Big Daddy Wilson & Band

03. Apr

Big Daddy Wilson & Band

„Deep in my Soul“–The Blues Tour 2019 - 28. Rother Bluestage

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / AK 32 € / ZAC 23,60 € (bestuhlt)

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25 Jahre hat BIG DADDY WILSON die Welt bereist und seine Liebe zum Blues mit den Menschen überall in der Welt geteilt. Sein neues Programm „Deep in my Soul“ wird eine intime und intensive Show – Einblicke in die Seele garantiert.

Wenn dieser Mann seine Stimme erhebt, wird es augenblicklich mucksmäuschenstill: Wilson Blount ist vielfach mit Talent gesegnet, sein Markenzeichen sind seine starke Bühnenpräsenz und unglaubliche Ausstrahlung. Dabei kam Wilson zum Blues wie die Jungfrau zum Kinde: Durch die US Army landete er in Deutschland und traf hier auf den Blues. Sein Debüt bei RUF-Records 2009 verschaffte ihm den Durchbruch in der Szene. Bereits dreimal Mal war der auf der Bühne stets in feinen Zwirn gekleidete Künstler in unterschiedlichen Formationen bei den Bluestagen zu Gast. Jetzt steht er - mit großer Band – erstmalig auf der großen Bühne. In der Kulturfabrik begleiten ihn die Goosebump Brothers, mit denen er sein letztes Studioalbum „Neckbone Stew“ einspielte, für das er 2017 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik bekam. Das soeben bei Ruf Records veröffentlichte Live-Album „Songs from the Road“ präsentiert Songs, die für Big Daddy Wilson im Laufe seiner Karriere von Bedeutung waren, und beweist eindrucksvoll: Der Sänger aus North Carolina mit den Markenzeichen Hut und Sonnenbrille zählt in seinem Metier definitiv zu den Ausnahmetalenten.

„Deep in my Soul is a musical composition from the bottom of my heart!“, kündigt Big Daddy Wilson sein neues Programm an. Er singt von den tiefsten Gefühlen in seinem Herzen, über Leid und über Freude, über das Leben und die Liebe. Er legt alles offen, was tief in seiner Seele steckt. Man darf sich freuen auf einen unvergesslichen Abend voller energiegeladener und beseelter Bluesmusik. 

„Blues, Gospel, Roots, Soul, Funk und Reggae verbinden sich zu einer unwiderstehlichen akustischen Melange, von der man sich nach dem letzten Löffelchen augenblicklich einen Nachschlag wünscht. So hört sich das Gourmet-Menü eines Sternekochs an." (Preis der Deutschen Schallplatten-Kritik, Auszug aus dem Juryurteil) 

www.bigdaddywilson.com

Mike Zito & Jeremiah Johnson

04. Apr

Mike Zito & Jeremiah Johnson

„First Class Life“/"Straightjacket" - 28. Rother Bluestage

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / ZAC 24 € / AK 32 €

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Wandelbarer Bluesman trifft auf jungen Southern Rocker. Kein Geringerer als Walter Trout empfahl RUF RECORDS einst die Zusammenarbeit mit Mike Zito. Einen Blues-Caravan später kommt der Royal Southern Brotherhood-Mitgründer endlich in die Kulturfabrik. Dabei hat er neben seiner Band den vielversprechenden Junggitarristen Jeremiah Johnson.

Während seiner sich über zwei Jahrzehnte erstreckenden Karriere hat Mike Zito längst bewiesen, dass er abrocken kann. Doch seine Faszination für den Blues holt ihn immer wieder ein. Mit seinem 2018er Werk „First Class Life“ vertieft er seine lebenslange Liebesaffäre mit dem einzigen Genre, das seinen wahren Geschichten über Leid und Erlösung den passenden Rahmen bietet: dem Blues. Der Titel „First Class Life“ passt zu einem Künstler, der sich mit harten Zeiten auskennt und der zu Beginn seiner Musikerlaufbahn durch Suchtprobleme vom Kurs abgekommen war. 

Seit seinem Debüt „Blue Room“ vom 1997 konnte der Mittvierziger schon einige musikalische Gipfel erklimmen. Seine Mitgliedschaft bei Royal Southern Brotherhood, die er 2010 zusammen mit Cyril Neville gründete und 2014 verließ, um sich wieder auf seine Solo-Karriere zu konzentrieren, zählt sicher zu den absoluten Karrierehöhepunkten. Mit den exzellenten Soloalben der letzten Jahre – darunter „Gone To Texas“ (2013), „Keep Coming Back“ (2015) und „Make Blues Not War (2016)“ – konnte er immer größere Erfolge erzielen. Doch noch nie hat sich Zito scharfsinniger gezeigt als in den aufrichtigen und sozialkritischen Songs auf seinem mittlerweile 14. Album, das prompt auf Platz 1 der US Billboard Blues Charts einstieg. Doch „First Class Life“ handelt nicht nur von Rückschlägen und Triumphen, es zeigt auch nach vorne. Zito dazu: „Die Welt soll wissen, dass ich diese Musik überzeugend und stilvoll spielen kann.“ Doch Mike ist an diesem Abend nicht allein…

Special Guest Jeremiah Johnson hat sich seinen guten Ruf hart erarbeitet. Während seiner bereits zwei Jahrzehnte andauernden Karriere gab es auch immer wieder Kämpfe und Narben, die ihn als Künstler geprägt haben. Geboren und aufgewachsen in der Hochburg des Blues St. Louis, kam er schon sehr früh mit dem Blues in Berührung. Jahrelang schlug er sich ohne feste Engagements durchs Leben und landete schließlich in Houston/ Texas, wo er dreimal hintereinander die Blues Challenge gewann. 2009 zog es ihn wieder nach Hause. Auf seinem Album „Blues Heart Attack“ vermischte er seine Eindrücke aus Texas mit seinen St. Louis-Wurzeln, erreichte damit in den „Blues & Roots“-Charts die Top 5 und wurde landesweit bekannt. Sein 2018 bei Ruf veröffentlichtes Meisterwerk „Straitjacket“ kommentiert nun Amerikas modernen Melting Pot von Menschen, Kulturen und Musikgenres auf einzigartige Weise.

Mike Zito und Jeremiah Johnson im Doppelpack - eine Blues–Rock–Power Kombi mit zwei Künstler auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere, die einen umwerfenden Abend verspricht!

www.mikezito.com

www.jeremiahjohnsonband.com

Jane Lee Hooker/Vanja Sky

05. Apr

Jane Lee Hooker/Vanja Sky

Wild Women on Stage - 28. Rother Bluestage

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / ZAC 25,90 € / AK 34 €

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Sie ist die heißeste Punk-Blues-Formation, die New York City je hervorgebracht hat - wer noch nie etwas von Jane Lee Hooker gehört hat, der sollte die Ausnahmetruppe dringend zur Kenntnis nehmen. Dafür sorgen wir und präsentieren die Frauenband gemeinsam mit der jungen Power-Blues-Gitarristin Vanja Sky aus Kroatien.

Man kann es sich langsam denken: Bei Jane Lee Hooker handelt es sich nicht um Verwandte des großen John Lee Hooker. Doch der Lebenslauf der fünf Musikerinnen beeindruckt zu genüge und spricht für ihre Erfahrung in Kultbands wie Nashville Pussy und Bad Wizard. Als sich Dana „Danger“ Athens (Gesang), Hail Mary Z (Bass), Melissa „Cool Whip“ Houston (Schlagzeug), Tracy „High Top“ (Gitarre) und Tina „T-Bone“ Gorin (Gitarre) 2012 zusammen schlossen, wurden die Ziele noch höher gesteckt. Ihr ebenso intelligentes wie modernes, dabei aber nicht die klassischen Wurzeln verleugnendes Debütalbum „No B!“ ermöglichte der Band, endgültig aus der New Yorker-Clubszene auszubrechen. Ihre explosiven Coverversionen älterer Bluesstücke wurden in führenden Fachblättern gefeiert und ebneten den Weg zu wichtigen internationalen Auftritten, darunter 2017 auch beim Rockpalast. Mit dem Nachfolger „Spiritus“ legte die Band den Schwerpunkt auf eigenes Material. Wie schon bei ihrer Debütscheibe gingen die fünf Musikerinnen mit Produzent Matt Chiaravalle ins Studio und drückten bei Ankunft ohne Umschweife auf den Startknopf. „Das Album sollte so rau und energiegeladen klingen wie unsere Konzerte“, betonen die New Yorker. In einer Welt, die mit konstruierten Bands und zuckersüßer Popmusik übersättigt ist, bildet Jane Lee Hooker eine erfrischende handfeste Alternative. Mit „Spiritus“ leiten sie die Rock n Roll-Revolution ein...

Beim Blues ist es oft ein bisschen wie im Buddhismus: Alles hängt mit allem zusammen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der erste Act den Abends, Vanja Sky aus Kroatien, mit anderen Künstlern verwoben ist – zum Beispiel als Teil des Bluescaravans, dem 2018 auch Mike Zito angehörte. Und auch die Geschichte ihrer musikalischen Erweckung als Teenagerin hat geradezu etwas Spirituelles: Die gelernte Konditorin begegnete in einer Bar einem regional bekannten Bluesgitarristen und war von seinem Spiel so verzaubert, dass sie ihn dazu bewegte, ihr Gitarrenlehrer zu werden. Innerhalb weniger Jahre wuchs Vanja Sky zu einer der bedeutendsten jungen Bluesrock-Musikerinnen Europas heran und schlägt nun die Brücke von der alten Garde der Bluestraditionalisten hin zu einem jungen Publikum. Ihr Debütalbum bei Ruf Records, „Bad Penny“ beeindruckt mit Eigenkompositionen, die auf Augenhöhe mit den Hits der aktuellen Genregrößen stehen.

Vanja Sky und Jane Lee Hooker auf einer Bühne - da wackeln die Wände!

www.janeleehooker.com

www.vanjasky.rocks

Jake La Botz feat. Smokestack Lightnin‘

06. Apr

Jake La Botz feat. Smokestack Lightnin‘

Vintage American Roots Night - 28. Rother Bluestage

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / AK 32 € / ZAC 24 €

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Hierzulande kennt man sein Gesicht eher aus dem Kino, doch in den USA ist Schauspieler Jake La Botz auch als Musiker längst kein Geheimtipp mehr, sein letztes Album wurde dort zum „Best Alternative Blues Album“ gekürt. Zu uns kommt er exklusiv eingeflogen von und mit den Franken von Smokestack Lighntin‘. Nashville meets Nuremberg.

Er sieht aus wie mit der Zeitmaschine angereist und produzierte mit "Sunnyside" eines der besten Americana-Alben der letzten Zeit: Jake la Botz verbindet authentischen Blues, Rock, Country und Gospel mühelos und schreibt Songs, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Seine Fünf-Minuten-Geschichten atmen den Geist von Tom Waits, Charles Bukowski, Mark Twain, Sid Vicious, David “Honeyboy” Edwards, Jim Jarmusch und Jack Kerouac. Kein Wunder, bietet doch Jakes eigene Geschichte genug Stoff für mehr als einen Roman: Ein jugendlicher Delinquent entdeckt Punk-Musik, es folgen High-School-Abbruch und Gelegenheitsjobs; ein Wanderarbeiter, den altersweise Bluesmen in Chicago unter ihre Fittiche nehmen; ein Lesesüchtiger, der sich in einer öffentlichen Bibliothek weiterbildet und in Südkalifornien in den Bann von Musik, Tätowierungen, Sonnenschein, billigen Motels und Drogenabhängigkeit gerät. Filmschauspieler. Gospel-Musiker in einer Kirche rein Farbiger. Buddhist. Meditationslehrer. Dann findet er durch unzählige Gigs immer mehr Verehrer und darauf eine ganz neue Generation amerikanischer Musiker in seinem neuen Wohnsitz in Nashville. Mit der Veröffentlichung seiner ersten Alben entdeckt er seine Leidenschaft für das Schauspielen an der Seite von  Scarlett Johannson, Steve Buscemi, Matt Dillon oder „John Rambo” Silvester Stallone. Musikalisch kreiert er einen Stil, der originell und doch sofort vertraut ist. Seelenvoll, persönlich, schmerzlich lustig und traurig. Ein Sound, getragen von der Dynamik und Seele dieses Ausnahmemusikers.

Smokestack Lightnin´ bespielen seit vielen Jahren mit unaufhörlicher Kraft und Leidenschaft die Bühnen dieser Welt, um den Menschen das angestaubte Genre „Country“ wieder mit Sexappeal und Coolness näher zu bringen - und das macht die vier Musiker aus Nürnberg und Schwabach zu perfekten Bühnen-Buddies für Jake La Botz. Genau wie bei ihm ist der Begriff „Americana“ zutreffender, denn die Band vereint Einflüsse aus Rhythm´n´Blues, 60's Soul, Country und natürlich Rock'n'Roll. Ihren Namen holten sich Sänger und Bassist Bernie Batke, die Gitarristen Axel Brückner und Floh Kenner und Schlagzeuger Mike Kargel vom Titel eines Howlin' Wolf-Songs. Durch enge Freundschaften in die Musikhauptstadt Nashville haben die vier Musiker aus Franken die Möglichkeit genutzt, den Spirit, der dort herrscht, tief einzuatmen. Das Ergebnis dieser musikalischen Inhalation erfährt man abseits der glitzernden Mainstreametablissements in staubigen und von Schweiß getränkten Live Clubs im In- und Ausland. Live-Konzerte von Smokestack Lightnin’ sind eine Hommage an die Blütezeit der amerikanischen Musikgeschichte der 50er bis 70er Jahre. Sie zelebrieren Rootsmusik und kreieren Alternative Country wie kaum eine weitere deutsche Band. Irgendwann kamen ihre Shows auch Bela B. zu Ohren, und so geschah es, dass der „Die Ärzte“- Trommler ein Konzert in Hamburg besuchte. Daraus entstand eine musikalische und persönliche Freundschaft. Bela nahm die vier Smokestack’s mit ins Vorprogramm seiner Solotour, über 100 gemeinsame Konzerte und zwei Studioalben folgten.
Durch die Fähigkeit der Musiker, ihrem Sound die nötige Prise Soul, Blues und modernen Twang einzuhauchen, ergab sich auch eine Live Kooperation als Europas Backing Band für Jake La Botz. Die Bluestage-Doppelrolle als Anheizer und Begleiter für den Independent Musik Award Winner übernehmen Smokestack Lightnin‘ mit größter Freude, O-Ton Bernie Batke: „Ich kenne keinen beeindruckenderen Bluesman als Jake La Botz. Den muss man hier bekannt machen!“
Dieses Aufeinandertreffen von Nashville und Nürnberg dürfen sich nicht nur Americana-Liebhaber nicht entgehen lassen.

„In Zeiten von Rassismus, Irrsinn und Größenwahn bekommt so ein Stückchen Americana-Music eine ganz besondere Relevanz. Mit Musik lässt sich einfach viel erzählen und vermitteln: Respekt, Geschichte und Verwandtschaft. So ist es vielleicht kein Zufall, dass Jake La Botz gerade sein bestes Album gemacht hat.“ (Badische Zeitung, 17.11.2017)

www.jakelabotz.com

www.smokestacklightnin.de

MF Robots

07. Apr

MF Robots

„Music For Robots“ - Abschlusskonzert 28. Rother Bluestage

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 31,90 € / AK 33 € / ZAC 25,70 €

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Er gründete „The Brand New Heavies“ und verkaufte in seiner 25-jährigen Karriere bislang über 3 Mio. Alben - jetzt hat Ian Kincaid ein neues Projekt, das bereits mit Lenny Kravits auf Europa-Tournee war: Die MF Robots haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Dancefloors der Welt zu erobern.

Die Zeiten, in denen Acid Jazz à la Jamiroquai die Charts bevölkerte, sind zwar eine Weile her, aber definitiv nicht vergessen. Zu den erfolgreichsten Vertretern gehörten auch The Brand New Heavies um Gründungsmitglied, Drummer und Keyboarder Jan Kincaid. 2015 verließ dieser die Gruppe, um zusammen mit Sängerin Dawn Joseph die MF Robots („Music for Robots“) zu gründen. Mit ihrem zeitgenössischen Stil-Mix kreieren die beiden einen Sound, der Liebhaber von Funk, Soul, Disco und R’n’B gleichermaßen begeistert. Ganz in der Tradition des Acid Jazz dominieren hier Blechbläser genauso wie Turntables, Breakbeats treffen auf Funk-Licks und soulige Vocals. Bestes Beispiel ist der Killertrack „The Night Is Calling“: Hier greifen „Wanna Be Startin' Somethin'“-artige Bläserarrangements, Anmache & Stimmung perfekt ineinander. Da ist es kein Wunder, dass das Duo Infernale in der kurzen Zeit seines Bestehens schon auf den Hauptbühnen einiger der größten Jazz Festivals in Europa spielte und zuletzt Lenny Kravitz und Nile Rogers supportete. Somit ist ein fulminanter Festival-Abschluss fast garantiert.