Kinga Glyk - 29. Rother Bluestage

21. Mär

Kinga Glyk - 29. Rother Bluestage

"Feelings"

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

Einen kometenhaften Karrierestart legte die junge Bassistin Kinga G?yk aus Polen hin. Ihre große Musikalität und ihr Können brachten ihr Lobeshymnen vom ZDF heute journal bis zum Deutschlandfunk und Begeisterungsstürme auf allen bekannten großen Festivals ein. Die 22-Jährige lässt mit Spaß am Spiel und fantastischem Bass-Slapping die Funken sprühen.

„Der Bass ist eine Frau“, schreibt die FAZ. „Fräulein-Wunder […] jazzig-bluesige Stücke mit einem Schuss Funk“, umschreibt der Focus. „Frauen am Bass sind im Jazz noch die Ausnahme – aber nicht mehr lange“, meint Der Spiegel. Immer geht es dabei um Kinga G?yk (Jahrgang 1997), die junge E-Bassistin aus Polen, die vor fast vier Jahren ihre Version von Claptons „Tears in Heaven“ auf YouTube stellte und damit millionenfach geklickt wurde. Dass sie auch außerhalb des Netzes überzeugt, war spätestens klar, als sie auf wichtige Festivals eingeladen und vom Major-Label Warner unter Vertrag genommen wurde. Das ZDF heute journal wurde auf die 1997 geborene Musikerin aufmerksam („große Hoffnung des europäischen Jazz“), ihr Album „Dream“ wurde rauf und runter besprochen – „die rhythmisch raffinierte Dame bedient schnellfingrig äußerst polyphon und kontrapunktierend eine viersaitige Bassgitarre“ (Jazz Podium). Dabei war es bereits das dritte. G?yk stammt aus einer Musikerfamilie. Mit ihrem Vater, Vibraphonist Irek G?yk und ihrem Bruder am Schlagzeug war sie als G?yk P.I.K. Trio unterwegs. Mit 18 veröffentlichte sie ihre erste Platte. Sie wurde nicht von einem Großmeister als hübsche Side-Woman auf Tour geschleppt, sondern hat ihre Karriere völlig allein in Fahrt gebracht. Und es sieht so aus, als ob der Erfolg weitergeht. Ende 2019 kam ihr viertes Album „Feelings“ auf den Markt, das wieder bei Warner einspielte. Sie bündelt Soul, Funk, Electro, Jazz und mit ihrem Bass-Slapping übertrifft sie alles, was man bisher von ihr kannte.

http://kingaglyk.pl/