Achim Weinberg

13. Mai

Achim Weinberg

"Blüte Kern Kokon - Die Kamera als Werkzeug"

Sa, 13. Mai bis Mo, 05. Juni, Kulturfabrik
Eintritt frei

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Explodierende Farbenpracht, sinnliche Wahrnehmbarkeit und klare Ästhetik: Im Spannungsfeld Natur und Kunst erdenkt Achim Weinberg Arbeiten von Tiefe und Schönheit.

Blütenstaub, Trauben, Honig, Milch und Blütenblätter – der Nürnberger Künstler Achim Weinberg stellt organische Substanzen in den Mittelpunkt seines Schaffens, die als solche nicht sofort erkennbar sind, deren Natur jedoch sofort spürbar ist. Weinberg, 1969 in Roth geboren, Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Meisterschüler von Christine Colditz und J. P. Hölzinger, zeigt zum Kulturfabrik-Jubiläum Bilder- und Objektserien der letzten zehn Jahre. Im Zentrum der Schau stehen Werke, in denen die Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel eine zentrale Rolle spielt. Um welche künstlerische Technik es sich bei den Bildern genau handelt, ist aufgrund der farblichen Brillanz und außerordentlichen Tiefenräumlichkeit mit dem bloßen Auge kaum auszumachen. In der Serie der Blütenblätter-Bilder ist deren explodierende Farbenpracht genauso eindrucksvoll wie die haarfeine, mäandernde Linienstruktur, ist deren lichte Durchlässigkeit ebenso stark ist wie der Zusammenhalt der Form. Weinbergs Werke sind ein „Sehgenuss an Schönheit und Ausgewogenheit und berühren gleichsam grundmenschliche Themen“ wie die Kunsthistorikerin Ulrike Rathjen schreibt. 

Achim Weinberg lebt in Nürnberg freischaffend als Künstler und Grafiker. Seine Werke wurden von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München und der Städtische Sammlung Schweinfurt angekauft und waren in Ausstellungen in Nürnberg, Stuttgart, Schloss Pommersfelden, München, Erlangen, Schweinfurt, Leipzig und Krakau.

Ausstellung von Sa, 13. Mai bis Mo, 5. Juni 2017

Eröffnung Fr, 12. Mai 2017, 19.30 Uhr

Öffnungszeiten

Di/Mi/Fr 9 bis 15 Uhr, Do 9 bis 17 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr  

www.achim-weinberg.com

Günter Grünwald

21. Jun

Günter Grünwald

"Deppenmagnet"

Mi, 20.00 Uhr,
VVK 26 € / AK 27 € / erm. 20 €

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Ist das Kabarett? Ist das Comedy? Ist das ein Einbauschrank? Am Ende des Tages ist Günter Grünwalds neues Programm eine Mischung aus allem.

Für eine adäquate Ankündigung des neuen Grünwald-Programms "Deppenmagnet" wird es wohl das Beste sein, den Autor selbst zu Wort kommen zu lassen:

"Ich fühle mich dem Kabarett ebenso verpflichtet wie dem absurden Theater eines Jacques Sacques, der im Jahre 1924, um der Enge seines südserbischen Heimatkaffs Popovic zu entfliehen, in seinem nordserbischen Wahlheimatkaff Czschischzpczc Theaterstücke ersann, die zwar von der Politik gehasst, dafür aber von der Bevölkerung verabscheut wurden. Im Prinzip wollte den Dreck keine alte Sau sehen. Na gut, wenn ich mir es recht überlege fühle ich mich dem absurden Theater eines Jacques Sacques dann doch nicht verpflichtet. Aber dem Kabarett! Und der Comedy! Und dem Einbauschrank! Denn nur in dieser Trinität kann man Dinge von bleibendem Wert erschaffen. Falls Sie der Infotext zu meinem Programm “Deppenmagnet“ verwirrt - verzagen Sie nicht, kaufen Sie eine Eintrittskarte und dann setzen Sie sich ganz vorne hin und lassen sich verzaubern von 2 Stunden Kabarett, Comedy und Einbauschrank."

www.guenter-gruenwald.de

Hagen Rether

25. Jun

Hagen Rether

"Liebe"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat 1 27,10 € / AK 29 € Kat 2 22,70 € / AK 24 €

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25 Jahre wird die Kulturfabrik im Mai 2017 alt - und mit dem allerersten Gastspiel von Hagen Rether in Roth erfüllen wir uns und unserem Publikum einen jahrelangen Herzenswunsch. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist steht für die ganz bitterbösen Wahrheiten, die man hinter dem immer gleich bleibenden Titel seines Erfolgs-Programms "Liebe" nicht vermuten würde.

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. 
Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. 
LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

 

Foto-Copyright: Klaus Reinelt

http://www.hagen-rether.de/

"Pfiffige Woche & Co"

27. Jun

"Pfiffige Woche & Co"

Kindertheaterfestival 2017

Di, 09.15 Uhr, Kulturfabrik
Tageskasse 4,50 € Gruppenpreis Kindergärten und Schulen 3,50 € pro Person

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Ein Programm, das nicht nur kleine Theatergäste lieben werden: Zum Jubiläum bieten wir acht Spieltage an – einen davon am Wochenende für Familien!

Di, 27. Juni, 9.15 Uhr, „Löwenzahn – Biber in Gefahr“

Karfunkel Theater, ab 3 Jahren

 

Mi, 28. Juni, 9.15 Uhr, „Die kleine Raupe“

Figurentheater Hattenkofer, ab 3 J.

 

Do, 29. Juni, 9.15 Uhr, „Der Räuber Hotzenplotz“

Schwabacher Marionettenbühne, ab 4

 

Sa, 1. Juli, 14 Uhr, „Der Teufel mit den drei goldenen

(ggf + 16 Uhr) Haaren“ – Theater Fritz und Freunde,

ab 4 Jahren

 

Mo, 3. Juli, 9.15 Uhr, „Die kleine Hexe“

Klick Klack Theater, ab 5 Jahren

 

Di, 4. Juli, 9.15 Uhr, „Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“ – Figurentheater

Pantaleon, ab 4 Jahren

 

Mi, 5. Juli, 9.15 Uhr, „Der Grüffelo“

Theater en miniature, ab 4 Jahren

 

Fr, 7. Juli, 9.15 Uhr, „Meine Mama Muh!“

Dornerei, ab 4 Jahren

Soirée im Café

30. Jun

Soirée im Café

„Focus on Vibraphone“ - Open Air-Ausgabe

Fr, 21.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 11,50 € / AK 13 €/ erm. 8 €

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Handgemachte, frische Jazzmusik an einem lauschigen Frühsommerabend – das ist die Open Air-Version unserer etablierten Soirée im Café-Veranstaltungsreihe.

In der diesjährigen Sommer-Ausgabe steht das Vibrophon im Vordergrund. Die spannende Mischung aus Eigenkompositionen und Jazzklassikern wird vorgetragen von Izabella Effenberg am Vibraphon, Gunther Rissmann am Kontrabass, Andreas Gandela am Schlagzeug und Peter Thoma am Saxophon, wobei letzterer wieder entspannt und unterhaltsam durch den Abend führt.

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

01. Jul

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

Theater Fritz & Freunde - FAMILIENPROGRAMM

Sa, 14.00 Uhr, Kulturfabrik
Tageskasse 6 € - (bei großer Nachfrage 2. Vorstellung um 16 Uhr)

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Dem König wird geweissagt, dass seine Tochter, die Prinzessin, einen Müllerssohn heiratet. Er versucht, dies mit einem Brief zu verhindern, in dem steht, dass der Müllerssohn nach Eintreffen sofort hingerichtet werden soll.

Aber es kommt ganz anders: indem ein Räuber, Mitleid mit dem armen Müllerssohn hat, den Brief fälscht und er nun doch die Königstochter heiratet. Der König fordert nun von dem Müllerssohn, dass er ihm die drei goldenen Haare vom Teufel bringt. Dies hat bis jetzt noch niemand geschafft! Wie der tapfere Müllerssohn diese Aufgabe und noch drei weitere löst und euch mit auf seine abenteuerlich Reise nimmt, sei hier nicht verraten....

 

ab 4 Jahren, frei nach Brüder Grimm

Produktion: Theater Fritz und Freunde

Regie: Caroline Ghanipour

Darsteller: Christian Beier, Fritz weinert

Dauer: ca. 60 Minuten

 

Premierenkritik AZ 03. August 15:

"Diese Inszenierung von Caroline Ghanipour wurde von der örtliche Presse hochgelobt und zeigt „wie man einen klassischen Märchenstoff getreu seinem alten Zauber und doch zeitgemäß auf die Bühne bringen kann. Christian Beier spielte den fröhlich-arglosen Müllerssohn genauso überzeugend wie den mephistophelisch dargestellten Teufel mit seinem Klumpfuß. Diese Märcheninszenierung hatte alles, was die jungen Zuschauer bei der Premiere Aug’ und Ohr werden ließ: eine klare, Spannung aufbauende Handlung, eine gute Portion Leichtigkeit, verkörpert durch den Müllerssohn, fröhliche Lieder und jede Menge Humor, auf die Spitze gebracht durch die Frauenfiguren in ihrem derben Liebreiz, in die Fritz Weinert geschlüpft war.“

"Wir sind das Volk"

16. Jul

"Wir sind das Volk"

Ausstellung

So, 16. Juli bis So, 30. Juli, Kulturfabrik
Vernissage: So, 16. Juli, 11 Uhr Öffnungszeiten: 18. Juli bis 30. Juli, Di-Fr 9 - 16 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr Eintritt frei

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„Wir sind das Volk“ - Dieser Ausspruch gilt als Synonym für die Krise der repräsentativen Demokratie in Deutschland. Wer aber ist das Volk wirklich?

Sind die „Wutbürger“ von Dresden tatsächlich die Symbolik für eine immer größer werdende Masse an Menschen, die sich enttäuscht von der Politik in das Private geflüchtet haben?

20 bekannte und unbekannte Personen hat der Münchner Fotograf Stefan Lober im Auftrag der Georg-von-Vollmar-Akademie fotografiert und interviewt. Zu Wort kommt u. a. Kabarettist Christian Springer. Alle im Format 70x100 Porträtierten nehmen in Interviews Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen und drängenden Fragen unserer Zeit. Sie erzählen von ihrem gegenwärtigen Leben in Deutschland und schildern ihre politische Einstellung und ihre Einschätzung der Zukunft.

In Zusammenarbeit mit der AWO Sozialstiftung Roth-Schwabach

Wolfgang Krebs

23. Sep

Wolfgang Krebs

Die Watschenbaum-Gala

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 € / AK 22 €

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Der Preis, den keiner haben will: der „Watschenbaum“ in Bronze, Silber oder Gold. Wer schießt den größten Bock, verzapft den aberwitzigsten Unsinn, redet das dümmste Zeug?

An diesem Abend werden verschiedene Kandidaten gesammelt und präsentiert - wie bei einer Oscar-Verleihung in festlichem Rahmen. Nachdem alle Kandidaten hinreichend geschmäht wurden, stimmt das Publikum ab, und der Ministerpräsident des ehemaligen Bayern schreitet zur Anti-Laudatio und Überreichung in (geistiger) Abwesenheit.

Wolfgang Krebs, der Meister der geschliffenen Pointe und genialen Perücke, wächst über sich selbst hinaus: Er verdoppelt die Anzahl der Stimmen aus dem vorhergehenden Programm und spricht nun mit 20 verschiedenen Zungen.

Selbstverständlich kommen die gewohnten Figuren aus dem Krebs’schen Universum zu Wort: Seehofer, Stoiber, Söder, der Schorsch Scheberl und der Meggy Montana. Aber darüberhinaus bereichern den Abend weitere Figuren – bekannte und unbekannte, seriöse und unseriöse, reife und unreife.

Sichern Sie sich Ihre Karten für die „Watschenbaum-Gala“! Erfahren Sie, bei wem er umfallen könnte, und entscheiden Sie mit, bei wem er umfallen müsste!

Bis bald im feierlichsten Theater Ihrer Stadt! 

http://wolfgangkrebs.com/

Nessi Tausendschön

30. Sep

Nessi Tausendschön

"Die wunderbare Welt der Amnesie"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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Kabarettisten gibt es viele in Deutschland, aber Nessi Tausendschön gehört unumstritten zur Elite. Die als Annette Maria Marx geborene Hannoveranerin begeistert ihr Publikum seit Jahren mit ihrem einzigartigen Mix aus Kabarett, Musik, Politik und Zeitgeist, Tanz und Theater.

Die höchste Stufe des Lachens ist erreicht, wenn wir über Dinge lachen, über die man ebenso gut auch weinen könnte. Und es gibt vieles, weswegen man heute weinen kann: Terror und Krieg, Verstopfung, Umweltzerstörung, Lichtmangel und Liedmangel. Da trifft es sich gut, dass die Evolution uns Menschen mit dem „gezielten Vergessen“ eine Möglichkeit zur Bewältigung der kleinen und großen Katastrophen des Lebens an die Hand gab. Die Presse ist eine riesige Amnesie-Maschine, die immer neue Nachrichten produziert, damit andere untern den Tisch fallen können – und das Vergessen wiederum ermöglicht uns ein Weiterleben nach den 20 Uhr-Nachrichten.
In Nessi Tausendschöns wunderbarer Welt der Amnesie werden Privates und Weltrettung eins, weshalb die Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises (begleitet von William Mackenzie an Gitarre und Drums) auch den einen oder anderen Trauergesang anschwellen lässt.

http://www.nessi-tausendschoen.de/

Helmut A. Binser

06. Okt

Helmut A. Binser

"Wie im Himmel"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,30 € / AK 21 €

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Auch bei seinem mittlerweile dritten Bühnenprogramm darf man sich auf viele neue Geschichten und Lieder des gemütlichen Waidlers Helmut A. Binser freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Mit seinem Programm „Wie im Himmel“ bespielt er spitzbübisch und voller Leidenschaft die Kabarett- und Wirtshausbühnen Bayerns und Österreichs. Aus dem Kofferraum seines alten Daimler-Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika - und schon geht´s los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Jetzt Mitte dreißig - die Lausbubenjahre sind gezählt - findet sich der ehemalige Rockmusiker plötzlich zwischen Gartenpflege, Thermomix-Partys und verpassten Biotonnen-Abholterminen wieder. Er erklärt, wie man den Besuch beim Hausarzt gekonnt durch eigene Recherche im Internet und am Stammtisch verhindert, zitiert aus seinem Beziehungsratgeber „Vom Hackstock zum Frauenversteher“ und philosophiert treffend über seinen Lieblingssport Fußball, den er überwiegend liegend vor dem Fernseher ausübt. Binser ist ein Schlitzohr, ein Künstler zum Anfassen und Gernhaben, der nach dem Konzert nicht selten noch in geselliger Runde - natürlich mit Schnupftabak und einer gemütlichen Halbe Bier - anzutreffen ist. Erfrischend unangepasst purzeln die Pointen und Wortspiele aus seinem Mund, und der Zuhörer fühlt sich dabei wie im Himmel, genau so wie der Binser selbst, wenn er auf der Bühne steht.

http://helmut-a-binser.de/

Bruno Jonas

20. Okt

Bruno Jonas

"Nur mal angenommen"

Fr, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,60 € / AK 30 € (nummeriert)

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Er gehört zu denen, die mit dem Alter zwar weiser, deshalb aber noch lange nicht milder geworden sind: Ein Bruno Jonas-Programm ist hochpolitisch und hochkomplex, hier ist mitdenken nicht nur gefragt, sondern Pflicht.

Das Leben ist eine Annahme. Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll wie bisher. Immer mehr Menschen haben es satt, von Politikern regiert zu werden, die zwar das Beste wollen, von dem sich aber immer mehr fragen: Muss das wirklich sein? Brauchen wir die europäischen Werte, gibt es sie überhaupt? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Krieg´ ich sie in der Türkei günstiger? Was kostet uns die Ukraine? Was dürfen wir von Russland annehmen? Existiert ein Annahmestopp für die Zukunft? Dürfen wir annehmen, dass der Islam zu Deutschland gehört oder müssen wir uns mit der Annahme vertraut machen, dass Deutschland zum Islam gehören wird? Viele nehmen an, dass Europa eine tolle Idee ist, der Euro noch lange halten wird, Griechenland irgendwann schuldenfrei sein wird und die CSU auf ewig in Bayern an der Macht bleibt. In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Die SPD nimmt an, dass sie eine Volkspartei bleiben wird, selbst wenn sie demnächst an der 5% Klausel scheitern sollte, die Grünen sind überzeugt, dass sie die moralische Instanz im Lande sind und ihre Energiewende das Weltklima retten wird, selbst wenn diese mit dem Verkauf von CO2-Rechten finanziert wird; Und über alle Parteigrenzen hinweg herrscht die Annahme, dass die AfD bald wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Aber jetzt NUR MAL ANGENOMMEN, wenn nicht?

http://www.bruno-jonas.de/

Andreas Giebel

28. Okt

Andreas Giebel

"Das Rauschen in den Bäumen"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 27,10 € / AK 29 € (nummeriert)

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Andreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns und andere, die versuchen, sich dieses Kunstwerk Leben zurecht zu schnitzen. Lassen Sie sich entführen auf eine höchst vergnügliche Reise in die Welt der Eigenheiten!

Was ist eigentlich los? Lotte hetzt durch den alltäglichen Kleinkram, versucht fieberhaft alles richtig zu machen. Horst geht in seiner Freizeit schnell auf den Berg, genießt die Aussicht, muss aber dann wieder los. Viona sucht die Tür nach draußen in der inneren Einkehr. Anton vertraut einem kleinen Bildschirm in der Hand sein ganzes Leben an. Der Plan glücklich zu sein, liegt jeden Tag neu auf dem Tisch. Sollen wir uns freuen, dass alles besser wird, oder in Schwermut versinken, weil das gar nicht stimmt? Jeder erklärt wie es geht, die Besserwisser nehmen zu, die Ratgeber und Heilsbringer lauern an jeder Ecke. Und dann erzähl Andreas Giebel von den Menschen, die scheitern, weil alles gelingt und von einem, der lächelnd auf einer Parkbank sitzt - wissend, nichts mehr zu versäumen, und nichts hört, als Das Rauschen in den Bäumen!  

http://www.andreas-giebel.de/

"Metzgerei Boggnsagg"

31. Okt

"Metzgerei Boggnsagg"

„Wou issn is Hirn – live“

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 31,40 € / AK 33 € / erm. 28,60 € (nummeriert)

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Kein Hörfunk-Comedyformat in Deutschland kann mit einer längeren Lebenszeit aufwarten - und so hat die Metzgerei Boggnsagg von Bernd Regenauer nicht nur in Bayern längst Kultstatus.

In den 90er-Jahren gab der damalige Antenne-Bayern-Programmchef Viktor Worms den Startschuss für die Metzgerei, die schon kurze Zeit später vom „Spiegel“ als das „Juwel der deutschen Hörfunk-Comedy“ bezeichnet wurde, mit über einer Million treuer Stammkunden. Bereits zwei Theaterproduktionen gab es, jetzt jedoch stehen erstmals die Original-Radiosprecher auf den Bühnenbrettern, mit einer außergewöhnlichen szenischen Lesung, bei der es ohne viel Schnickschnack fränkisch-direkt zur Sache geht. In einem rasanten Best-of-Mix (Regie: Christian Schidlowsky) aus über 1000 Folgen Metzgersleben stellen Frau Taubertal (Julia Kempken), Herr Nüsterlitz (Uwe G. Ebert), Azubine Schalodde (Antonia Streitenberger) und Schorsch Boggnsagg (Bernd Regenauer) die Hirnfrage zu allen wichtigen Lebensthemen. Gepflegter Unfug mit herrlichem fränkischen Hintersinn, an dem auch eingefleischte Vegetarier ihren tierischen Spaß haben.

"Die Premiere des neuen Programms bestätigte einmal mehr: Haltbarkeitsdatum noch nicht überschritten! Das Tempo ist hoch, die Pointen kommen auf den Punkt." (Nürnberger Nachrichten, 21.02.2017)

Klaus Lage & Gute Gesellschaft

10. Nov

Klaus Lage & Gute Gesellschaft

"Blaue Stunde-Tour 2017

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / AK 33 € (nummeriert)

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Klaus Lage ist mit seinen Hits in die Geschichte der deutschen Rock- und Popmusik eingegangen und als hervorragender Sänger seit den 80er Jahren fester Bestandteil der deutschen Musikszene.

Seit über 30 Jahren veröffentlicht er seine Songs, bis jetzt auf mehr als 20 Alben. Zuletzt erschienen ist das Live-Solo-Alben „Zeitreisen“ (2013) sowie in 2015 die Compilation-CD „Neuauflage – Lieder, die man nicht vergisst“, mit neu aufgenommenen „Klaus Lage-All-time-Greats". Das neue Album „Blaue Stunde“ wird im Januar 2017 veröffentlicht. Statt sich mit Nostalgie-Shows oder Oldie-Paraden abzugeben und sich auf Erreichtem auszuruhen, sucht Klaus Lage immer wieder neue Herausforderungen. So auch bei der kommenden Tournee im Frühjahr 2017, bei der er die neue CD live vorstellen wird: Zusammen mit der neuen Formation „Gute Gesellschaft“, einem Trio mit durchweg hochkarätigen Musikern, wird er ein Programm auf die Bühne bringen, das es so von Klaus Lage noch nicht gab. Ein Programm, das Groove hat, Spaß macht und manche Überraschung bereithält. Dennoch werden die Konzertbesucher auf die vertrauten und geliebten Hits natürlich nicht verzichten müssen – im Gegenteil: Sie werden ihnen auf eine frische und stimmige Weise neu begegnen. Ein Konzert mit Klaus Lage in 2017 ist: 100% echte Live-Musik mit einer Stimme, die mehr denn je Gänsehaut und Begeisterung zu erzeugen vermag.

Line up:
Klaus Lage - voc, akk-git
Bo Heart - keys, voc
Jürgen Scholz - git, bass, voc
Stephan Emig - percussion

http://www.klauslage.de/

Wolfgang Ambros Duo

18. Nov

Wolfgang Ambros Duo

AMBROS pur! Vol. 5 – das Konzert 2017

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 35,20 € / AK 37 €

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Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, ist unbestritten. Ihn so zu erleben - musikalisch reduziert auf die akustische Gitarre dazu das Spiel von Günter Dzikowski an den Tasteninstrumenten und Roland Vogl am Bass, hat eine besondere Faszination.

Am 13.07.2015 wurde Wolfgang Ambros im Bundeskanzleramt in Wien von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem Großen Ehrenzeichen für seine großen Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Die Renaissance eines der wichtigsten Musikers und Sängers, des großen Johnny Cash, wurde durch die im Grunde nahe liegende Idee ausgelöst, ihn nur mit einer akustischen Gitarre hinzusetzen und ihn einfach spielen zu lassen. Ganz ohne „Unplugged“-Getue: Die Reduktion auf das Wesentliche, die Suche nach der Essenz ihrer Musik hat schon vielen Künstlern gut getan, sofern ihre Musik überhaupt eine Essenz, eine Seele hat.
Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, steht außer Zweifel. Eine kratzbürstige vielleicht, eine große ganz sicher. Die musikalischen Verdienste dieses Mannes sind Legion, kaum jemand hat über urwienerische und österreichische Befindlichkeiten solche Worte gesungen so wie er, so treffend, dass sie als Kommentare zu einer Welt, die in ihrem Kern doch immer gleich bleibt, Jahrzehnte überdauern. Kaum jemand hat die Kombination von Existentiellem (die Liebe, der Tod und der ganze Rest) und Leichtigkeit, vollmundigem Schmäh so hingebracht wie er, denken wir nur, als eines von zahllosen Beispielen, an „Es lebe der Zentralfriedhof“. Und niemand hat sich der Arbeit von so großen Künstlern wie Bob Dylan, Hans Moser, Tom Waits oder Neil Young so angenommen wie er, ohne dabei je Peinlichkeiten zu produzieren oder das schale Gefühl zu hinterlassen, sich auf die Schultern von Riesen zu stellen.
Es ist eine Schatztruhe, die sich knarrend öffnet und die nach und nach ihre Schätze preisgibt, wenn man diesen Wolfgang Ambros, nur mit seiner Stimme, einer Gitarre und den Musikern Günter Dzikowski und Roland Vogl an seiner Seite auf eine Bühne setzt. Dzikowski, langjähriger Musiker der No. 1 vom Wienerwald und Roland Vogl, seit Jahren mit Ambros auf Tour, kennen den umfassenden Ambros-Songkatalog (fast) genauso gut wie ihr Chef, und dennoch ist es auch für die drei Ausführenden eine anregende Entdeckungsreise viele dieser Lieder im intimen Rahmen neu und wieder zu entdecken. „Auch große Nummern wie der 'Zentralfriedhof' oder 'Heit drah I mi ham' werden dabei plötzlich wieder ganz unmittelbar greifbar“, erzählt Ambros.
Publikum und Kritik reagierten auf die bisherigen "Ambros pur!"-Abende entsprechend begeistert. Wann hat man sonst auch schon Gelegenheit so nahe dran zu sein an einem Riesen der heimischen Popmusik wie Wolfgang Ambros und seinen Liedern, viele von ihnen längst Volkslieder der anderen Art.

http://www.wolfgangambros.at

Bürger from the Hell

01. Dez

Bürger from the Hell

"I am a Rocker"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 16,10 € / AK 18 € / erm. 13 €

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Bürger from the hell präsentiert dem Publikum eine pompöse Rockshow, die Ohren und Zwerchfell gleichermaßen beansprucht!

Bürger from the hell wohnt in einer Eigentumswohnung im Freisinger Stadtteil Lerchenfeld, die er von seiner Großtante mütterlicherseits geerbt hat, und hält sich für den härtesten Rockgitarristen seiner Generation. Nach seinem klassischen Hackbrett-Studium am Richard-Strauß-Konservatorium wechselte er zur Rockgitarre, um mit dem weiblichen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Sorgfältig eignete er sich mit Hilfe von YouTube sämtliche Tricks, Attitüden und Posen der großen Rocklegenden an.

Dass Bürger from the hell sich mittlerweile ganz darauf konzentrieren kann, an seiner Karriere als Rockstar zu feilen, verdankt er einem seltsamen Zufall: Der Vorstadt-Rocker wird aufgrund eines Verwaltungsfehlers versehentlich von einer Stiftung für Hygieneartikel gesponsert. Neben dem Modellflugzeugbau und der Pflege seines Schrebergartens hat er also viel Zeit für die Vorbereitung seines großen Schritts ins Rampenlicht…

Begleiten Sie den kleinbürgerlichen Teufelskerl auf seinem Weg in den Rock-Olymp und seien Sie live dabei, wenn Bürger from the hell die Bühne mit Gitarre, Loopmaschine sowie Beatbox in einen tosenden Hexenkessel verwandelt – und dabei ganz nebenbei dank treffsicherem Wortwitz und meisterhafter Persiflage konsequent auf dem bislang unbeschrittenen Weg zwischen Kabarett und Rock-Konzert wandelt.

http://www.buerger-from-the-hell.de/

KlangWelten 2017

08. Dez

KlangWelten 2017

Weltmusik-Festival

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,20 € / AK 25 € (Vorverkauf startet demnächst)

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Das KlangWelten-Festival präsentiert jedes Jahr aufs Neue eine spannende Kombination traditioneller und neuer Musikstile der Welt. Moderiert wird die musikalische Expeditionsreise quer durch drei Kontinente und vier Kulturen von „Karawanenführer“ Rüdiger Oppermann.

Den Dialog der Kulturen führen in diesem Jahr: der Iraner Mehrzad Azamikia, der auf seinem ersten Deutschland-Besuch mit seinem Streichinstrument, der Kemenche, eine rasante Musik mit tiefem Verständnis der Alten Musik zum besten gibt; der Madegasse Monja, der sein Instrument, die Marovaani, mit einer erstaunlichen Leichtigkeit spielt und daneben mit seiner fantastischen Gesangstimme in erstaunliche Tiefen führt; die Agus Wayhu Rhythm Explosion aus Java, die mit ausgefeiltem Zusammenspiel und groovender Percussion überzeugen, der Meister der Indischen Trommeln Jatinder Thakur, von Anfang an bei KlangWelten dabei; und natürlich Rüdiger Oppermann selbst, der es versteht, uns die ausgefallensten Stile näher zu bringen. In über 2000 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe gesetzt für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment. In diesem Jahr gibt er sich auch Zeit für neue Solo-Sounds.

http://www.klangwelten.com/festival/

Stephan Zinner

16. Dez

Stephan Zinner

“Relativ simpel"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 €/ AK 21 €

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Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenns klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.

Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.
Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.
Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.

http://www.zinners-seite.de/

„Das Beste von Austria 3“

20. Jan

„Das Beste von Austria 3“

Präsentiert von der Original Austria 3 Band

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 34,10 € / AK 36 €

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Harald Fendrich, Ulli Bäer, Harry Stampfer & Garry Lux, die Begleitband der Austropop-Größen, präsentieren ab Dezember ein einzigartiges Programm mit Musik und vielen Blicken hinter die Kulissen der Supergroup aus Wien.

1997 schlossen sich drei große Österreicher zu einem Best-of österreichischer Musik zusammen: Ambros, Fendrich und Danzer schrieben mit Austria 3 Geschichte. 20 Jahre später bringt ihre Band Wir4 diese Geschichte wieder auf die Bühne. Seit Jahrzehnten sind sie untrennbar mit Austropop verbunden. Zum Jubiläum verbinden sie in einer exklusiven Melange Musik, Fotografie und Film zu einem intimen Porträt über die Erfolgsstory Austria 3.
Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer gründeten die österreichische Supergroup als Zeichen ihrer Solidarität mit Wien und seinen Obdachlosen. Auf dem einmaligen Konzert im Dezember 1997 sollten genug Spenden zusammenkommen, um ein Haus für obdachlose Senioren finanzieren zu können. Nicht nur die Benefizaktion war ein voller Erfolg, auch die Fans der bisher einzelnen Künstler wollten mehr.
Den drei Musikern war es eine Herzensangelegenheit mit den geschätzten Kollegen auf der Bühne zu stehen und starteten eine zweite Karriere mit imposanten Erfolgen, unvergesslichen Konzerten und goldenen Schallplatten. Seit dem ersten Konzert waren nur Freunde und enge Wegbegleiter an ihrer Seite, die sich Wir4 nennen. Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer gehen auch nach der Auflösung von Austria 3 gemeinsame Wege. 2017 bringen sie nicht nur die bekannten Melodien und Lieblingslieder in die Ohren der Fans. Das Konzept der Konzerte ist einmalig.
Ambros-Fendrich-Danzer, das sind nicht nur Musiker, das sind Personen voller Geschichten. Die vier Bandmitglieder kennen diese Geschichten wie kein anderer. Sie waren schon lange vor Austria 3 immer Teil des Geschehens. Wolfgang Ambros produzierte einige Soloalben von Ulli Bäer auf denen auch Rainhard Fendrich als Backgroundsänger zu hören ist. Sowohl Ambros, Fendrich als auch Danzer verpflichteten jeweils Gary Lux als Keyboarder auf ihren Live-Tourneen. Fendrichs jüngerer Bruder Harald spielte für fast zwei Jahrzehnte Bass in dessen Band und Harry Stampfer war und ist unverzichtbarer Taktgeber am Schlagzeug von Wolfgang Ambros. Wir4 waren immer hautnah dabei.
Das Beste von Austria 3 ist mehr als eine Verbeugung vor großen Musikern und größerer Musik – es ist eine Dokumentation über Popgeschichte. Zusammen mit einer Regisseurin wurden alte Dokumente ausgegraben und für die Bühne zusammengestellt. Wir4 zeigen Fotografien und Filmmitschnitte, die nirgendwo sonst zu sehen sind und verbinden sie mit ihren eigenen Erfahrungen, Anekdoten und einzigartigen Geschichten zu Konzerten, die man nicht vergessen wird. Das ist keine Austria-3-Coverband, das ist DIE Austria-3-Band. Näher kann man dem Mythos nicht sein.

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