welt zu setzen. Lizzy Aumeiers bizarre Gedankenwelt entführt Sie auf eine witzige und turbulente Reise, von der ersten Verliebtheit bis hin zum Witwentum.

Musikalisch abgerundet von Svetlana Klimova an der Violine und am Klavier, sowie Lizzy Aumeier am Kontrabass.

www.lizzy-aumeier.de

Irish Spring 2017

16. Mär

Irish Spring 2017

Festival of Irish Folk Music

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,20 € / AK 25 €

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Seit der Premiere im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Festival schon längst vom Geheimtipp zum wichtigsten jährlichen keltischen Frühlings-Folk-Festival auf Tournee entwickelt und gehört heute für viele Musik-Fans zum Frühling wie die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur.

Mittlerweile gastiert die Musiker-Karawane jedes Jahr in über 30 Städten, anders war der ungebrochenen Begeisterung des Publikums für das besondere Festival nicht beizukommen. Mit Nähe, Natürlichkeit und Feinheit stehen der Irish Folk und seine artverwandten Ableger einmal mehr vor einer Renaissance beim deutschen Publikum und in der Beliebtheit wieder ganz oben - eine klare Antwort auf zunehmende Kommerzialisierung und überproduzierte Mega-Events im Konzertgeschehe. Beim Irish Spring sitzt man selbst in den größeren Hallen den Musikern noch nahe und ist beteiligt. Das Festival mit seinem heißen Draht direkt in die keltische Musik-Szene ist ein Garant dafür,  den Besuchern neben Bewährtem auch aufregende andere Strömungen sowie neue Entwicklungen zu präsentieren. Es sind außergewöhnlich strahlende musikalische Frühlingsboten auf dem Festival zu erleben, dessen Programm jedes Jahr sorgfältig und abwechslungsreich zusammengestellt wird.
2017 wird Irish Spring mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Heimatland des Irish Folk blicken. Der 17. Jahrgang stellt Künstler in den Mittelpunkt, die sich dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne verschrieben haben. Sie lernen aus dem Schatz des Vergangenen und formen das Kommende. Faszinierend, wie viele junge Musiker dem Folk wieder eine Zukunft geben. Sie bezaubern mit Jigs, Reels und Hornpipes, den typischen Tanzrhythmen, die man aus dem Irish Folk kennt und liebt. Dazu klingen die gesungenen Balladen, traditionell genauso wie im sich immer wieder erneuernden irisch geprägten Folk-Pop Gewand. Neben dem Gesang stehen 2017 Instrumente wie Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), keltische Harfe, Geige (Fiddle), Knopf-Akkordeon, Gitarre sowie Holz- und Blechflöte im Fokus. Alle drei Musik-Gruppen sind in dieser Kombination das erste Mal in Deutschland zu erleben und haben ihre aktuellen CDs im Reisegepäck.

Eddie Sheehan & Cormac Doyle - Irish Songs
David Munnelly Trio - Dance Tunes
Connla - Modern Tradition from the North
Andrew Vickers - Funky Step Dance
Festival Finale Session

http://www.irishspring.de/

Ringsgwandl & Band

17. Mär

Ringsgwandl & Band

"WOANDERS" - Saubere Musik und dreckige Geschichten

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,60 € / AK 30 €

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"Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock'n 'Roll, ein bayerisches Genie. Ein Mann wie ein Leuchtturm, Geheimtip der Verirrten. Der Oberarzt als Punk, verhauter Rock'n 'Roller und intellektueller Robin Hood" - so treffend beschreibt die Wochenzeitung Zeit Georg Ringsgwandl.

Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumbüro, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist noch immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: es trägt dich in eine andere Welt. Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Es gibt alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte aber auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigem in Komplizenschaft mit drei kriminell guten Musikern. Daniel Stelter, einem der paar besten Gitarristen des deutschsprachigen Raums, Christian Diener am E- und Kontrabass sowie Tommy Baldu am Getrommel. 

Präsentiert von Bayern2

http://www.ringsgwandl.com/

Tedeschi Trucks Band

25. Mär

Tedeschi Trucks Band

Eröffnung der 26. Rother Bluestage

Sa, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Roth
Stehplatz VVK 59,40 € / AK 62 € Sitzplatz VVK 64,90 € / AK 67 € Kein ZAC-Rabatt Der exklusive Presale über ADticket ist gestartet, der allgemeine Verkaufsstart erfolgt am 10. Oktober

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Sie wird immer größer, die Tedeschi Trucks Band – sowohl, was die Zahl ihrer Mitglieder, als auch die ihre Anhänger betrifft. Wie passend, dass auch die stilistische Bandbreite zwischen fantasievollem Memphis Soul, Electric Rhythm & Blues, Country, Rock und klassischem Songwriting praktisch keine Grenzen kennt.

Das Frühjahr 2017 ist für die Kulturfabrik Roth und damit auch die Rother Bluestage ein Grund für doppelte Freude: Zum einen feiern wir unseren 25. Geburtstag – und zum anderen ist die 26. Festivalauflage die 25. unter Kufa-Leitung. Folglich wollten und können wir uns und unserem Publikum mit der Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks (Allman Brothers) ein ganz besonderes Geschenk machen. Dass das erste Bluestage-Konzert der 12-köpfigen Formation, die als eine der virtuosesten und meistrespektierten Gruppen der Welt gilt, in der Mehrzweckhalle stattfinden wird, versteht sich im Hinblick auf die Bandmitgliederzahl und die Größe ihres begeisterten Publikums von selbst. 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 haben TTB drei Alben veröffentlicht, für ihr Debütalbum Revelator erhielten sie einen GRAMMY, der Rolling Stone feierte es als ein “Meisterwerk”. Auf dem 2016er Album Let Me Get By beleuchtet die Band mit ihrem unaufdringlichen Stil und beeindruckender Anmut Themen wie Unabhängigkeit, Liebe und Erlösung. Das Album wurde im bandeigenen Studio Swamp Raga in Jacksonville, Florida, aufgenommen, ist ein fesselnder und selbstsicherer Beleg für ihre künstlerische Weiterentwicklung und steckt darüber hinaus voller Premieren: Nicht nur ist es das erste TTB-Album, das Trucks selbst produziert hat und das erste, für das er und Tedeschi alle Songs innerhalb der TTB-Familie geschrieben haben, es ist außerdem Derek Trucks’ erstes Album seit der Auflösung der Allman Brothers, deren Mitglied Trucks 15 Jahre lang gewesen war. “Das höre ich diesem Album an”, betont Trucks. “Das Gefühl, dass wir jetzt alles, was wir haben. in diese Band investieren und es keine Nebenschauplätze gibt. Alle sind hundertprozentig für die Band da.” Das Besondere an diesen Songs ist das Gemeinschaftsgefühl – jedes Bandmitglied leistet seinen Beitrag zu dem vielschichtigen und abwechslungsreichen Sound des Albums. 
Ob im Studio oder auf der Bühne: TTB sind voller Energie und Überraschungsmomente und mit Let Me Get By hat ein weiteres, aufregendes Kapitel in der ereignisreichen Geschichte der Band begonnen. Wir können es kaum noch erwarten…

Tourneeveranstalter: Shooter Promotions
Präsentiert von: Rocks, Kulturnews, Musix, Guitar

http://tedeschitrucksband.com/

Axel Hacke

27. Apr

Axel Hacke

"Tage, die ich mit Gott verbrachte"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,90 €/ AK 20 €

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Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind.

In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

www.axelhacke.de

Konstantin Wecker

23. Mai

Konstantin Wecker

"Solo am Flügel"

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 47,30 € / AK 49 € (nummeriert)

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Sein Konzert im Jahr 1994 markierte einen großen Meilenstein in der Geschichte der jungen Kulturfabrik. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums kehrt der großartige Konstantin Wecker erstmalig nach Roth zurück.

"Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen." Dies ist und bleibt der Wunsch des Liedermachers Konstantin Wecker. Die Gäste seines Solo-Programms erleben einen
Abend, der geprägt sein wird von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und
immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Es bei Konstantin Wecker zu finden, ist nicht schwer. Der Münchner setzt sich kraft- und gefühlvoll für eine Welt ohne Waffen und Grenzen ein. Neben Stücken wie "Der alte Kaiser" und "Genug ist nicht genug", die längst einen Stammplatz in der deutschen Liedermacherszene haben, präsentiert der bekennende Pazifist allein am Flügel auch neue Songs wie
"Der Krieg", "An meine Kinder" und "Heiliger Tanz", die auf seiner CD "Ohne Warum" zu hören sind.

Tourneeveranstalter: Meistersinger Konzerte GmbH

www.wecker.de

Günter Grünwald

21. Jun

Günter Grünwald

"Deppenmagnet"

Mi, 20.00 Uhr,
VVK 26 € / AK 27 € / erm. 20 €

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Ist das Kabarett? Ist das Comedy? Ist das ein Einbauschrank? Am Ende des Tages ist Günter Grünwalds neues Programm eine Mischung aus allem.

Für eine adäquate Ankündigung des neuen Grünwald-Programms "Deppenmagnet" wird es wohl das Beste sein, den Autor selbst zu Wort kommen zu lassen:

"Ich fühle mich dem Kabarett ebenso verpflichtet wie dem absurden Theater eines Jacques Sacques, der im Jahre 1924, um der Enge seines südserbischen Heimatkaffs Popovic zu entfliehen, in seinem nordserbischen Wahlheimatkaff Czschischzpczc Theaterstücke ersann, die zwar von der Politik gehasst, dafür aber von der Bevölkerung verabscheut wurden. Im Prinzip wollte den Dreck keine alte Sau sehen. Na gut, wenn ich mir es recht überlege fühle ich mich dem absurden Theater eines Jacques Sacques dann doch nicht verpflichtet. Aber dem Kabarett! Und der Comedy! Und dem Einbauschrank! Denn nur in dieser Trinität kann man Dinge von bleibendem Wert erschaffen. Falls Sie der Infotext zu meinem Programm “Deppenmagnet“ verwirrt - verzagen Sie nicht, kaufen Sie eine Eintrittskarte und dann setzen Sie sich ganz vorne hin und lassen sich verzaubern von 2 Stunden Kabarett, Comedy und Einbauschrank."

www.guenter-gruenwald.de

Hagen Rether

25. Jun

Hagen Rether

"Liebe"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat 1 27,10 € / AK 29 € Kat 2 22,70 € / AK 24 €

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25 Jahre wird die Kulturfabrik im Mai 2017 alt - und mit dem allerersten Gastspiel von Hagen Rether in Roth erfüllen wir uns und unserem Publikum einen jahrelangen Herzenswunsch. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist steht für die ganz bitterbösen Wahrheiten, die man hinter dem immer gleich bleibenden Titel seines Erfolgs-Programms "Liebe" nicht vermuten würde.

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. 
Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. 
LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

 

Foto-Copyright: Klaus Reinelt

http://www.hagen-rether.de/