Hot Boogie Chillun - 29. Rother Bluestage

19. Mär

Hot Boogie Chillun - 29. Rother Bluestage

mit Sascha Vollmer von The BossHoss

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Wie viele gute Gründe braucht man eigentlich, um es so richtig krachen zu lassen? Hot Boogie Chillun, geliebtes Sideproject von The BossHoss-Frontman Sascha Vollmer, liefert dafür mehr als genug und verspricht zur Bluestage-Eröffnung authentische, handgemachte Rock`n`Roll-Power - vom Blues beseelt.

John Lee Hookers Blues-Hymne „Boogie Chillun“ stand Pate für den Bandnamen von Sascha Vollmers erster, bereits 1992 gegründeter Combo, deren Songs aus schnellem Blues, schneidigem Gitarrensound und Einflüssen aus der frühen Punk-Ära bestehen. Den Blues hat Vollmer als Fan von John Lee Hooker im Blut, soviel steht fest. Das hat der Musiker und Produzent als musikalisches Mastermind von The BossHoss in seiner bisherigen Karriere eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Weil sich The BossHoss seit ihrer Gründung vor knapp 13 Jahren als eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Formationen in den Olymp der Rockmusik gespielt hat, lag Saschas andere Band Hot Boogie Chillun viele Jahre lang auf Eis – aber blieb die ganze Zeit eine Herzenssache.
Kurzer Rückblick: 1998 zogen Sascha Vollmer [voc, guit] und Roberto Bangrazi [dr] nach Berlin, holten sich Michael Frick [b] dazu und bauten sich mit ihrem roughen Uptempo-Mix aus Blues, Rockabilly, Sixties-Rock und einem Schuss Underground-Trash eine riesige Fanbase weit über Europa hinaus auf. In der Folgezeit erspielten sich Hot Boogie Chillun mit Singles wie „I Wanna“, „Send Me Your Love“ oder das zur Rockabilly-Version umgebaute Highspeed-Cover des Fleetwood-Mac-Klassikers „Oh Well“ einen globalen Underground-Kultstatus. Der 2005 veröffentlichte Longplayer „15 Reasons To Rock`n`Roll“ schlug seinerzeit in der Szene ein wie eine Bombe und bescherte dem Trio euphorisch abgefeierte Touren durch Europa und die USA mit ausverkauften Shows in London, Mailand, Barcelona, New York, Los Angeles, Oslo, Helsinki, Paris und vielen anderen Städten. Wegen des gleichzeitig einsetzenden, unerwarteten Erfolgs mit The BossHoss entschied sich das Trio schweren Herzens, Hot Boogie Chillun aus Zeitgründen vorerst auf Eis zu legen. „Wir sprechen schon seit Ewigkeiten davon, die Band für eine Weile zu reaktivieren und das Album als überarbeitete Neuauflage zu veröffentlichen. Bisher kam uns immer etwas dazwischen, aber jetzt ist die Zeit endlich reif!“ so Sascha Vollmer kurz vor dem Erscheinen der 2018 liebevoll entstaubten, remixten, remasterten und um drei exklusive Bonustracks erweiterte Re-Release-Fassung.
„Die Songs sind einfach viel zu schade, um sie in der Schublade verschimmeln zu lassen und den Fans vorzuenthalten, die damals keine Gelegenheit hatten, Hot Boogie Chillun kennenzulernen. Ich war schon als Kind riesiger Elvis-Fan und habe mich dann langsam auch für die Künstler aus seinem Dunstkreis, wie den Bands auf dem legendären Sun Records-Label in Memphis, die stark vom Blues inspiriert waren interessiert, deren Musik heute als eine Art Blaupause für den Rock gilt. Ich habe das alles in mich aufgesaugt und später in der Musik von Hot Boogie Chillun verarbeitet. Ich freue mich, diese Faszination heute weitergeben zu können. Wir haben die Original-Tracks ein wenig überarbeitet, ohne ihnen ihren spröden Charakter zu rauben. Und auch die drei neuen Songs fügen sich nahtlos in den Sound ein.“
Es freut uns sehr, dass sich nun auch Sascha Vollmer mit seiner Band Hot Boogie Chillun in den Kanon der großartigen Bluestage-Headliner einreiht.

Marla Glen - 29. Rother Bluestage

20. Mär

Marla Glen - 29. Rother Bluestage

"Unexpected"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Eine Stimme aus trockenstem Sand und rauestem Eisen, ein Mensch voller Besonderheit und eine Karriere, die alles andere als beliebig ist. Marla Glen, auch gerne Sir Glen genannt, hat sich von allen Stereotypen befreit und feiert mit uns das Eröffnungswochenende der 29. Rother Bluestage voller Esprit, Hingabe und Charme.

Mit "Unexpected" liegt seit Anfang 2020 das siebte Studioalbum vor, das von allen hochgelobt wird. Es ist abwechslungsreich und unvorhersehbar wie nie – das, was wir hier unbedarft Soul nennen können, scheint aus allen Teilen der Welt zu kommen. Und aus allen Teilen des Körpers. Kompromisslos, virtuos und spielfreudig mit aufregenden Arrangements unterstützt, haut einem Marla Glen hier mit Leichtigkeit Perle nach Perle um die Ohren. Vom Sixties-Soul-Pop von "No Reasons", in dem Marla sich intensiv von einer der schwersten Zeiten im bisherigen Leben verabschiedet, über die präzise gluckernden Afrobeats von "Who’s the Blame", einer viersprachigen Abrechnung mit afrikanischen Bürgerkriegs-Tendenzen, zu unbeschwerten Funkgrooves wie "Prove All Your Lovin’" ist "Unexpected" eine spannende Reise, so weit von Schema F entfernt wie Sydney von Oslo, und das auf den Punkt und mit größter Liebe zum Detail produziert.

https://www.marlaglen.net/

Wolfgang Kalb - 29. Rother Bluestage

20. Mär

Wolfgang Kalb - 29. Rother Bluestage

Fingerpickin’ & Bottleneck Blues Guitar

Sa, 20.30 Uhr, Zur Linde
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Dieser Mann benötigt keine Begleitband, um sein Publikum zu fesseln: Nur auf sich selbst konzentriert, spielt Wolfgang Kalb den Blues in seiner reinsten Form.

Seit mehr als 45 Jahren spielt und singt Wolfgang Kalb akustischen Blues und beherrscht die vielseitigen Genres des Country Blues ab den 1920er Jahren mit all seinen verwandten Stilen wie Gospel, Ragtime, Folk etc. Im Fingerpicking-Stil oder mit der Bottleneck-Spielweise auf der Resonator-Gitarre interpretiert er die Lieder der alten Meister (Fred McDowell, Robert Johnson, Mississippi John Hurt, Blind Willie Johnson, John Lee Hooker u.a.) auf ganz eigene, unverwechselbare Weise, verändert Musik und Texte und passt sie an seine persönliche Situation an. Dabei führt er sein Publikum mit viel Humor und Wissen in die jeweiligen Stücke ein. Wer traditionellen Blues in seiner Urform erleben möchte, sollte dieses Konzert nicht versäumen.

http://www.wolfgangkalb.de/

Kinga Glyk - 29. Rother Bluestage

21. Mär

Kinga Glyk - 29. Rother Bluestage

"Feelings"

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Einen kometenhaften Karrierestart legte die junge Bassistin Kinga G?yk aus Polen hin. Ihre große Musikalität und ihr Können brachten ihr Lobeshymnen vom ZDF heute journal bis zum Deutschlandfunk und Begeisterungsstürme auf allen bekannten großen Festivals ein. Die 22-Jährige lässt mit Spaß am Spiel und fantastischem Bass-Slapping die Funken sprühen.

„Der Bass ist eine Frau“, schreibt die FAZ. „Fräulein-Wunder […] jazzig-bluesige Stücke mit einem Schuss Funk“, umschreibt der Focus. „Frauen am Bass sind im Jazz noch die Ausnahme – aber nicht mehr lange“, meint Der Spiegel. Immer geht es dabei um Kinga G?yk (Jahrgang 1997), die junge E-Bassistin aus Polen, die vor fast vier Jahren ihre Version von Claptons „Tears in Heaven“ auf YouTube stellte und damit millionenfach geklickt wurde. Dass sie auch außerhalb des Netzes überzeugt, war spätestens klar, als sie auf wichtige Festivals eingeladen und vom Major-Label Warner unter Vertrag genommen wurde. Das ZDF heute journal wurde auf die 1997 geborene Musikerin aufmerksam („große Hoffnung des europäischen Jazz“), ihr Album „Dream“ wurde rauf und runter besprochen – „die rhythmisch raffinierte Dame bedient schnellfingrig äußerst polyphon und kontrapunktierend eine viersaitige Bassgitarre“ (Jazz Podium). Dabei war es bereits das dritte. G?yk stammt aus einer Musikerfamilie. Mit ihrem Vater, Vibraphonist Irek G?yk und ihrem Bruder am Schlagzeug war sie als G?yk P.I.K. Trio unterwegs. Mit 18 veröffentlichte sie ihre erste Platte. Sie wurde nicht von einem Großmeister als hübsche Side-Woman auf Tour geschleppt, sondern hat ihre Karriere völlig allein in Fahrt gebracht. Und es sieht so aus, als ob der Erfolg weitergeht. Ende 2019 kam ihr viertes Album „Feelings“ auf den Markt, das wieder bei Warner einspielte. Sie bündelt Soul, Funk, Electro, Jazz und mit ihrem Bass-Slapping übertrifft sie alles, was man bisher von ihr kannte.

http://kingaglyk.pl/

Chris Kramer & Beatbox`n`Blues - 29. Rother Bluestage

23. Mär

Chris Kramer & Beatbox`n`Blues - 29. Rother Bluestage

Blues@School in Concert

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
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Nachwuchsförderung par excellence: Chris Kramer & Band bringen den Blues in die Schule. Was morgens beim Beatbox- und Bluesharp-Kurs gelernt wurde, präsentieren abends die Schülerinnen und Schüler der Unterstufenklassen des Rother Gymnasiums als Konzerthöhepunkt auf der Kulturfabrikbühne.

Ein außergewöhnliches Konzert von einer außergewöhnlichen Band. Mit den zwei jungen Wilden Kevin O Neal, dreifacherdeutschen Beatboxmeister und Gitarrenvirtuose Sean Athens hat der Bluesbarde und Mundharmonika-Koryphäe Chris Kramer einen innovativen Mix aus traditionellem Blues und modernen Beatboxsounds geschmiedet. Dazu hat sich das Trio auch noch der Förderung des Nachwuchses verschrieben. Vormittags sind die drei Musiker am Rother Gymnasium und geben ihr Können an die Schülerinnen und Schülern der Unterstufe weiter.  Und was morgens beim Beatbox- und Blues-Harp-Kurs gelernt wurde, präsentiert das Trio abends gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern auf der großen Bühne in der Kulturfabrik. Kevin O Neal kommt aus dem Hip-Hop, Gitarrenvirtuose Sean Athens aus dem Rock und Mundharmonika-Gott Chris Kramer aus dem Blues. Jeder bringt sich und seine musikalischen Vorlieben in die Band ein, und aus dieser Reibungshitze entsteht der Sound des energiegeladenen Trios, der generationsübergreifend für Begeisterung sorgt.

Chris Kramer ist nicht nur ein begnadeter Geschichtenerzähler, Sänger und gewiefter Songschreiber, sondern vor allem wegen seines großartigen Mundharmonikaspiel bekannt – wofür der sympathischer Ruhrpottler auch bei hochrangigen Kollegen beliebt ist. Chuck Leavell (Pianist der Rolling Stones) sagt über Chris: „Oh man, what an amazing harpplayer“, Cream-Bassist Jack Bruce nennt den deutschen Kollegen einen „Master of the Blues-Harp” und Peter Maffay hat ihn gleich mehrmals auf Tour und ins Tonstudio mitgenommen. Besonders am Herzen liegt dem Vollblutmusiker, die Faszination handgemachter Live-Musik gepaart mit Spielfreude auch schon Kindern und Jugendlichen näher zu bringen. Wir sind begeistert. Unterstützen Sie dieses großartige Projekt mit Ihrem Kommen!

Mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein Gymnasium Roth und der Fa. Hohner.

http://chris-kramer.de/

San2 & His Soul Patrol - 29. Rother Bluestage

24. Mär

San2 & His Soul Patrol - 29. Rother Bluestage

"The Rescue"

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
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Er hat die perfekte Soustimme, die richtige Entertainer-Mentalität und gehört zu den besten Bluesharpspielern Europas: Daniel Gall alias San2. Zusammen mit seiner Band Soul Patrol ist er eine Klasse für sich.

San2 schreibt Songs, die er selbst gerne auf einer Party hören möchte. Vollkommen frei, ungezwungen und mühelos verbindet er Altes mit Neuem. Alles Retro-Anmutende wird gleich wieder ins Hier und Jetzt befördert. Und nur einen Augenblick später findet man sich schon in einem anderen Soundjahrzehnt wieder. Der charismatische Münchner gehört darüber hinaus zu den besten Bluesharp-Spielern Europas, und wenn er die Bühne betritt, dann immer auch als Entertainer. Neben zahlreichen Radio- und Fernsehauftritten wurden San2 & His Soul Patrol als Vorband von Weltstar Jamie Cullum einem größeren Publikum bekannt. „The Rescue“ wurde von Geoff Gascoyne produziert, der bereits für Alben von Gregory Porter oder auch Jamie Cullum verantwortlich zeichnete. Klassische Bläsersätze werden mit einem stilechten Juno-60-Synthesizer ersetzt, Bluesharp und Gitarre spielen energiegeladene Unisono Riffs auf abgefahrene Boogie Rhythmen, dazwischen gibt es hingebungsvolle Balladen.
Die Soul Patrol sind Sebastian Schwarzenberger [guit], Matthias Bublath [p, org, synth], Sebastian Giek [b] und Peter Oscar Kraus [dr].

http://san2.de/

Van Wolfen - 29. Rother Bluestage

24. Mär

Van Wolfen - 29. Rother Bluestage

“CigarBox-Experiment”

Mi, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Er spielt eine entstaubte Neu-Interpretation des Blues, die 20- bis 30-Jährige ebenso anspricht wie die Rolling-Stones-Generation: Micky Wolf alias Van Wolfen.

Das Blues-Klischee erfüllt er mit links. Micky Wolf alias Van Wolfen, bei den Ärzten über Rammstein bis Samy Deluxe begehrter Studiogitarrist,  kann aber auch Karrieren als Krankenpfleger, Regalauffüller, Güterwagonreiniger in Berlin-West, Ringsprecher beim Boxen, Juror beim „Deutschen Rock Pop Preis“ und dem „John Lennon Award“ vorweisen. Seine wichtigste Entscheidung fasste Wolf Anfang der 1980er mit seinem Umzug von Berlin nach Hamburg, wo zu der Zeit noch Ableger der größten Plattenfirmen saßen. Verantwortlich dafür war auch Panik-Orchester-Gründungsmitglied Gottfried Böttger, der den Gitarristen während eines Berlin-Besuchs live im Radio gehört hatte und am nächsten Tag bei ihm ins Telefon knurrte: „Micky, wir brauchen Dich in Hamburg“. Schnell hatte Wolf in der Live- und Studioszene der Hafenstadt Fuß gefasst und spielte zeitweise in vier Bands gleichzeitig (Rudolf Rock & Schocker, Duisenberg mit Joachim Witt, Teufelsgeiger Lonzo, Achim Reichel Band) und wirke bei über 500 Produktionen mit (Brixtonboogie, Die Ärzte, Samy Deluxe, Rammstein, The Boss Hoss, Vdelli, Tamara Danz/Silly, Molly Hatchet etc.) Heute spielt er mit seiner Band Van Wolfen eine entstaubte Neu-Interpretation des Blues, die 20- bis 30-Jährigen ebenso gefällt wie der Generation Rolling Stones, Frauen wie Männern, in Stadt und Land. Wolfs enorme gitarristische Kompetenz in allen Spieltechniken – vom Countryblues der 1940er, über den elektrischen Chicago-Blues, Swamp-Style-Slides bis hin zu Texas Blues und zeitgenössischem Blues verbindet sich mit Hip-Hop-Beats, Loops und Noise zu einem eigenständigen, unverwechselbaren Sound. Dabei spielt auch seine Liebe zur Cigarbox-Guitar eine große Rolle. Mit groovigen Beats verbindet sich Ursprüngliches mit der Gegenwart und bisher ungehörte Welten eröffnen sich.

„Micky, you‘re born in the wrong country!“ (Billy Gibbons, ZZ TOP)

http://www.vanwolfen.de/

Aynsley Lister - 29. Rother Bluestage

25. Mär

Aynsley Lister - 29. Rother Bluestage

Tour 2021

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet im September

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Er ist mit seinem nunmehr vierten Rother Auftritt absoluter Bluestage-Profi: Aynsley Lister begeistert uns seit über 20 Jahren als Gitarrist, Sänger und Songwriter.

Aynsley Lister muss man nach sieben Studioalben, drei Live-Alben und regelmäßigen, ausverkauften Tourneen nicht mehr groß vorstellen. Der britische Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich in der Bluesrock-Szene in den letzten zwei Jahrzehnten einen exzellenten Ruf erspielt. Dem Bluestage-Publikum ist er nach seinem Debüt 1999 und den beiden weiteren großartigen Festival-Gastspielen über die Jahre mehr als vertraut.

Lister hat bis heute ein gewaltiges künstlerisches Potential und weiß auch, wie er es über die Rampe bekommt. „Ich bin gerade in einer sehr kreativen Phase, also werden wir in den kommenden Shows bestimmt Teile des neuen Materials vorstellen“, so der 43-jährige Gitarrist. Bereits vor über 20 Jahren fegte der 1976 in Leicester geborene Lister durch die britische Szene, tourte mit Walter Trout, John Mayall, Robert Cray und Lynyrd Skynyrd, brachte regelmäßig Platten heraus und kann über 100.000 verkaufter Alben vorweisen. Zu seiner mittlerweile mehr als ansehnlichen Sammlung von Auszeichnungen gehört auch der British Blues Awards 2014 für den Titeltrack von „Home“ als „Song Of The Year“, er selbst wurde „Songwriter of the Year“ und 2015 setzte er sich als „Guitarist of the Year“ gegen die Konkurrenz durch. Sein letztes Studioalbum „Eyes Wide Open“ war ein wunderbares, kühnes und eingängiges Werk zeitgenössischen Blues und Rocks, mit dem Lister sowohl seine bisherigen Fans begeisterte, als auch neues Publikum dazu gewann. Peter Green, Albert King und Eric Clapton waren die Haupteinflüsse auf den heranwachsenden Lister. Auf dieser Basis hat er seine eigene Perspektive auf den zeitgenössischen Blues geschaffen, seit er mit 13 Jahren seine erste Band gegründet und 1998 sein erstes Album veröffentlicht hat.

 „Für mich muss Musik nicht perfekt sein. Sie soll dich packen und bewegen, sowohl emotional als auch körperlich; sie muss sich mit dir verbinden“, so der Musiker. Momentan arbeitet Aynsley an seinem neuen Album, das Ende 2020 erscheinen wird.

https://aynsleylister.co.uk

Eric Bibb - 29. Rother Bluestage

26. Mär

Eric Bibb - 29. Rother Bluestage

"Global Griot"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Er habe eine Stimme, für die es sich zu sterben lohne, so urteilt The New York Times. Das Lob gilt Eric Bibb, einem der einflussreichen Bluesmusiker weltweit.

Ein Konzert von Eric Bibb ist mehr als nur gute Unterhaltung. Seine Songs und seine Präsenz rühren an etwas, das im Dröhnen des popmusikalischen Alltagsgeschäfts verloren gegangen ist: die spirituelle Dimension der Musik. Die Karriere des 1951 geborenen Sängers und Gitarristen begann im Alter von sieben Jahren, als er - geprägt von der Musikalität seines Vaters Leon Bibb und seines Onkels John Lewis - zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand nahm. Mit der Unterstützung von befreundeten Musikern wie Bob Dylan stand er schon mit 16 Jahren regelmäßig auf der Bühne. Die Nähe zu Dylan ist spürbar, versteht es Eric Bibb doch auf sensible und eigenständige Art, Folk, Blues und Songwriting zusammenzubringen.
Seit nunmehr fünf Dekaden veröffentlicht Bibb ein Meisterwerk nach dem anderen. Nach „Bookers Guitar“ und „Troubadour Live” folgen wegweisende Alben wie „Bothers In Bamako“ oder „Migration Blues“.
Sein neues Album „Global Griot“ nahm der bekennende Weltbürger in zwölf Studios weltweit auf, der Titel ist Programm: Musikalisch erdumspannend hat Bibb den Blues mit Elementen aus Gospel, Soul, Jazz, Reggae und verschiedenen afrikanischen Elementen gespickt.
Und er wird nicht müde, die Geschichten zu erzählen, die ihm wichtig sind und denen er auf seinen Reisen rund um den Globus begegnet – ein Global Griot eben.
Eric Bibb begreift sich als Entertainer, Pädagoge und Motivator in einem, einer der angesichts der um sich greifenden Verrohung der Sprache und des Geistes Stellung bezieht und kommentiert, was heute in der Welt geschieht. Eine wichtige Stimme in dieser Zeit.
Auf der Bühne ist und bleibt seine positive Ausstrahlung absolut unwiderstehlich. Begleitet wird er von Lamine Cissokho [Kora, voc], Christer Lyssarides [guit], dem in Jamaica verwurzelten Bassisten Neville Malcom und Schlagzeugikone Paul Robinson [dr].

https://www.ericbibb.com/

Marc Amacher - 29. Rother Bluestage

26. Mär

Marc Amacher - 29. Rother Bluestage

"Roadhouse"-Tour

Fr, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Für Bluesfans hat das Wort „Roadhouse“ eine tiefere Bedeutung als einfach bloß Raststätte. Es ist die Spelunke, in der wild getanzt, ausgiebig gebechert und laut und heftig Musik gemacht wird. Bluesrocker Marc Amacher hat sich genau diesen Begriff für sein neues Album ausgesucht, und eröffnet eine explosive musikalische Welt, wo alles erlaubt ist und die Grenzen ausgelotet werden.

Marc Amacher macht nicht Musik, er lebt Musik mit Leib und Seele. Der echte Blues, der originale Boogie-Woogie und der authentische Rock’n‘Roll des „Voice of Germany“-Finalisten gehen direkt unter die Haut. Es verwundert kaum, dass dem Schweizer mit der rauchigen Stimme die Ehre zuteil wurde, 2019 drei Arena-Shows für Mister Slowhand Eric Clapton eröffnen zu dürfen und für sein 2019er-Album „Roadhouse“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Sparte „Blues“ entgegenzunehmen. Einordnen lässt sich seine ungemein dynamische Musik allerdings nicht. Amachers musikalische Einflüsse reichen von John Lee Hooker und R. L. Burnside über Jack White bis hin zu Motörhead oder AC/DC. Auf seiner „Roadhouse“-Tour, die er mit den Rother Bluestagen startet, nimmt Marc Amacher den Hörer mit in eine hemmungslose Welt, wo alles erlaubt ist und Regeln nur da sind, um gebrochen zu werden. Das höchst explosive Album ist seinen sehr hohen Ansprüchen an sich selbst gerecht geworden. Der aufstrebende Stern am Bluesrock-Himmel hält nichts zurück und liefert ein Album, das die pure Kraft des Blues absolut überzeugend vermittelt. Ganz ungefährlich ist der Genuss jedoch nicht: Achtung! Er macht süchtig!

https://www.marcamachermusic.com/home

Yasi Hofer/Ryan McGarvey - 29. Rother Bluestage

27. Mär

Yasi Hofer/Ryan McGarvey - 29. Rother Bluestage

Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
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Was für ein Doppel! Steve-Vai-Protegé Yasi Hofer spielt schon jetzt in einer Liga mit den ganz Großen, und Crossroads-Gewinner Ryan McGarvey kreiert Blues-Sounds mit unerwarteten Strukturen und einzigartigen Melodien.

Yasi Hofer, 25jährige Ausnahmegitarristin aus Ulm, kehrt nach ihrem umjubelten Auftritt vor zwei Jahren mit ihrem dritten Album „Freedom“ in die Kulturfabrik zurück. Bereits ihre ersten Alben „Yasi“ und „Faith“ wurden von der Musikfachpresse bestens rezensiert. Darüber hinaus teilt die Absolventin des Berklee College of Music in Boston die Bühne mit den Who is Who der Gitarristen. Mit Steve Vai, der Yasi als 14-jähriges Ausnahmetalent entdeckte, ist sie seit Jahren regelmäßig auf dessen Europatourneen mit von der Partie. Die neue Scheibe „Freedom“, teilweise instrumental, teils auch von ihr gesungen und eingespielt mit Steffen Knauss am Bass und Christoph Scherer an den Drums, klingt ehrlich, ausgereift und konzentriert sich aufs Wesentliche: erdige Gitarrenriffs und gefühlvoll komponierte Songs.

Der 33-jährige Gitarrist, Sänger und Songwriter Ryan McGarvey aus Albuquerque, New Mexico, legte den Grundstein für seine Karriere 2010, als er von Eric Clapton eingeladen wurde, um bei dessen Crossroads Guitar Festival in Chicago aufzutreten – und prompt den Wettbewerb gewann. Es folgten diverse Auszeichnungen: Bestes neues Talent 2013 (Guitar Player Magazine); Bester Gitarrist 2014 + 2016 (European Blues Awards); Bester Solo/Akustik 2017 (European Blues Awards). Seit Jahren wird Ryan McGarvey bei Polls ganz vorne angeführt. Mittlerweile stand er mit den ganz Großen auf der Bühne, von Eric Clapton über Derek Trucks bis Joe Bonamassa. Von letzterem wurde er eingeladen, an dessen „Keeping the Blues alive at Sea“ teilzunehmen, gefolgt von Ryans zweitem, erneut umjubelten Auftritt bei Clapton`s Crossroads Guitar Festival im letzten September. Live mit seiner Band entwickelt Ryan McGarvey eine Schubkraft, die man nicht nur hört, sondern auch spürt.
Yasi Hofer und Ryan McGarvey – nicht nur für alle Gitarrenliebhaber ein absolutes Muss.

"I first met Ryan in 2006 and was very impressed…To watch him grow as an artist and to hear his name mentioned to me as much as it has is a testament to his hard work and skill." (Joe Bonamassa)

www.yasihofer.com

ryanmcgarvey.com

Norbert Schneider & Band - 29. Rother Bluestage

27. Mär

Norbert Schneider & Band - 29. Rother Bluestage

"So wie's is"

Sa, 20.30 Uhr, Kulturfabrik
VVK € 33/AK € 35/ZAC € 26,60 -- Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

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Manchmal landet man wieder dort, wo alles angefangen hat: Auch der Temin vom Wiener Norbert Schneider musste nochmalig verlegt werden. Jetzt tritt er wieder - wie bereits für März 2020 geplant - im Rahmen der Rother Bluestage auf. Dieses Mal ganz stilecht im Schwanensaal.

Wenn man glaubt, Norbert Schneider fest im Blues verorten zu können, entzieht er sich im nächsten Augenblick. Obwohl sein Look manchmal dandyhaft und großstädtisch wirkt, ist Kaviar seine Sache nicht. Schneider ist ein Bua vom Land, der jetzt in Wien wohnt, seine Wurzeln pflegt und mit ihnen experimentiert. Der, der es von Prottes aus – ein Straßendorf im Bezirk Gänserndorf, wo das Gemüse für die Wiener wächst – über zahlreiche Kleinst-Gigs bis in die Staatsoper geschafft hat. Kein kometenhafter Aufstieg,  vielmehr gesundes Wachstum. Trendresistent, sich keinem Zeitgeist beugend, aus der Zeit gefallen wirkend. Und mittlerweile alle Genregrenzen sprengend. Trotzdem kommt Schneider aus dem Blues, startete 1998 in Backing Bands von Mick Taylor, Louisana Red oder Sister Shirley, gewannd den Vienna Blues Award, führte die Vienna City Blues Band, dann Norbert Schneider’s R&B Caravan und firmiert seit 2010 als Norbert Schneider & Band. Schneider ist Perfektionist, im Tun, im Musizieren, im Arrangieren, gewann dreimal den Amadeus Award in der Kategorie Jazz/World/Blues, hat mehrere Alben veröffentlich, zuletzt 2019 „So wie’s is“, spielte die großen Bühnen in Österreich (JazzFest.Wien Staatsoper, Donauinselfest, Wiener Konzerthaus, Orpheum Graz, Ski Opening Schladming), war Special Guest bei Gregor Meyle in Wien, Gießen, Graz und Linz, spielte mit Wolfgang Ambros und hat eine sehr eigene, gelungene Interpretation von Georg-Danzer-Nummern abgeliefert. Er ist musikalisch angekommen, frei von Genredenken. Schubladen und er vertragen sich nicht. Er spielt mit großer Band: Georg Buxhofer [b], Dominik Fuss [tr], Florian Fuss [sax], Philipp Pflamitzer [dr], Georg Schrattenholzer [pos], Christian Steinkogler [guit] und Maximilian Tschida [p, org].

https://norbertschneider-music.com/

Samantha Fish - 29. Rother Bluestage

28. Mär

Samantha Fish - 29. Rother Bluestage

„Kill or be kind“

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Vorverkauf startet sobald als möglich

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Samantha Fish hat sich seit ihrem Karrierestart 2009 einen exzellenten Ruf als charismatische Sängerin, Gitarristin und Songwriterin und kraftvolle Live-Künstlerin erspielt. Selbst die altehrwürdige The New York Times ist voll des Lobes.

Die Bluestage beehrte sie erstmals 2016 in einem umjubelten Doppelkonzert mit Royal Southern Brotherhood um ihren Mentor Mike Zito. Ihre Alben wurden von Kritikern und Fans gleichzeitig gefeiert; womit einmal wieder bewiesen wäre, wie ein ruheloser kreativer Geist konstant in neue und aufregende musikalische Richtungen führen kann. So zu hören auf ihrem neuen Album „Kill or be kind“, auf dem die 30-Jährige aus Kansas City ganz ungeniert und selbstverständlich mit dem traditionellem Blues ihrer Heimat flirtet, dabei aber die Grenzen des Genres hin zu ihrem ganz eigenen, unverkennbaren Sound verschiebt, von Soul über County bis Rockabilly und Blues Rock. Auf der einen Seite unterstreichen die neuen Eigenkompositionen ihr Talent für klassisches Americana-Songwriting. Auf der anderen Seite hat Samantha Fish die Kompetenz des Coverns verinnerlicht.
Wenn es nach ihr geht, dann ist ihre musikalische Zukunft offen: „Als Muddy Waters und Howlin’ Wolf bekannt wurden, klang ihre Musik wie nichts aus der Vergangenheit des Blues. Man sollte diese Art von Antrieb und Mut beibehalten.“
Nach Roth kommt sie mit Christopher Alexander [b], Scott Graves [dr], Philip Breen [key] und Nicholas Mrozinski [key].

www.samanthafish.com