Pristine

30. Mär

Pristine

"Reboot"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,90 € / AK 27 € / ZAC 20 €

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Tromsø, im Norden Norwegen und der Blues. Ein Widerspruch? Mitnichten. Pristine ist genauso ungezähmt und wild wie die Natur in ihrem Heimatland – allen voran Heidi Solheim, die mit wilden, roten Haaren und ihrer gesanglichen Power alle vom Hocker reißen wird.

Pristine, das sind fünf junge Musiker aus Norwegen, die sich um die alleinige Songschreiberin und Bandchefin Heidi geschart und sich dem psychedelischen Blues-Rock verschrieben haben. Im vergangenen Jahr als Vorband der BluesPills eroberten sie die Herzen des Publikums im Sturm, sodass es der Hauptact nicht leicht hatte. Jetzt dürfen sie sich ganz alleine austoben und die Bühne der KUFA rocken. Seit 2005 veröffentlichte Heidi 11 Platten, mit ihrer Band Pristine kam im vergangenen Jahr mit „Reboot“ das dritte heraus. Das Programm lebt neben seinem Songwriting von einem ungewöhnlichen Sound voller Leidenschaft und Energie, fernab jeglichen Produktionsfirlefanz‘. Dafür sorgen Espen Elverum Jakobsen [guit], Åsmund Wilter Eriksson [b], Kim Karlsen [dr], Anders Oskal [org, keys] and Benjamin Mørk.

 

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http://www.pristinemusicproduction.com/

Ruby Turner / Ami Warning

31. Mär

Ruby Turner / Ami Warning

“All that I am” / “Seasons” - Doppelkonzert

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

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Newcomer trifft auf R&B-Queen: Ruby Turner bringt mit ihrer Erfahrung aus einer jahrzehntelangen Karriere geballte Live-Präsenz auf die Bühne, die junge Deutsche Ami Warning stellt dem ihre außergewöhnliche Intensivität gegenüber.

Ruby Turner ist zweifellos eine der bekanntesten R&B-Sängerinnen Großbritanniens. Ihre musikalische Karriere begann die Sängerin mit jamaikanischen Wurzeln bei Alexis Korner, seitdem arbeitete sie mit vielen internationalen Stars zusammen, darunter Steve Winwood, Mick Jagger und Jools Holland (mit dem sie vor ihrem Bluestage-Konzert auf ausgedehnte Europa-Tournee geht). So ist Ruby unter anderem auf den Hit-Alben „Labor of Love“ von UB40 und „From Luxury to Heartache“ von Culture Club zu hören. 1986 erschien ihr Debütalbum „Women Hold Up Half the Sky“, die Single „It’s Gonna Be Alright“ aus dem Album „Paradise“ schaffte es 1990 sogar auf Platz 1 der US-R&B-Charts. Daneben agiert Ruby Turner auch als Songwriterin für andere Künstler, sowie als Schauspielerin (u. a. in der britischen Komödie „Tatsächlich…Liebe“). Klassiker wie „I´d rather go blind“, “If you´re ready” und “Stay with me baby” finden sich nach wie vor in ihrem Live-Repertoire. 

Eine ganz besondere Ehrung wurde ihr übrigens 2012 zuteil, als Ruby Turner zusammen mit Jools Holland beim 60. Thron-Jubiläum der Queen neben Paul McCartney, Elton John, Robbie Williams, Kylie Minogue, Tom Jones, Shirley Bassey, Annie Lennox, Cliff Richard und vielen mehr vor dem Buckingham Palace auf der Bühne stand. 
Die Bühne der Rother Kulturfabrik ist zwar etwas kleiner, aber unser Publikum dafür mindestens genauso begeisterungsfähig.

Den ersten Teil des Abends bestreitet eine blutjunge Deutsche: Ami Warnings Stimme ist etwas Besonderes; weil sie so vieles gleichzeitig ist: sie klingt rau und sanft, stark und zerbrechlich. Wenn man Ami begegnet, sieht man zunächst ein junges Mädchen, das gerade die Welt entdeckt. Hört man dann ihre Songs, spürt man eine kraftvolle Tiefe, die manch einer sein ganzes Leben lang nicht erreicht. Bei ihrer Performance erlebt man eine junge Frau, die sich mitteilt, weil sie es muss. Diese Dringlichkeit spürt man: Amis Musik hat keinen Moment lang etwas Unverbindliches. Ein Genre? Nicht nötig. Die Besetzung ihrer kleinen Band – Gitarre, Bass, Schlagzeug – zwingt sie nicht, sich festzunageln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Part of me“ 2014 wurde Ami von den Feuilletons als eine der vielversprechendsten Newcomerinnen Deutschlands gehandelt. In den vergangenen zwei Jahren ist sie weiter gereift, beim Hören des neuen Albums „Seasons“ spürt man, dass Ami an einem anderen Punkt ihres Lebens angekommen ist. Die neuen Songs sind oft intensiv tanzbar, mit hypnotischen Beats, bei denen man nicht stillhalten kann. Dem gegenüber stehen soulige Balladen und entspannte Stücke mit leichter Reggae-Lässigkeit. „Seasons“ ist rund, es zeigt die Gefühle, die jeder kennt. Ami singt aus dem Herzen, mehr denn je.

 

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www.rubyturner.com

www.ami-music.de

Ben Granfelt Band

31. Mär

Ben Granfelt Band

"Another Day"-Tour 2017

Fr, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge
VVK 21,60 € / AK 23 € / ZAC 17,40 €

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Die Finnen kommen: Ben Granfelt & Band stehen für satten wie melodiebewussten Bluesrock. Jetzt geht das Powertrio auf Europa-Tournee und macht auch zu uns einen Abstecher.

Auf ihrer Finnland-Tour 2016 sorgte die Ben Granfelt Band bei den Fans für wahre Begeisterungsstürme. Kein Wunder, denn der finnische Ausnahme-Gitarrist ist ein wahrer Tausendsassa: 13 eigene Alben hat Ben Granfelt bislang veröffentlicht, darunter das Instrumental-Meisterwerk „Melodic Relief“ (Bluesnews attestiert: „Der Name Granfelt steht für die Fähigkeit, Instrumentals wie Songs zu behandeln und nicht für gitarristische Selbstdarstellung zu missbrauchen“), das 2014er Album „Handmade“, voll von einschlagendem Rock, packenden Gitarren-Balladen, mitreißendem Blues und einem Hauch von Progressive Rock und Fusion, und der erst kürzlich veröffentlichten Compilation Box „Time flies, when you´re playing the guitar“. Daneben war Granfelt jahrelang mit den Kultbands Wishbone Ash und Leningrad Cowboys weltweit unterwegs. Wieder in Powertrio-Besetzung mit seinen alten Band-Kumpanen Miri Miettinen an den Drums und John „Groovemeister“ Vihervä am Bass zu touren, führt den mittlerweile 53-Jährigen zurück zu seinen Wurzeln. „Playing live makes you feel alive“ aus dem Song „Confession Time“ ist genau das Motto, das sich die Ben Granfelt Band auf wehende Fahnen geschrieben hat. Wir dürfen auf ihren ersten Gig in Roth gespannt sein. 

http://www.bengranfelt.com/page.html

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

01. Apr

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

"Memphis Days Tour"/"Stand Up 'n Dance Tour" - Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

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Zwei Männer, zwei Hammer-Stimmen; und dazu zwei sensationelle Bands: Heute treffen die Stars von morgen der deutschen Bluesszene aufeinander. Wellbad, das ist aufs Wesentliche reduzierter Blues, der dadurch wild und ungebändigt daher kommt. Jimmy Cornett steht für power- und druckvollen Southern-Bluesrock aus der Biker-Szene.

Wellbad kommt von Welbat. So heißt Bandleader, Sänger und Gitarrist Daniel Welbat, der mit seinen Mannen Simon Andresen [keys], Stefan Reich [b], Lennard Eggers [guit], Basti Meyer [dr] und special guest Joachim Refardt [trumpet, keys] die German Blues Challenge gewann und am größten Blueswettbewerb in Memphis teilnahm. Großartigen Kritiken zu ihrer zweiten CD und diverse Primetime-TV Auftritten (ARD, ZDF, NDR, WDR, 3sat) gingen dem voraus. Sein Markenzeichen: eine markante Kratzstimme so staubtrocken wie der Boden im Death Valley. Die Atmosphäre seiner Songs erinnert an Filmszenen von Jim Jarmusch oder Quentin Tarantino. Der 27-jährige Hamburger Sänger ist im normalen Leben noch als Filmmusikkomponist und Synchronsprecher tätig und mischt derzeit die Szene auf, ist live ein leidenschaftliches Powerpaket und hinterlässt, wo er auch hin kommt, beeindruckte Kritiker und begeistertes Publikum. Jüngst spielte die Band im legendären Sun Studio (B.B. King, Elvis Presley) ihre neuen Songs für ihre „Memphis Days Tour“ ein.

 

Man sollte sich nicht auf die falsche Fährte locken lassen: Nein - Jimmy Cornett & The Deadmen machen keinen Rockabilly! Ihre Songs und Texte sind so vielschichtig wie das Leben und doch gibt es einen gemeinsamen Nenner: Es ist der Blues- und Southern Rock, der Sänger Jimmy und seine Deadmen kennzeichnet. Geboren in den 80ern im Nirgendwo des Weserberglandes, ließ er sich schon in jungen Jahren von Legenden wie Richie Havens, John Lee Hooker, Chuck Berry, Elvis oder Johnny Cash beeinflussen. Inzwischen hat er in sämtlichen Clubs der Republik, auf Biker- und Harley-Treffs und im legendären Viper Room in Los Angeles gespielt. Und wirklich! Seine Stimme, die manchmal an Elvis erinnert, und seine Musik transportieren das Freiheitsgefühl der Bikerszene wie keine andere Band. Rassige Riffs, knorrige Grooves, druckvoll, temporeich gespielt von und mit Kontrabassisten Frank Jäger und Leadgitarrist Dennis Adamus. Ein atemloser Beat, der den Puls in die Höhe treibt und körperlich spürbar ist. Ihr jüngstes, drittes Album kommt im Laufe 2017 heraus, für die jetzige Tour lassen Jimmy und Mannen schon mal einen Kracher raus: Dr. Jekyll & Mr. Hide. Wow!

 

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www.wellbad.de

www.jimmy-cornett.de

A Pocketful of Blues

01. Apr

A Pocketful of Blues

"20 Jahre Pocketful of Blues"

Sa, 20.00 Uhr, Zur Linde
VVK 16,50 € / AK 18 € / ZAC 13,40 €

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Als „Querhörer und Schrägdenker“ bezeichneten einst die Nürnberger Nachrichten die Musiker aus dem Raum Nürnberg, die heuer ihr 20jähriges Bandbestehen gebührend feiern.

Sie gelten als eine der bekanntesten und alteingesessensten Bluesbands der Region mit einem energiegeladenen Schmuckstück als Frontfrau, deren Namen eine Verheißung ist: „Chrissie the Cat“. 20 Jahre A Pocketful of Blues – das heißt 20 Jahre Liebe zum Blues in seiner ganzen stilistischen Vielfalt, von rockigen Songs bis hin zu feinen Balladen, 20 Jahre Songwriting über witzige und nachdenkliche Momente des Lebens, 20 Jahre Partymachen und die Kunst des Scheiterns. Vier CDs veröffentlichten seitdem Sängerin und Bluesharmonica-Spielerin Christine v. Bieren, Gitarrist Peter Pelnzer, Bassist Jonny Pickl und Drummer Horst Faigle. Regional, „erzfränggisch“ (plärrer) und dabei überregional unterwegs – die Nürnberger haben sich bei Tourneen und Auftritten wie beim Chicago Bluesfestival, Bluesfestival Triest, SWF Blues- Festival, Dresden Blues-Festival etc. längst einen Namen gemacht. Endlich kommen sie zum Heimspiel zu uns!

http://www.apocketfulofblues.de/

Bettye LaVette

02. Apr

Bettye LaVette

"And still I rise" - Abschlusskonzert

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 36,30 € / AK 39 € / ZAC 29,30 €

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Von ihren Fans wird sie „Lady des Soul“ genannt - sie selbst sieht sich einfach nur als jemand, der Rhythm ’n` Blues singt. „Das ist, was ich bin, Baby!“, sagt Bettye LaVette. Wir laden zum großen Finale mit einer echten „Grande Dame“!

Bettye LaVette, 70 Jahre jung, ungemein zierlich und dabei mit einer Power für drei gesegnet, besitzt eine der ausdrucksstärksten und emotionalsten Stimmen im Soul, die wie guter Wein mit den Jahren immer noch besser geworden ist. Nach vielen Höhen und Tiefen in ihrer 54-jährigen Karriere wurde sie für ihre jüngsten Alben gefeiert und mit Preisen überhäuft. Nach zwei Grammy-nominierten Alben - durch ihre fantastische 2010er CD „Interpretations“ wurden auch wir auf sie aufmerksam - meldete sich sie sich Anfang 2015 mit dem von Joe Henry produzierten Album „Worthy“ zurück und wurde für einen weiteren Grammy nominiert. Darauf interpretierte sie kongenial Songs bekannter Größen wie Mick Jagger, Keith Richards, Bob Dylan, John Lennon oder Paul McCartney.

Bettyes Stimme beinhaltet das ganze Spektrum von sanft bis wild. Stolz und Verzweiflung liegen nahe beieinander, überlagern sich zuweilen. Ihr raues Organ, dessen bitterer Grundton im weiblichen Soulgesang einzigartig ist, gerät in Glut, bricht dazwischen unvermittelt ab, als hätte das harte Leben Kerben in ihren Stimmbändern hinterlassen.

Die Sängerin aus der Automobil-Metropole Detroit greift auf ein reiches Repertoire aus Blues- und Soul-Songs zurück. Ihre nähere Heimatregion und der dort entstandene Motown-Sound der 1960er waren sicher der passende Platz für die Wiege einer zukünftigen Soul-Diva. Jedoch folgt sie, wie etwa mit „Nights In White Satin“, nicht nur ihrer persönlichen Vorliebe für Soul & Blues, sie findet auch Platz für Covers von Stücken von Pink Floyd („wish you were here“) oder Led Zeppelin („all of my love“ entstand nach Robert Plants Einladung, ihn 2010 auf seiner Tour zu supporten). Kein Wunder, dass „Worthy“-Produzent Joe Henry über sie sagte: "In jedem Song findet Bettye den Faden, mit dem sie ihn zunächst auftrennen kann. Dann näht sie alles wieder zusammen, bis die Geschichte jedes Songs auf wundersame Weise auch ihre eigene erzählt. `Worthy´ ist die herausragende Errungenschaft einer einzigartig talentierten Künstlerin."
Eine große Stunde schlug der Sängerin 2009, als sie gemeinsam mit John Bon Jovi zu Barack Obamas Amtseinführung die Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung „a change is gonna come“ vor mehr als 400.000 Menschen sang.
Die Zeiten ändern sich leider auch zum Schlechten – doch Bettye LaVette bleibt standhaft und proklamiert: „And still I rise“. Wir fühlen uns geehrt, mit dieser großartigen Persönlichkeit unser Festival beschließen zu dürfen.

„Bettye LaVette now rivals Aretha Franklin as this generation´s most vital soul singer.“ (The New York Times)

"Like all voices, mine has changed over the years. I'd like to think that the change has to do with wisdom. I'm far more selective about what songs I'll sing. If I can't re-sculpt them and, in many instances actually reinvent them to be part of my story, I can't make them come to life." (Bettye LaVette)

 

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http://www.bettyelavette.com/

Axel Hacke

27. Apr

Axel Hacke

"Tage, die ich mit Gott verbrachte"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,90 €/ AK 20 €

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Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind.

In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

www.axelhacke.de

Frankenslam XI - AUSVERKAUFT

28. Apr

Frankenslam XI - AUSVERKAUFT

10 Jahre fränkische Meisterschaften im Poetry Slam

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
AUSVERKAUFT

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Wer hätte das gedacht? Die Region Franken hat zusammen mit Hamburg die größte Poetry Slam-Dichte weltweit!

Von den 60 etabliertesten Poetry Slams in Deutschland, liegen neun auf fränkischem Boden. Doch nicht nur das: Bereits 2007 fand aufgrund einer Initiative von Michael Jakob die erste fränkische Poetry Slam Meisterschaft im Künstlerhaus Nürnberg statt und gilt damit als älteste Regionalmeisterschaft Deutschlands. Zehn Jahre danach kommt der Frankenslam nach Roth, wo bereits seit über sechs Jahren erfolgreich Poetry Slams in der Kulturfabrik stattfinden. Erstmals gibt es damit in Roth einen Dichterwettstreit mit Karten-VVK, der noch dazu überregionale Beachtung finden wird. Einem würdigem Jubiläum steht nichts im Wege und die 450 Plätze werden schnell vergriffen sein, fand doch die letztjährige Meisterschaft im Opernhaus Nürnberg statt, das Wochen vorher ausverkauft war und 1030 Zuschauer*innen eine grandiose Literatur-Show bot!

Das Starterfeld:

Thomas Schmidt (Titelverteidiger)
Flo Langbein (für Bamberg ist Slamberg)
Kathi Mock (für e-Poetry Erlangen)
Frederike Jakob (für Poetry Slam Würzburg)
Oliver Walter (für den Ansbacher Poetry Slam)
Maron Fuchs (für Poetry Slam Fürth)
Peter Parkster (für das Wortgefecht Nürnberg)
Lara Ermer (für Poetry Slam Bayreuth)
Pina Seyffert (für Scharfe Worte Forchheim)
Steven (für den FreiDenker-Slam Schwabach)
Raphael Breuer (für Die Kommune slammt Kulmbach)

Das Rahmenprogramm:

Kirmes Hanoi (Henrik Szanto, Jonas Scheiner, beide aus Wien)). Die Ö-Slam-Vizemeister (Team) werden uns poetisch einstimmen und zeigen, dass Poetry Slam auch im Team hervorragend funktioniert!
GYMMICK (Nürnberg), der Liedermacher, Sänger, Cartoonist und Schauspieler ist weit über die fränkischen Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Dafür sorgen regelmäßige Auftritte im QuatschComedyClub Berlin und mit TonSteineScherben. Er wird uns musikalisch einheizen!

Moderiert wird der Abend von der Slam-Ikone Michael Jakob höchstpersönlich. 

Alle Infos unter:www.frankenslam.de und www.facebook.com/frankenslam

https://slamfranken.wordpress.com/

Akkordeonale 2017

03. Mai

Akkordeonale 2017

Internationales Akkordeon-Festival

Mi, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 € / AK 24 €

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Bei der Akkordeonale 2017 treffen bayerische Bandoneon-Grooves auf temperamentvollen Jazz aus La France, alte russische Volksweisen begegnen den melodiösen Rhythmen Madagaskars, begleitet von atmosphärischem Folk aus Schottland mit Geige, Harfe und Gesang.

Das Ganze wird zusammengewebt Servais Haanens niederländischer Klangästhetik und seiner Moderation, bei der man sich glatt ein eigenes Kabarett-Programm wünscht. So entfaltet sich auch in diesem Jahr der besondere Charme des Akkordeons im prallen musikalischen Reichtum von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, klassisch und jazzig. Im Mittelpunkt der Akkordeonale steht die Begegnung zwischen den Musikern im lebendigen Wechsel von Soli und Ensemblestücken. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust am gemeinsamen Konzert lassen die Musiker wie von selbst zu einer Einheit werden.
Multiinstrumentalist Stefan Straubinger aus Deutschland beschäftigt sich mit mit traditioneller Musik aus Bayern und Österreich, dem Balkan und dem Orient als genauso wie mit Funk, Rock, Latin und Jazz. Die Russin Alevtina Nikitina hat mit ihrem Stilmix aus Russischer Volksmusik und Klassik bereits bei vielen internationalen Wettbewerben einige erste Preise abgeräumt. Laurent Derache aus Frankreich fand seine musikalischen Inspirationen u. a. bei Keith Jarrett, Miles Davis, Dire Straits, Supertramp, aber auch bei Bach und Ravel. Der Autodidakt Rinah Rakotovao spielt die Musik seiner Heimat Madagaskar genauso wie traditionelle Musik aus Südostasien. Die beiden schottischen Begleitmusikerinnen Catriona Price und Esther Swift vervollständigen das diesjähre Line-up. 
Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Akkordeonale-Festivalschöpfer, Drahtzieher, Organisator und Komponist der Ensemble-Stücke. Erwartet werden darf ein virtuoses und temperamentvolles Fest der Klänge, Adrenalin und Seelenbalsam, ein Ereignis der besonderen Art.

http://www.akkordeonale.de/

Beau Pluto

05. Mai

Beau Pluto

"The Liberation" - CD-Präsentation

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Eintritt frei

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Die Klassik hat ein neues Gesicht, und es kommt aus Roth: Beau Pluto präsentiert seine CD "The Liberation".

Seine CD-Vorstellung im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Kulturfabrik war Beau Pluto eine Herzensangelegenheit: Hier stand er im Alter von 8 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne und wurde prompt von der Presse zum “Kleinen Mozart” ernannt. Neben unzähligen Klavierwettbewerben und Konzerten national sowie international kehrte er auch immer wieder in die Kulturfabrik zurück, wie zuletzt beim Benefizkonzert zugunsten Kindern mit Herzerkrankungen im Februar 2016 und zur 100-Jahresfeier des Lions Clubs im Januar 2017.

So trifft es sich optimal, dass am 05. Mai dieses Jahres seine erste CD erscheint, welche im Londoner Tonstudio Air-Edel aufgenommen wurde. Das Album, welches den Titel “Liberation” trägt, steht ganz im Zeichen der Befreiung und setzt ein spannendes neues Zeichen in der Klassischen Musik. Pluto wird zum Erzähler und nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise, die viele persönliche Elemente enthält und gleichzeitig eine Einladung ist, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen und Erlösung zu finden.
Das Album enthält sorgsam ausgewählte Juwelen der Klassik, geschrieben von den besten Komponisten aller Zeiten, darunter Bach, Rachmaninoff, Chopin und Beethoven, und wird - wie der Künstler bei seinen zahlreichen Konzerten unter Beweis gestellt hat - sowohl Klassikliebhabern gefallen, als auch bei denjenigen Anklang finden, die bisher noch nicht in den Genuss dieser Musik gekommen sind.

www.beaupluto.com

"Schatzschneiders neue Liebe"

07. Mai

"Schatzschneiders neue Liebe"

Theater DIE BÜHNE

So, 15.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / TK 21 €

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In Kooperation mit der Kulturfabrik präsentiert das THEATER DIE BÜHNE 2017 unter der Leitung von Intendant Werner Hoffmann eine weitere brandneue Produktion: „Schatzschneiders neue Liebe“.

Sie sind auf der Suche nach dem passenden Ostergeschenk? Diese musikalische Komödie eignet sich hervorragend dafür!

Das Theater Die Bühne zeigt eine herzhafte Story wie aus dem echten Leben: Zwei verwitwete, einsame Menschen aus Roth treffen sich durch eine Zeitungsannonce. Auf einer Bahnreise nach Hamburg inklusive Musicalbesuch soll sich zeigen, ob es für den ehemaligen Polizisten (Hannes Seebauer) und die Hausfrau (Michaela Domes) eine gemeinsame Zukunft geben kann. Eigentlich wünscht er sich hauptsächlich endlich einmal wieder ein richtiges Mittagessen auf den Tisch, sie sucht eigentlich einen Beschützer, einen starken Mann mit Kunstinteresse. Ob die beiden sich arrangieren? In weiteren humorvollen Rollen: Kammerschauspieler Pius Maria Cüppers, Stefan Lorch, Tajana Raj (Oper Stuttgart) und die Chansonette Helen Jordan. Musikalisch umrahmt wird das Stück von Christian Reuter (Oper Nürnberg) am Flügel und „Teufelsgeiger“ Ferenc Babari.

Martin Kälberer

20. Mai

Martin Kälberer

"Suono" - "morgenland"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,90 € / AK 26 €

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Martin Kälberers musikalische Perfektion, ob als kongenialer Partner von Werner Schmidbauer und Pippo Pollina, mit Willy Astor bei den „Sounds of Silence“ oder auch solo, spiegelt sich in unendlich vielen Facetten wider.

Wer Martin Kälberer bereits einmal auf der Bühne erleben konnte, weiß, dass dieses Multitalent es versteht, immer wieder zu überraschen und zu fesseln. Seit dem Ende der Ära „Schmidbauer & Kälberer“ ist der Multiinstrumentalist intensiv auf Tour, um sein solistisches Arbeiten live vorzustellen; mit im Gepäck das Album „SUONO“ und die EP „morgenland“. SUONO besteht aus zwei Teilen: Den Piano-Aufnahmen mit dem Namen „einklang“ steht musikalisch wie konzeptionell die zweite CD „vielklang“ gegenüber, eine multiinstrumentale Reise durch die Klangdimensionen von Metall-Instrumenten, einem zentralen Bestandteil von Kälberers Musiksprache. „einklang“ dagegen konzentriert sich vollkommen auf das Piano, das den Hörer elegisch, rhythmisch, pulsierend aber auch entspannend mit auf die musikalische Reise nimmt. Auf der brandneuen EP „morgenland“ dominiert dagegen der intuitive Griff in den großen Malkasten, in dem sich Piano, Metallklangkörper und Perkussionsinstrumente aller Art mit Kälberers Stimme mischen. In den fünf neuen Titeln dreht sich alles um Bewegung, Veränderung, Zerstörung, Migration, auch um Flucht, Ankommen und Neubeginn. Die musikalische Welt des Martin Kälberer ist ein einzigartiges Klangerlebnis – unbedingt empfehlenswert!

http://www.martinkaelberer.com/

Konstantin Wecker

23. Mai

Konstantin Wecker

"Solo am Flügel"

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 47,30 € / AK 49 € (nummeriert)

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Sein Konzert im Jahr 1994 markierte einen großen Meilenstein in der Geschichte der jungen Kulturfabrik. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums kehrt der großartige Konstantin Wecker erstmalig nach Roth zurück.

"Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen." Dies ist und bleibt der Wunsch des Liedermachers Konstantin Wecker. Die Gäste seines Solo-Programms erleben einen
Abend, der geprägt sein wird von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und
immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Es bei Konstantin Wecker zu finden, ist nicht schwer. Der Münchner setzt sich kraft- und gefühlvoll für eine Welt ohne Waffen und Grenzen ein. Neben Stücken wie "Der alte Kaiser" und "Genug ist nicht genug", die längst einen Stammplatz in der deutschen Liedermacherszene haben, präsentiert der bekennende Pazifist allein am Flügel auch neue Songs wie
"Der Krieg", "An meine Kinder" und "Heiliger Tanz", die auf seiner CD "Ohne Warum" zu hören sind.

Tourneeveranstalter: Meistersinger Konzerte GmbH

www.wecker.de

Günter Grünwald

21. Jun

Günter Grünwald

"Deppenmagnet"

Mi, 20.00 Uhr,
VVK 26 € / AK 27 € / erm. 20 €

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Ist das Kabarett? Ist das Comedy? Ist das ein Einbauschrank? Am Ende des Tages ist Günter Grünwalds neues Programm eine Mischung aus allem.

Für eine adäquate Ankündigung des neuen Grünwald-Programms "Deppenmagnet" wird es wohl das Beste sein, den Autor selbst zu Wort kommen zu lassen:

"Ich fühle mich dem Kabarett ebenso verpflichtet wie dem absurden Theater eines Jacques Sacques, der im Jahre 1924, um der Enge seines südserbischen Heimatkaffs Popovic zu entfliehen, in seinem nordserbischen Wahlheimatkaff Czschischzpczc Theaterstücke ersann, die zwar von der Politik gehasst, dafür aber von der Bevölkerung verabscheut wurden. Im Prinzip wollte den Dreck keine alte Sau sehen. Na gut, wenn ich mir es recht überlege fühle ich mich dem absurden Theater eines Jacques Sacques dann doch nicht verpflichtet. Aber dem Kabarett! Und der Comedy! Und dem Einbauschrank! Denn nur in dieser Trinität kann man Dinge von bleibendem Wert erschaffen. Falls Sie der Infotext zu meinem Programm “Deppenmagnet“ verwirrt - verzagen Sie nicht, kaufen Sie eine Eintrittskarte und dann setzen Sie sich ganz vorne hin und lassen sich verzaubern von 2 Stunden Kabarett, Comedy und Einbauschrank."

www.guenter-gruenwald.de

Hagen Rether

25. Jun

Hagen Rether

"Liebe"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat 1 27,10 € / AK 29 € Kat 2 22,70 € / AK 24 €

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25 Jahre wird die Kulturfabrik im Mai 2017 alt - und mit dem allerersten Gastspiel von Hagen Rether in Roth erfüllen wir uns und unserem Publikum einen jahrelangen Herzenswunsch. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist steht für die ganz bitterbösen Wahrheiten, die man hinter dem immer gleich bleibenden Titel seines Erfolgs-Programms "Liebe" nicht vermuten würde.

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. 
Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. 
LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

 

Foto-Copyright: Klaus Reinelt

http://www.hagen-rether.de/

"Pfiffige Woche & Co"

27. Jun

"Pfiffige Woche & Co"

Kindertheaterfestival 2017

Di, 09.15 Uhr, Kulturfabrik
Tageskasse 4,50 € Gruppenpreis Kindergärten und Schulen 3,50 € pro Person

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Ein Programm, das nicht nur kleine Theatergäste lieben werden: Zum Jubiläum bieten wir acht Spieltage an – einen davon am Wochenende für Familien!

Di, 27. Juni, 9.15 Uhr, „Löwenzahn – Biber in Gefahr“

Karfunkel Theater, ab 3 Jahren

 

Mi, 28. Juni, 9.15 Uhr, „Die kleine Raupe“

Figurentheater Hattenkofer, ab 3 J.

 

Do, 29. Juni, 9.15 Uhr, „Der Räuber Hotzenplotz“

Schwabacher Marionettenbühne, ab 4

 

Fr, 30. Juni, 9.15 Uhr, „Meine Mama Muh!“

Dornerei, ab 4 Jahren

 

Sa, 1. Juli, 14 Uhr, „Der Teufel mit den drei goldenen

(ggf + 16 Uhr) Haaren“ – Theater Fritz und Freunde,

ab 4 Jahren

 

Mo, 3. Juli, 9.15 Uhr, „Die kleine Hexe“

Klick Klack Theater, ab 5 Jahren

 

Di, 4. Juli, 9.15 Uhr, „Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“ – Figurentheater

Pantaleon, ab 4 Jahren

 

Mi, 5. Juli, 9.15 Uhr, „Der Grüffelo“

Theater en miniature, ab 4 Jahren

Soirée im Café

30. Jun

Soirée im Café

„Focus on Vibraphone“ - Open Air-Ausgabe

Fr, 21.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 11,50 € / AK 13 €/ erm. 8 €

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Handgemachte, frische Jazzmusik an einem lauschigen Frühsommerabend – das ist die Open Air-Version unserer etablierten Soirée im Café-Veranstaltungsreihe.

In der diesjährigen Sommer-Ausgabe steht das Vibrophon im Vordergrund. Die spannende Mischung aus Eigenkompositionen und Jazzklassikern wird vorgetragen von Izabella Effenberg am Vibraphon, Gunther Rissmann am Kontrabass, Andreas Gandela am Schlagzeug und Peter Thoma am Saxophon, wobei letzterer wieder entspannt und unterhaltsam durch den Abend führt.

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

01. Jul

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

Theater Fritz & Freunde - FAMILIENPROGRAMM

Sa, 14.00 Uhr, Kulturfabrik
Tageskasse 6 € - (bei großer Nachfrage 2. Vorstellung um 16 Uhr)

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Dem König wird geweissagt, dass seine Tochter, die Prinzessin, einen Müllerssohn heiratet. Er versucht, dies mit einem Brief zu verhindern, in dem steht, dass der Müllerssohn nach Eintreffen sofort hingerichtet werden soll.

Aber es kommt ganz anders: indem ein Räuber, Mitleid mit dem armen Müllerssohn hat, den Brief fälscht und er nun doch die Königstochter heiratet. Der König fordert nun von dem Müllerssohn, dass er ihm die drei goldenen Haare vom Teufel bringt. Dies hat bis jetzt noch niemand geschafft! Wie der tapfere Müllerssohn diese Aufgabe und noch drei weitere löst und euch mit auf seine abenteuerlich Reise nimmt, sei hier nicht verraten....

 

ab 4 Jahren, frei nach Brüder Grimm

Produktion: Theater Fritz und Freunde

Regie: Caroline Ghanipour

Darsteller: Christian Beier, Fritz weinert

Dauer: ca. 60 Minuten

 

Premierenkritik AZ 03. August 15:

"Diese Inszenierung von Caroline Ghanipour wurde von der örtliche Presse hochgelobt und zeigt „wie man einen klassischen Märchenstoff getreu seinem alten Zauber und doch zeitgemäß auf die Bühne bringen kann. Christian Beier spielte den fröhlich-arglosen Müllerssohn genauso überzeugend wie den mephistophelisch dargestellten Teufel mit seinem Klumpfuß. Diese Märcheninszenierung hatte alles, was die jungen Zuschauer bei der Premiere Aug’ und Ohr werden ließ: eine klare, Spannung aufbauende Handlung, eine gute Portion Leichtigkeit, verkörpert durch den Müllerssohn, fröhliche Lieder und jede Menge Humor, auf die Spitze gebracht durch die Frauenfiguren in ihrem derben Liebreiz, in die Fritz Weinert geschlüpft war.“

"Wir sind das Volk"

16. Jul

"Wir sind das Volk"

Ausstellung

So, 16. Juli bis So, 30. Juli, Kulturfabrik
Vernissage: So, 16. Juli, 11 Uhr Öffnungszeiten: 18. Juli bis 30. Juli, Di-Fr 9 - 16 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr Eintritt frei

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„Wir sind das Volk“ - Dieser Ausspruch gilt als Synonym für die Krise der repräsentativen Demokratie in Deutschland. Wer aber ist das Volk wirklich?

Sind die „Wutbürger“ von Dresden tatsächlich die Symbolik für eine immer größer werdende Masse an Menschen, die sich enttäuscht von der Politik in das Private geflüchtet haben?

20 bekannte und unbekannte Personen hat der Münchner Fotograf Stefan Lober im Auftrag der Georg-von-Vollmar-Akademie fotografiert und interviewt. Zu Wort kommt u. a. Kabarettist Christian Springer. Alle im Format 70x100 Porträtierten nehmen in Interviews Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen und drängenden Fragen unserer Zeit. Sie erzählen von ihrem gegenwärtigen Leben in Deutschland und schildern ihre politische Einstellung und ihre Einschätzung der Zukunft.

In Zusammenarbeit mit der AWO Sozialstiftung Roth-Schwabach

Wolfgang Krebs

23. Sep

Wolfgang Krebs

Die Watschenbaum-Gala

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 € / AK 22 €

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Der Preis, den keiner haben will: der „Watschenbaum“ in Bronze, Silber oder Gold. Wer schießt den größten Bock, verzapft den aberwitzigsten Unsinn, redet das dümmste Zeug?

An diesem Abend werden verschiedene Kandidaten gesammelt und präsentiert - wie bei einer Oscar-Verleihung in festlichem Rahmen. Nachdem alle Kandidaten hinreichend geschmäht wurden, stimmt das Publikum ab, und der Ministerpräsident des ehemaligen Bayern schreitet zur Anti-Laudatio und Überreichung in (geistiger) Abwesenheit.

Wolfgang Krebs, der Meister der geschliffenen Pointe und genialen Perücke, wächst über sich selbst hinaus: Er verdoppelt die Anzahl der Stimmen aus dem vorhergehenden Programm und spricht nun mit 20 verschiedenen Zungen.

Selbstverständlich kommen die gewohnten Figuren aus dem Krebs’schen Universum zu Wort: Seehofer, Stoiber, Söder, der Schorsch Scheberl und der Meggy Montana. Aber darüberhinaus bereichern den Abend weitere Figuren – bekannte und unbekannte, seriöse und unseriöse, reife und unreife.

Sichern Sie sich Ihre Karten für die „Watschenbaum-Gala“! Erfahren Sie, bei wem er umfallen könnte, und entscheiden Sie mit, bei wem er umfallen müsste!

Bis bald im feierlichsten Theater Ihrer Stadt! 

http://wolfgangkrebs.com/

Nessi Tausendschön

30. Sep

Nessi Tausendschön

"Die wunderbare Welt der Amnesie"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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Kabarettisten gibt es viele in Deutschland, aber Nessi Tausendschön gehört unumstritten zur Elite. Die als Annette Maria Marx geborene Hannoveranerin begeistert ihr Publikum seit Jahren mit ihrem einzigartigen Mix aus Kabarett, Musik, Politik und Zeitgeist, Tanz und Theater.

Die höchste Stufe des Lachens ist erreicht, wenn wir über Dinge lachen, über die man ebenso gut auch weinen könnte. Und es gibt vieles, weswegen man heute weinen kann: Terror und Krieg, Verstopfung, Umweltzerstörung, Lichtmangel und Liedmangel. Da trifft es sich gut, dass die Evolution uns Menschen mit dem „gezielten Vergessen“ eine Möglichkeit zur Bewältigung der kleinen und großen Katastrophen des Lebens an die Hand gab. Die Presse ist eine riesige Amnesie-Maschine, die immer neue Nachrichten produziert, damit andere untern den Tisch fallen können – und das Vergessen wiederum ermöglicht uns ein Weiterleben nach den 20 Uhr-Nachrichten.
In Nessi Tausendschöns wunderbarer Welt der Amnesie werden Privates und Weltrettung eins, weshalb die Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises (begleitet von William Mackenzie an Gitarre und Drums) auch den einen oder anderen Trauergesang anschwellen lässt.

http://www.nessi-tausendschoen.de/

Helmut A. Binser

06. Okt

Helmut A. Binser

"Wie im Himmel"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 18,30 € / AK 21 €

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Auch bei seinem mittlerweile dritten Bühnenprogramm darf man sich auf viele neue Geschichten und Lieder des gemütlichen Waidlers Helmut A. Binser freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Mit seinem Programm „Wie im Himmel“ bespielt er spitzbübisch und voller Leidenschaft die Kabarett- und Wirtshausbühnen Bayerns und Österreichs. Aus dem Kofferraum seines alten Daimler-Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika - und schon geht´s los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Jetzt Mitte dreißig - die Lausbubenjahre sind gezählt - findet sich der ehemalige Rockmusiker plötzlich zwischen Gartenpflege, Thermomix-Partys und verpassten Biotonnen-Abholterminen wieder. Er erklärt, wie man den Besuch beim Hausarzt gekonnt durch eigene Recherche im Internet und am Stammtisch verhindert, zitiert aus seinem Beziehungsratgeber „Vom Hackstock zum Frauenversteher“ und philosophiert treffend über seinen Lieblingssport Fußball, den er überwiegend liegend vor dem Fernseher ausübt. Binser ist ein Schlitzohr, ein Künstler zum Anfassen und Gernhaben, der nach dem Konzert nicht selten noch in geselliger Runde - natürlich mit Schnupftabak und einer gemütlichen Halbe Bier - anzutreffen ist. Erfrischend unangepasst purzeln die Pointen und Wortspiele aus seinem Mund, und der Zuhörer fühlt sich dabei wie im Himmel, genau so wie der Binser selbst, wenn er auf der Bühne steht.

http://helmut-a-binser.de/

Bruno Jonas

20. Okt

Bruno Jonas

"Nur mal angenommen"

Fr, 19.30 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,60 € / AK 30 € (nummeriert)

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Er gehört zu denen, die mit dem Alter zwar weiser, deshalb aber noch lange nicht milder geworden sind: Ein Bruno Jonas-Programm ist hochpolitisch und hochkomplex, hier ist mitdenken nicht nur gefragt, sondern Pflicht.

Das Leben ist eine Annahme. Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll wie bisher. Immer mehr Menschen haben es satt, von Politikern regiert zu werden, die zwar das Beste wollen, von dem sich aber immer mehr fragen: Muss das wirklich sein? Brauchen wir die europäischen Werte, gibt es sie überhaupt? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Krieg´ ich sie in der Türkei günstiger? Was kostet uns die Ukraine? Was dürfen wir von Russland annehmen? Existiert ein Annahmestopp für die Zukunft? Dürfen wir annehmen, dass der Islam zu Deutschland gehört oder müssen wir uns mit der Annahme vertraut machen, dass Deutschland zum Islam gehören wird? Viele nehmen an, dass Europa eine tolle Idee ist, der Euro noch lange halten wird, Griechenland irgendwann schuldenfrei sein wird und die CSU auf ewig in Bayern an der Macht bleibt. In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Die SPD nimmt an, dass sie eine Volkspartei bleiben wird, selbst wenn sie demnächst an der 5% Klausel scheitern sollte, die Grünen sind überzeugt, dass sie die moralische Instanz im Lande sind und ihre Energiewende das Weltklima retten wird, selbst wenn diese mit dem Verkauf von CO2-Rechten finanziert wird; Und über alle Parteigrenzen hinweg herrscht die Annahme, dass die AfD bald wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Aber jetzt NUR MAL ANGENOMMEN, wenn nicht?

http://www.bruno-jonas.de/

Andreas Giebel

28. Okt

Andreas Giebel

"Das Rauschen in den Bäumen"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 27,10 € / AK 29 € (nummeriert)

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Andreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns und andere, die versuchen, sich dieses Kunstwerk Leben zurecht zu schnitzen. Lassen Sie sich entführen auf eine höchst vergnügliche Reise in die Welt der Eigenheiten!

Was ist eigentlich los? Lotte hetzt durch den alltäglichen Kleinkram, versucht fieberhaft alles richtig zu machen. Horst geht in seiner Freizeit schnell auf den Berg, genießt die Aussicht, muss aber dann wieder los. Viona sucht die Tür nach draußen in der inneren Einkehr. Anton vertraut einem kleinen Bildschirm in der Hand sein ganzes Leben an. Der Plan glücklich zu sein, liegt jeden Tag neu auf dem Tisch. Sollen wir uns freuen, dass alles besser wird, oder in Schwermut versinken, weil das gar nicht stimmt? Jeder erklärt wie es geht, die Besserwisser nehmen zu, die Ratgeber und Heilsbringer lauern an jeder Ecke. Und dann erzähl Andreas Giebel von den Menschen, die scheitern, weil alles gelingt und von einem, der lächelnd auf einer Parkbank sitzt - wissend, nichts mehr zu versäumen, und nichts hört, als Das Rauschen in den Bäumen!  

http://www.andreas-giebel.de/

"Metzgerei Boggnsagg"

31. Okt

"Metzgerei Boggnsagg"

„Wou issn is Hirn – live“

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 31,40 € / AK 33 € / erm. 28,60 € (nummeriert)

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Kein Hörfunk-Comedyformat in Deutschland kann mit einer längeren Lebenszeit aufwarten - und so hat die Metzgerei Boggnsagg von Bernd Regenauer nicht nur in Bayern längst Kultstatus.

In den 90er-Jahren gab der damalige Antenne-Bayern-Programmchef Viktor Worms den Startschuss für die Metzgerei, die schon kurze Zeit später vom „Spiegel“ als das „Juwel der deutschen Hörfunk-Comedy“ bezeichnet wurde, mit über einer Million treuer Stammkunden. Bereits zwei Theaterproduktionen gab es, jetzt jedoch stehen erstmals die Original-Radiosprecher auf den Bühnenbrettern, mit einer außergewöhnlichen szenischen Lesung, bei der es ohne viel Schnickschnack fränkisch-direkt zur Sache geht. In einem rasanten Best-of-Mix (Regie: Christian Schidlowsky) aus über 1000 Folgen Metzgersleben stellen Frau Taubertal (Julia Kempken), Herr Nüsterlitz (Uwe G. Ebert), Azubine Schalodde (Antonia Streitenberger) und Schorsch Boggnsagg (Bernd Regenauer) die Hirnfrage zu allen wichtigen Lebensthemen. Gepflegter Unfug mit herrlichem fränkischen Hintersinn, an dem auch eingefleischte Vegetarier ihren tierischen Spaß haben.

"Die Premiere des neuen Programms bestätigte einmal mehr: Haltbarkeitsdatum noch nicht überschritten! Das Tempo ist hoch, die Pointen kommen auf den Punkt." (Nürnberger Nachrichten, 21.02.2017)

Barclay James Harvest feat. Les Holroyd

02. Nov

Barclay James Harvest feat. Les Holroyd

„Retrospective - 50th Anniversary Tour 2017“

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Stehplatz: VVK 41,90 € / AK 43 € Sitzplatz: VVK 52,90 € / AK 54 € (Vorverkauf startet demnächst)

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Vor 50 Jahren startete Barclay James Harvest um Gründer Les Holroyd in Oldham/Manchester ihre musikalische Reise. Auf ihrer 50th Anniversary Tour 2017 wird die legendäre Band dieses Jubiläum gebührend feiern.

Die wohl subtilsten Vertreter des Klassik-Rock-Genres fanden 1967 zusammen und begeistern seitdem mit schwermütigem Classic-Rock und esoterischen Sphärenklängen. Schnell kamen bei den Fans auch Vergleiche zu den Moody Blues oder Pink Floyd auf. Die Band wusste schon früh, wie man die Effekt-Apparatur des Mellotrons virtuos einsetzt. Von Anfang an experimentierte sie mit neuen Formen und Sounds jenseits der klassischen Rockbesetzung und benutzte Holz- und Blechbläser sowie Streicher. Diese reizvollen Soundmuster und orchestralen Klänge wurden zu ihrem Markenzeichen. Als  logische Folge daraus wurde auch das Debütalbum mit ihrem eigenen Orchester aufgenommen.
Und seit diesem Albumdebüt 1970 ist ihr Erfolg ungebrochen. Bandleader und Frontmann Les Holroyd ist heute noch wie damals für den unverwechselbaren Sound der Band verantwortlich und hat ihn  entscheidend geprägt. Über drei Jahrzehnte veröffentlichten Barclay James Harvest Alben, die es regelmäßig in die europäischen Top 10 schafften und ihnen Gold- und Platin-Auszeichnungen einbrachten. Durch ihre grandiosen Live-Auftritte und Les Holroyds Gespür für Hits wurde die Band zu Superstars. 
Gerne denken die Fans auch heute noch an die Glanzstunde der Band zurück: das legendäre Konzert auf den Treppen des Reichstages von Berlin, zu dem 1980 rund 275.000 Zuhörer auf beiden Seiten der Mauer strömten. Hits wie „Life Is For Living“, „Hymn“ und viele andere gehören längst zu den Klassikern der modernen Musikgeschichte.
Keine Frage – diese musikalische Reise ist noch längst nicht beendet. Neben Les Holroyd [lead voc, b, guit] stehen Mike Byron Hehir [lead guit], Colin Browne [key, guit, voc], Steve Butler [guit, b, voc, key] und Louie Palmer [dr] auf der Bühne.

präsentiert von ROCKS, GOODTIMES & MUSIX

http://www.barclayjamesharvest.co.uk/

Klaus Lage & Gute Gesellschaft

10. Nov

Klaus Lage & Gute Gesellschaft

"Blaue Stunde-Tour 2017

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / AK 33 € (nummeriert)

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Klaus Lage ist mit seinen Hits in die Geschichte der deutschen Rock- und Popmusik eingegangen und als hervorragender Sänger seit den 80er Jahren fester Bestandteil der deutschen Musikszene.

Seit über 30 Jahren veröffentlicht er seine Songs, bis jetzt auf mehr als 20 Alben. Zuletzt erschienen ist das Live-Solo-Alben „Zeitreisen“ (2013) sowie in 2015 die Compilation-CD „Neuauflage – Lieder, die man nicht vergisst“, mit neu aufgenommenen „Klaus Lage-All-time-Greats". Das neue Album „Blaue Stunde“ wird im Januar 2017 veröffentlicht. Statt sich mit Nostalgie-Shows oder Oldie-Paraden abzugeben und sich auf Erreichtem auszuruhen, sucht Klaus Lage immer wieder neue Herausforderungen. So auch bei der kommenden Tournee im Frühjahr 2017, bei der er die neue CD live vorstellen wird: Zusammen mit der neuen Formation „Gute Gesellschaft“, einem Trio mit durchweg hochkarätigen Musikern, wird er ein Programm auf die Bühne bringen, das es so von Klaus Lage noch nicht gab. Ein Programm, das Groove hat, Spaß macht und manche Überraschung bereithält. Dennoch werden die Konzertbesucher auf die vertrauten und geliebten Hits natürlich nicht verzichten müssen – im Gegenteil: Sie werden ihnen auf eine frische und stimmige Weise neu begegnen. Ein Konzert mit Klaus Lage in 2017 ist: 100% echte Live-Musik mit einer Stimme, die mehr denn je Gänsehaut und Begeisterung zu erzeugen vermag.

Line up:
Klaus Lage - voc, akk-git
Bo Heart - keys, voc
Jürgen Scholz - git, bass, voc
Stephan Emig - percussion

http://www.klauslage.de/

Wolfgang Ambros Duo

18. Nov

Wolfgang Ambros Duo

AMBROS pur! Vol. 5 – das Konzert 2017

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 35,20 € / AK 37 €

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Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, ist unbestritten. Ihn so zu erleben - musikalisch reduziert auf die akustische Gitarre dazu das Spiel von Günter Dzikowski an den Tasteninstrumenten und Roland Vogl am Bass, hat eine besondere Faszination.

Am 13.07.2015 wurde Wolfgang Ambros im Bundeskanzleramt in Wien von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem Großen Ehrenzeichen für seine großen Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Die Renaissance eines der wichtigsten Musikers und Sängers, des großen Johnny Cash, wurde durch die im Grunde nahe liegende Idee ausgelöst, ihn nur mit einer akustischen Gitarre hinzusetzen und ihn einfach spielen zu lassen. Ganz ohne „Unplugged“-Getue: Die Reduktion auf das Wesentliche, die Suche nach der Essenz ihrer Musik hat schon vielen Künstlern gut getan, sofern ihre Musik überhaupt eine Essenz, eine Seele hat.
Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, steht außer Zweifel. Eine kratzbürstige vielleicht, eine große ganz sicher. Die musikalischen Verdienste dieses Mannes sind Legion, kaum jemand hat über urwienerische und österreichische Befindlichkeiten solche Worte gesungen so wie er, so treffend, dass sie als Kommentare zu einer Welt, die in ihrem Kern doch immer gleich bleibt, Jahrzehnte überdauern. Kaum jemand hat die Kombination von Existentiellem (die Liebe, der Tod und der ganze Rest) und Leichtigkeit, vollmundigem Schmäh so hingebracht wie er, denken wir nur, als eines von zahllosen Beispielen, an „Es lebe der Zentralfriedhof“. Und niemand hat sich der Arbeit von so großen Künstlern wie Bob Dylan, Hans Moser, Tom Waits oder Neil Young so angenommen wie er, ohne dabei je Peinlichkeiten zu produzieren oder das schale Gefühl zu hinterlassen, sich auf die Schultern von Riesen zu stellen.
Es ist eine Schatztruhe, die sich knarrend öffnet und die nach und nach ihre Schätze preisgibt, wenn man diesen Wolfgang Ambros, nur mit seiner Stimme, einer Gitarre und den Musikern Günter Dzikowski und Roland Vogl an seiner Seite auf eine Bühne setzt. Dzikowski, langjähriger Musiker der No. 1 vom Wienerwald und Roland Vogl, seit Jahren mit Ambros auf Tour, kennen den umfassenden Ambros-Songkatalog (fast) genauso gut wie ihr Chef, und dennoch ist es auch für die drei Ausführenden eine anregende Entdeckungsreise viele dieser Lieder im intimen Rahmen neu und wieder zu entdecken. „Auch große Nummern wie der 'Zentralfriedhof' oder 'Heit drah I mi ham' werden dabei plötzlich wieder ganz unmittelbar greifbar“, erzählt Ambros.
Publikum und Kritik reagierten auf die bisherigen "Ambros pur!"-Abende entsprechend begeistert. Wann hat man sonst auch schon Gelegenheit so nahe dran zu sein an einem Riesen der heimischen Popmusik wie Wolfgang Ambros und seinen Liedern, viele von ihnen längst Volkslieder der anderen Art.

http://www.wolfgangambros.at

Bürger from the Hell

01. Dez

Bürger from the Hell

"I am a Rocker"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 16,10 € / AK 18 € / erm. 13 €

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Bürger from the hell präsentiert dem Publikum eine pompöse Rockshow, die Ohren und Zwerchfell gleichermaßen beansprucht!

Bürger from the hell wohnt in einer Eigentumswohnung im Freisinger Stadtteil Lerchenfeld, die er von seiner Großtante mütterlicherseits geerbt hat, und hält sich für den härtesten Rockgitarristen seiner Generation. Nach seinem klassischen Hackbrett-Studium am Richard-Strauß-Konservatorium wechselte er zur Rockgitarre, um mit dem weiblichen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Sorgfältig eignete er sich mit Hilfe von YouTube sämtliche Tricks, Attitüden und Posen der großen Rocklegenden an.

Dass Bürger from the hell sich mittlerweile ganz darauf konzentrieren kann, an seiner Karriere als Rockstar zu feilen, verdankt er einem seltsamen Zufall: Der Vorstadt-Rocker wird aufgrund eines Verwaltungsfehlers versehentlich von einer Stiftung für Hygieneartikel gesponsert. Neben dem Modellflugzeugbau und der Pflege seines Schrebergartens hat er also viel Zeit für die Vorbereitung seines großen Schritts ins Rampenlicht…

Begleiten Sie den kleinbürgerlichen Teufelskerl auf seinem Weg in den Rock-Olymp und seien Sie live dabei, wenn Bürger from the hell die Bühne mit Gitarre, Loopmaschine sowie Beatbox in einen tosenden Hexenkessel verwandelt – und dabei ganz nebenbei dank treffsicherem Wortwitz und meisterhafter Persiflage konsequent auf dem bislang unbeschrittenen Weg zwischen Kabarett und Rock-Konzert wandelt.

http://www.buerger-from-the-hell.de/

KlangWelten 2017

08. Dez

KlangWelten 2017

Weltmusik-Festival

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,20 € / AK 25 € (Vorverkauf startet demnächst)

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Das KlangWelten-Festival präsentiert jedes Jahr aufs Neue eine spannende Kombination traditioneller und neuer Musikstile der Welt. Moderiert wird die musikalische Expeditionsreise quer durch drei Kontinente und vier Kulturen von „Karawanenführer“ Rüdiger Oppermann.

Den Dialog der Kulturen führen in diesem Jahr: der Iraner Mehrzad Azamikia, der auf seinem ersten Deutschland-Besuch mit seinem Streichinstrument, der Kemenche, eine rasante Musik mit tiefem Verständnis der Alten Musik zum besten gibt; der Madegasse Monja, der sein Instrument, die Marovaani, mit einer erstaunlichen Leichtigkeit spielt und daneben mit seiner fantastischen Gesangstimme in erstaunliche Tiefen führt; die Agus Wayhu Rhythm Explosion aus Java, die mit ausgefeiltem Zusammenspiel und groovender Percussion überzeugen, der Meister der Indischen Trommeln Jatinder Thakur, von Anfang an bei KlangWelten dabei; und natürlich Rüdiger Oppermann selbst, der es versteht, uns die ausgefallensten Stile näher zu bringen. In über 2000 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe gesetzt für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment. In diesem Jahr gibt er sich auch Zeit für neue Solo-Sounds.

http://www.klangwelten.com/festival/

Stephan Zinner

16. Dez

Stephan Zinner

“Relativ simpel"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 €/ AK 21 €

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Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenns klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.

Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.
Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.
Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.

http://www.zinners-seite.de/